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2 Kommentare

Die Logan Verschwörung

DEINE MEINUNG?


2012

Genre: Action, Thriller

Spieldauer: ~ 100 Minuten

Regie: Philipp Stölzl

Cast: Olga Kurylenko, Aaron Eckhart, Liana Liberato, Neil Napier, Alexander Fehling, Garrick Hagon, Kate Linder, Eric Godon, Carlo Mestroni

Kurzbeschreibung: Als Ex-CIA-Agent Ben Logan (Aaron Eckhart) gemeinsam mit seiner Tochter unangemeldet in seiner Firma für Sicherheitssysteme auftaucht, ist die Verwirrung groß – die Firma scheint es nie gegeben zu haben und keiner erkennt Ben wieder oder glaubt ihm, dort jemals gearbeitet zu haben. Während er noch versucht, die Hintergründe dieses Komplotts aufzudecken, wird ihm und seiner Tochter die CIA-Killerin Anna (Olga Kurylenko) auf den Hals gehetzt. Doch Ben Logan war einer der besten Agenten seines Landes. Er dreht den Spieß einfach um – und der Gejagte wird zum Jäger …


Filmkommentare (2)


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8martin
02.12.14 - 10:54
Eine Vater-Tochter Beziehung auf dem Prüfstand, weil auf der Flucht. Der ehemalige CIA Agent Ben Logan (Aaron Eckhart) und seine Tochter Amy (Liana Liberato) werden vom Großkonzern Halgate (Waffenschmuggel) gejagt. Die schrittweise Annäherung der beiden ist gar nicht mal schlecht, denn sie basiert auf entwaffnenden Dialogen. Aber die Haupthandlung selbst setzt sich aus Altbekanntem zusammen. Wobei das markige Gesicht des Hauptdarstellers und seine mit Stunts vollgepackten Aktionen auch eine zeitlang unterhalten. Auch die gegen Ende häufiger vorkommenden Toten reißen nichts mehr. Hierher gehört auch das Ausscheiden von Doppelagentin? und Ex-Bond Girl! Anna (Olga Kurylenko).
Die anfangs noch erzeugte Spannung kam daher, dass der Zuschauer im Unklaren gelassen wurde, warum Bens Firma über Nacht verschwunden war oder wer ihn warum verfolgte. Nach dem Durchhänger im Mittelteil kommt eine Phase, in der Unklarheiten und wirre Versatzstücke die Spannung wieder aufbauen sollen. Doch das gelingt nicht, weil jetzt auch noch Ungereimtheiten dazukommen: Bens Tochter kann plötzlich Autofahren und internationale Wirtschaftsverbindungen aufklären (‘Gut gemacht Sherlock Holmes‘, meint der Papa.) der sich immer mehr zum Killer entwickelt. Wieso Regisseur Stölzl, der eigentlich eher Opernspezialist ist, hier den Namen des untoten Chefs der ehemaligen DDR Spionageabwehr bemüht, bleibt wohl sein Geheimnis. Die Ausführlichkeit mit der Vater und Tochter auf der Flucht sind, erreicht das Format von Richard Kimble.
Der deutsche Titel greift nicht. Es ist eher eine Halgate Verschwörung. Das Original heißt ‘Ausgebürgert‘ oder ‘Ausradiert‘. Schon besser. Der Film als solcher nicht.

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Chev
25.11.13 - 21:30
Die Logan Verschwörung - was soll mir solch ein Titel sagen? Ich spekuliere mal das hier der Hauptakteur verschaukelt wird und er sich dann auflehnt. Einer gegen alle. Dieser Eine heisst dann wohl Logan.

Aaron Eckhart spielt Ben Logan. Ben geht einem Job bei einer Sicherheitsfirma in Frankreich nach. Bei ihm lebt seine pubertierende Tochter Amy. Eines Tages kommt Ben mit seiner Tochter in das Firmengebäude und findet lauter leere Räume vor. Niemand mehr da, alles leergefegt über Nacht. Genauso leer sind seine Konten, seine Akten... einfach sein ganzes Leben scheint gelöscht zu sein. Niemand scheint ihn mehr zu kennen. Dann werden die Logan´s entführt und Ben muß feststellen das alle seine Kollegen getötet wurden. Alle bis auf einen. Er ist der Aufhänger der Sache auf den Grund zu gehen.
Wie so oft geht es wieder um die verworrenen Wege des CIA´s, zu denen auch Logan gehört(e)?

Aaron Eckhart bleibt unter seinen Möglichkeiten, wie der gesamte Film eigentlich. Es will keine rechte Spannung aufkommen und das Gehirn kann beruhigt ausgeschaltet bleiben, weil die Handlung so dahinplättschert.
Die Tochter ist mal ganz nett, mal nervt sie einfach. Mal superschlau, mal völlig naiv. Es gibt sicherlich bessere Filme. Dem Titel und der Handlung nach habe ich wohl etwas mehr Bourne erwartet und da lag wohl der Fehler. Definitiv die falsche herangehensweise an dieses Werk.

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