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1 Kommentar

Zeit zu Leben

DEINE MEINUNG?


2012

Genre: Drama

Spieldauer: ~ 114 Minuten

Regie: Alex Kurtzman

Cast: Chris Pine, Elizabeth Banks, Michelle Pfeiffer, Michael Hall D'Addario, Olivia Wilde, Mark Duplass, Sara Mornell, Philip Baker Hall, Dean Chekvala, Barbara Eve Harris, David Burrus, Devin Brochu, Gabriela Milla, Abhi Sinha

Kurzbeschreibung: Ein Unglück kommt selten allein: Sam (Chris Pine), ein eloquenter Geschäftsmann in seinen Zwanzigern, erfährt am selben Tag vom geplatzten Geschäft seines letzten Deals und vom Tod seines Vaters. Nur widerwillig bricht er zum Haus seiner Eltern auf, um die letzten Angelegenheiten zu klären. Dort trifft er nicht nur auf seine Familie, von der er sich schon vor langer Zeit entfremdet hat, sondern macht auch eine überraschende Entdeckung, die sein ganzen Leben auf den Kopf stellt: Sam lernt seine dreißig Jahre alte Schwester Frankie (Elizabeth Banks) kennen, von deren Existenz er bisher nichts wusste. Je tiefer die Beziehung zwischen den beiden Geschwistern wird, desto mehr muss Sam erkennen, dass er nicht alles über seine Familie wusste und dass nicht alle Entscheidungen im Leben die richtigen sind ...


Filmkommentare (1)


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8martin
06.07.15 - 20:55
Beide Titel zerschießen nicht gerade die Birnen im Lampenladen, sollten aber nicht mit einem ähnlich klingenden deutschen Film von Douglas Sirk verwechselt werden. Hier ist nur Zeit zu leben, keine Zeit um zu sterben.
Im Film von Alex Kurtzman werden lauter folgenschwere Zufälle zum Gestaltungsprinzip erhoben. Sam (Chris Pine) verliebt sich in die alleinerziehende Mutter Fankie (Elizabeth Banks) und muss feststellen, dass sie seine Stiefschwester ist. Sie hatten einen gemeinsamen Vater, der verstorben ist. Ja gut, da streicht schon mal etwas Schmonzettenhaftes durchs Drehbuch. Aber die drei guten Darsteller verhindern es, dass die Handlung in einer süßen Melodei einer Herz-Schmerz-Polka daherkommt. Besonders die kleine Rolle der großen Michelle Pfeiffer als Mutter von Sam ist beeindruckend. Ihre Krankheit und der Krankenhausaufenthalt werden nur kurz behandelt, damit die Stimmung nicht absinkt, aber auch kein Schmonzes aufkommt. Chris Pine, der Sonnyboy des 21. Jahrhunderts, und Elizabeth Banks die Beauty-Queen bringen tatsächlich echte Emotionen zum Klingen: da ist Wut und Enttäuschung drin, Verletzlichkeit und Möbelrücken. Wenn Blondinen lächeln, scheint halt immer die Sonne.
Der Plot enthält so manches abgedroschene Klischee, wie z.B. wenn beide etwas sagen wollen und gleichzeitig loslegen oder etwas wird verneint und ausgeschlossen – Schnitt – und ist dann doch passiert. Immerhin für ein Debüt gar nicht mal so schlecht.

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