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1 Kritik   6 Kommentare

Ziemlich beste Freunde

DEINE MEINUNG?


Sometimes you have to reach into someone else's world to find what's missing in your own.Ziemlich beste Freunde

2011

Genre: Biographie, Komödie, Drama

Spieldauer: ~ 112 Minuten

Regie: Olivier Nakache, Eric Toledano

Cast: François Cluzet, Omar Sy, Anne Le Ny, Audrey Fleurot, Josephine de Meaux, Clotilde Mollet, Alba Gaïa Kraghede Bellugi, Cyril Mendy, Salimata Kamate, Absa Diatou Toure, Grégoire Oestermann, Dominique Daguier, François Caron, Christian Ameri, Thomas Solivéres, Dorothée Brière, Marie-Laure Descoureaux, Emilie Caen, Sylvain Lazard, Jean-François Cayrey, Ian Fenelon, Renaud Barse, François Bureloup, Nicky Marbot, Benjamin Baroche, Jérôme Pauwels, Antoine Laurent, Fabrice Mantegna, Hedi Bouchenafa, Caroline Bourg


Trailer:

Kurzbeschreibung: Philippe (François Cluzet) führt das perfekte Leben. Er ist reich, adlig, gebildet und hat eine Heerschar von Hausangestellten - aber ohne Hilfe geht nichts! Philippe ist vom Hals an abwärts gelähmt. Eines Tages taucht Driss (Omar Sy), ein junger Mann, der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde, in Philippes geordnetem Leben auf. Driss will eigentlich nur einen Bewerbungsstempel für seine Arbeitslosenunterstützung, und auf den ersten Blick eignet sich das charmante Großmaul aus der Vorstadt auch überhaupt nicht für den Job als Pfleger. Doch seine unbekümmerte, freche Art macht Philippe neugierig. Spontan engagiert er Driss und gibt ihm zwei Wochen Zeit, sich zu bewähren. Aber passen Mozart und Earth, Wind & Fire, Poesie und derbe Sprüche, feiner Zwirn und Kapuzenshirts wirklich zusammen? Und warum benutzt Philippe eigentlich nie den großartigen Maserati, der abgedeckt auf dem Innenhof steht? Es ist der Beginn einer verrückten und wunderbaren Freundschaft, die Philippe und Driss für immer verändern wird ...


Filmkommentare (6)


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bones
20.05.15 - 20:47
REPLY
Sarkastisch, rührend, direkt und anders.
Ich mag diesen Film wirklich gerne. Er verbindet 2 völlig verschiedene Charaktere und Leben zu einer Geschichte, die eben doch nicht die rührselig Abwertend wird. Das die Umgangsweise mit Krankheit und Behinderung auch anders laufen kann, als ständiges betüddeln und bemitleiden, lässt einen an Stellen lachen, wo sonst höchstwahrscheinlich jemand den Schlechtes-Gewissen-Finger heben würde. Omar Sy ist in seiner Rolle als Pfleger Driss bombastisch, ich hoffe man sieht ihn bald noch häufiger. Alles in allem ein ungewöhnlicher Film über ungewöhnliche Menschen. Kein Wischiwaschi , kein Gesülze und kein Samthandschuh-Anfassen, dafür eine etwas andere Freundschaft.
kurenschaub
12.07.14 - 09:13
REPLY
Alles schon beschrieben, geht tatsächlich unter die Haut, ist funny und wirklich gut gespielt, die Story nach der wahren Begebenheit gibt alles her und die Ausführung derselben ist
total gelungen. Toller Film - wunderbare Tragikkomödie.
8martin
11.07.14 - 18:33
REPLY
Der französische Originaltitel ist eher sinnfrei und erinnert an einen blutigen Gangsterfilm von Brian de Palma. Der deutsche weist hingegen auf die unmögliche Diskrepanz hin, die die beiden Hauptfiguren verbindet. Sie sind trotz der körperlichen, sozialen und finanziellen Unterschiede recht gute (d.h. ‘ziemlich beste‘) Freunde geworden: der vom Hals abwärts gelähmte Adlige Philippe (Francois Cluzet) und sein rollstuhlschiebender Bedienstete Dris (Omar Sy), der seinen Dienstherrn in jeder Hinsicht locker macht. Selten ist ein an sich erstes Thema mit so viel Witz und Charme dargestellt worden. Selbst kleine Nebensächlichkeiten passen ins Bild und allgemeine Redewendungen weisen mit gekonntem Witz auf die spezielle Situation der beiden hin.
Aber es geht nicht nur aufmunternd lustig zu mit den beiden. Auch der familiäre Hintergrund von Dris wird erwähnt und eine unmögliche Beziehung zur hübschen rothaarigen Magalie (Audrey Fleurot) angedeutet. Das geht nett in die Hose. Die lockere Art von Dris, der respektlos und cool aber freundlich mit seiner Umgebung umgeht, ist die halbe Miete des Films. Dazu die passenden Pointen und die entwaffnenden Repliken in den Dialogen und die traumhaft schöne Musik von Ludoviko Einaudi. Wie bei Philippe steigt auch die gute Laune beim Zuschauern, der sich dem unaufdringlichen Charisma von Dris nicht entziehen kann. Und man vergisst das Drama des gelähmten Rollstuhlfahrers, weil man mit den Akteuren lachen kann. So gut, dass es ein Klassiker werden kann.
Chev
21.11.13 - 14:25
REPLY
Eine wirklich tolle Geschichte, noch dazu da sie der Realität entsprungen ist. Das es ein französischer Film ist, kann man gar nicht glauben. Ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll dieses Filmwerk zu loben. Anfangs konnte ich den Hype gar nicht verstehen, doch jetzt wo ich ihn gesehen habe, muss ich sagen, dass er durchaus gerechtfertigt ist. Unglaublich menschlich.

Es ist ein sehr emotionaler Film mit Höhen und Tiefen. im einen Moment muss man herzhaft lachen und schon im Nächsten ist man betrübt. Man leidet einfach mit. Die Story weiß zu transportieren und die sehr tollen Schauspieler runden alles ab. Die einzelnen Charaktere sind bestmöglich besetzt worden und vor allem mit bedacht ausgearbeitet. Es macht einfach Spaß solch ein großes Kino zu sehen. Das sind so Werke die man sich wünscht. Originell, spritzig und doch tiefsinnig. Darstellerisch ohne Frage beeindruckend und natürlich. Die Kameraführung ist zu jeder Zeit optimal und die Aufnahmen, auch landschaftlich absolut perfekt. Man wird so gut durch die Handlung geführt, dass man sich fallen lassen kann. Auch hier habe ich keinerlei zu beanstanden.

Obwohl ich an dem Film wirklich rein gar nichts zu bemängeln habe und ich immernoch beeindruckt bin von dem gesehenen, kann ich nicht die vollen 100% bewerten. Es fehlt noch ein bisschen. Ich weiss nicht genau was es ist. Ich werde ihn mir auf jeden Fall noch öfters anschauen, wenn er in meiner Filmsammlung ist.
Samara
09.10.12 - 14:38
REPLY
"Ziemlich beste Freunde" zählt ab sofort zu einer meiner Lieblingsfilme. Auch der Soundtrack ist toll.

Zwei unterschiedliche Charaktere werden "EINS" auf ihre Art. Philippe bekommt DAS was er immer schon wollte "Kein Mitleid" u. das ist das, was draußen in der Realität oft fehlt. Driss hilft ihm dabei, mit seiner ganz besonderen Art. Da er vorher noch nie mit einem Menschen u. seinem Handicap zu tun hatte, lernt er das erst u. macht aber keinen Unterschied zw. Behindert u. Nichtbehindert. Er behandelt ihn so gut es geht, normal.

Er gibt Philippe dadurch eine andere Perspektive zum Leben.
DAS ist genau DAS was es zu einer meiner neuen Lieblingsfilme macht.
Es wird gezeigt, dass auch mit Handicap, egal wie schwer, es trotzdem nicht immer nach Schema F zu laufen hat.

Dieser Film hat viele lustige Szenen. Die Schauspieler sind super besetzt und er regt auch sehr zum nachdenken an.

Es ist einer dieser Filme, der einen noch lange im Gedächtnis bleibt...
Seth0487
16.01.12 - 18:44
REPLY
Fabelhaft!

Das ist wohl das Wort, dass diesen Film am Besten beschreibt.
Auf die Geschichte muss ich wohl nicht weiter eingehen, da diese ja schon auf der Hauptseite des Films erläutert wird.

Ich wurde erst durch einen Arbeitskollegen auf diesen Film aufmerksam, der bei uns (völlig zu unrecht) als Geheimtipp galt und sich (mittlerweile) heimlich, still und leise Platz 3 der deutschen Kinocharts gesichert hat und in Frankreich als einer der erfolgreichsten Filme hochgelobt wird. Und das verdient er auch.

Das, was uns die beiden Regisseure da servieren ist eine der lustigsten, berührendsten und schönsten "Buddy-Dramödien" die ich kenne. Die beiden Hauptdarsteller (Omar Sy, und besonders großartig: François Cluzet) sind stets charmant und interessant und agieren zusammen so klasse, dass man wirklich meinen könnte, dass sie schon seit Jahren befreundet sind. Die Chemie zwischen den beiden ist schlichtweg perfekt.

So, kommt es auch, dass man sich mit den beiden Akteuren (fast auf Anhieb) identifizieren kann und man selbst gerne sagen würde: "Das sind Freunde von mir."

Natürlich sind nicht nur die Darsteller (durch die Bank) toll, auch die Story weiß zu begeistern, denn wie schon erwähnt, ist sie tragisch, ohne übermäßiges Mitleid zu erregen, berührend ohne dabei kitschig zu sein und bisweilen einfach SAUKOMISCH!

Bleibt also nur noch zu sagen, dass der komplette Cast und die ganze Crew perfekte Arbeit geleistet haben, denn sowohl die Darsteller als auch das (großartige) Drehbuch sind einfach rundum gelungen. Und eines steht fest: Wenn man den Kinosaal verlässt, dann geht man mit einem wunderbar wohligen Gefühl, auch wenn man nichts lieber möchte, als den beiden (ziemlich besten) Freunden weiter zu zusehen.
Ich würde mich auf jeden Fall über ein Wiedersehen freuen, natürlich nur auf DVD/BD, denn dies ist ein Film, der ein Einzelstück bleiben muss. Denn so wie er ist, ist er

fabelhaft!

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