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6 Kommentare

Pans Labyrinth

DEINE MEINUNG?


2006

Genre: Drama, Fantasy, Mystery

Spieldauer: ~ 108 Minuten

Regie: Guillermo del Toro

Cast: Ivana Baquero, Sergi López, Maribel Verdú, Doug Jones, Ariadna Gil, , Manolo Solo, César Vea, Roger Casamajor, Ivan Massagué, Gonzalo Uriarte, Eusebio Lázaro, Francisco Vidal, Juanjo Cucalón, Lina Mira

Kurzbeschreibung: PANs LABYRINTH ist die Geschichte der kleinen Ofélia, die mit ihrer Mutter zum Stiefvater, einem hochrangigen Militäroffizier, in eine ländliche Gegend Nordspaniens ziehen muss. Durch die Brutalität und Unberechenbarkeit des Stiefvaters tief erschüttert, findet Ofélia Zuflucht in einer Fantasiewelt, die von wundersamen, schaurigen und mythischen Fabelwesen wie dem geheimnisvollen PAN bevölkert ist. Sie hat nur eine Chance, in diesem neu erschaffenen Kosmos zu bestehen: Sie muss sich ihren tiefsten Ängsten und schlimmsten Träumen stellen.


Filmkommentare (6)


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Chev
13.07.11 - 13:10
Ja, also ich werde mit dem Film auch nicht so richtig warm. Es ist zwar ein guter Film, aber ich finde ihn teilweise auch recht übertrieben brutal.(Frag mich wie die kindliche Hauptdarstellerin damit umgegangen ist.)
Insgesamt fand ich den Streifen daher auch recht langweilig/langatmig. Habe oft schier unendlich darauf warten müssen das mal wieder etwas interessantes passiert.
Die Story erinnert mich an eine Mischung aus Alice im Wunderland und Die unendliche Geschichte.
Habe den Film zwar schon 2x gesehen, aber bis zur nächsten Sichtung wird es einige Jahre dauern.

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Anti78
16.05.10 - 13:17
Ich kann mich euch leider nicht anschließen. Ich fand den Film einfach nur strange. Er war übertrieben brutal (z.B. wie der Hauptmann dem Bauern die Nase zertrümmert). Er plätscherte teilweise nur dahin. Ich kann dem Film leider nichts abgewinnen. Ich bin froh, dass ich die DVD sehr günstig bekommen habe. Denn ein 2. Mal werde ich mir den Film wohl nicht anschauen. Von mir bekommt er eine 2,5, da er technisch gut gemacht ist.

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kurenschaub
29.03.10 - 20:09
Eine feine Fantasymär, welche geraume Zeit braucht um wirklich etwas Fahrt aufzunehmen, dann doch in teils brutalen Sequenzen durch den Franco Terror, ein unsymphatischer selbstsüchtiger Hauptmann, welcher die Rebellenregion ausrotten will, die liebliche kleine Ofelia, die eine echte verschollene Prinzessin ist, es aber nicht weiß und der Faun Pan, eine wahrhaft seltsame Kreatur mit Ziegenunterleib und gewaltigen Steinbockhörnern, dem sie drei Prüfungen zu bestehen hat, ehe sie wieder in ihr Reich zurück kann.
Dazu die starke Frau Mercedes, die dem Captain Vidal zur
Räson bringt und ihm die große Klappe aufschlitzt und ein wirklich sentimentales, aber beglückendes Ende, was das gelungene Politfantasy Gebräu nochmals so richtig schön gefühlvoll einfärbt.

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chredd
26.11.09 - 22:14
Meine Stimme für dieses gelungene Fantasy-Spektakel beläuft sich auf sehenswert... prinzipiell würde ich aber sagen sehr sehenswert. Dieser Film hat mich gewissermaßen verzaubert, verschiedene Genre-Elemente verschmilzen zu einem und zeigen so noch nie dagewesene Bilder.
Richtig gut gelungen finde ich die Sprünge zwischen der Fantasy-Welt und dem tobenden Bürgerkrieg, hier wird man irgendwie immer aus der einen Storyline gezogen und in der anderen vorangebracht. Mir kam es teilweise wirklich so vor, als würden sich zwei verschiedene Filme abspielen, die gelegentlich ineinander verlaufen. Die mysteriöse Fantasywelt hat ein wirklich grandioses Design

Ich kann mich meinen beiden Vorrednern nur anschließen und diesen Film weiterempfehlen. Wie auch schon genannt ist dieser Film aber definitiv für Erwachsene gemacht.
Sehenswert!

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Filmfreak
14.11.09 - 12:14
Auf jeden Fall ein sehr guter und beeindruckender Film von dem mexikanischen Regisseur Guillermo del Toro. Der Film, der vor dem Hintergrund militärischer Repression in der Zeit nach dem spanischen Bürgerkrieg spielt, ist auch aus meiner Sicht eine düstere und dunkle Mischung aus einem Filmdrama sowie einem Fantasyfilm.
Schließe mich da ganz Samaras Meinung an mit der Tatsache dass es sich bei diesem Werk eher um einen Film für Erwachsene als für Kinder handelt, dies zeigt u.a. auch schon deutlich die Altersfreigabe bei diesem außergewöhnlichen Film.
Bei diesem Werk gibt es einige Interpretationsmöglichkeiten liebe Filmfreunde:
Auf den ersten Blick bei der Sichtung dieses Filmes, scheinen die beiden Ebenen der Handlung - die realistische sowie die märchenhafte nur durch das kleine Mädchen Ofelia miteinander verbunden zu sein, die sich in beiden Welten bewegt.
Es zeigt sich jedoch, dass zwischen beiden Ebenen ein Gleichklang herrscht - die von Ofelia zu lösenden Aufgaben aus der Märchenwelt mit ihren Bedrängnissen finden ihre Entsprechung in den realen Aufgaben, die Mercedes bei der Unterstützung beispielsweise der Partisanen leistet. Auch an anderen Stellen dieses Filmes kann man dies erkennen, so erschießt beispielsweise der Hauptmann während der Krankheit Ofelias Mutter den Arzt wegen der Unterstützung der Partisanen, die Mutter wirft z.B. die märchenhafte heilsame Alraune ins Feuer, in beiden Welten (Ebenen) werden also die Quellen, von denen die Mutter Hilfe in ihrer Krankheit erfahren kann, vernichtet...
In jener Szene mit dem sterbenden Baum vermischen sich ebenso die Realität und Fantasie, als genau dort eine Blühte zu blühen beginnt, an die Ofelia ihr Kleid hängte.
All dies und noch vieles mehr gibt es bei diesem Film zu entdecken liebe Filmfreunde.

An dieser Stelle mal etwas zu den Hintergründen zu dem titelgebenden Wesen:
Im spanischen Original heißt dieses Wesen ja El fauno, das ist der römische Waldgott Faun oder ein Satyr. Um eine Verwechslung der im Englischen gleich klingenden Worte faun und fawn zu verhindern, wurde der Name dann in Pan geändert.

Dieses Werk war sicherlich eines der Höhepunkte im Jahre 2006. Man könne dieses Werk auch als eine Art Fantasy-Parabel über die Grausamkeiten des Faschismus oder auch eine poetische Allegorie sowie über die erlösende Kraft kindlicher Imagination bezeichnen. Es ist auf alle Fälle ein Film der durch seine visuelle Brillanz besticht und durch die historischen Bezüge, eben nicht nur Liebhaber von Fantasy-Filmen anspricht. An dieser Stelle möchte ich aus meiner Sicht auch zum einzigen Kritikpunkt kommen (leider):
Für mich beinhaltete dieses Werk ein bisschen zu wenig Fantasy-Elemente, ich hatte mir davon wesentich mehr erhofft, natürlich kann ich diesen Film Fantasy-Liebhabern empfehlen, man sollte aber nicht zu viele von den fantastischen Elementen erwarten und genau das ist auch der Grund warum ich bei diesem Werk leider nur 4 von 5 Sterne vergebe, trotz einer dreifachen Oscargewinnung 2007.
Selbstverständlich spreche ich eine uneingeschränkte Kaufempfehlung für diesen Film aus, wer diese Mischung mag. Wer sich auf die Vermischung der verschiedensten Genres einlassen kann, auf alle Fälle ein sehenswertes Werk!

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Samara
13.12.08 - 13:47
Ein beeindruckender Film, während in düsteren Zeiten sich Menschen gegenseitig bekriegen flüchtet ein kleines Mädchen in die Fantasie Welt... Eine Mischung aus allem. Ich würde sagen es ist eher ein Film für Erwachsene als für Kinder. Es ist eine düstere Zeit, schön und traurig. Der soundtrack ist ebenfalls sehr schön !!! Der Film ist einfach wunderschön... er zieht einen in seinen Bann und man wird plötzlich wieder wachgerüttelt durch die Brutalität des Hauptmann's ... aber eine gelunge Mischung aus Fantasie und Realität... und das Ende... sollte zum nachdenken bewegen

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