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3 Kommentare

Fight Club

DEINE MEINUNG?


Works great on blood stains.Fight Club

1999

Genre: Drama

Spieldauer: ~ 139 Minuten

Regie: David Fincher

Cast: Edward Norton, Brad Pitt, Meat Loaf, Zach Grenier, Richmond Arquette, David Andrews, George Maguire, Eugenie Bondurant, Helena Bonham Carter, Christina Cabot, Sydney 'Big Dawg' Colston, Rachel Singer, Christie Cronenweth, Tim De Zarn, Ezra Buzzington, Dierdre Downing-Jackson, Bob Stephenson, Charlie Dell, Rob Lanza, David Lee Smith, Holt McCallany, Joel Bissonnette, Eion Bailey, Evan Mirand, Robby Robinson, Lou Beatty Jr., Thom Gossom Jr., Valerie Bickford, Jared Leto, Peter Iacangelo

Kurzbeschreibung: Der namenlose Erzähler (EDWARD NORTON), nennen wir ihn Jack, lebt als Single in einer durchschnittlichen US-Großstadt, hat einen guten Job, sieht ganz passabel aus und bewohnt ein gestyltes Apartment. So perfekt sein Leben zu sein schein, so sinnlos und deprimierend ist es für ihn selbst. Nach zahllosen schlaflosen Nächten und freiwilligen Therapiesitzungen mit Sterbenskranken, hat er nichts mehr zu verlieren. Er gründet zusammen mit dem charismatischen Zufallsbekannten Tyler Durden (BRAD PITT) den Titel gebenden FIGHT CLUB, dessen Mitglieder ihre Alltagsagressionen in Mann-gegen-Mann-Kämpfen loswerden können. Der Club bekommt ungeahnten Zulauf und eine Armee aus schmerzunempfindlichen Lone-Rangern wächst aus dem Boden. Der einzige, der diese unter Kontrolle hat ist Tyler Durden - doch wer hat ihn unter Kontrolle?...


Filmkommentare (3)


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kurenschaub
25.02.11 - 23:42
Edward Norton (ist der namenlose Erzähler ) hat Schlaflos Troubles und das "very boring" Syndrom!,
Er und der sich in sich selbst verliebte und schräg durchgeknallte Brad Pitt helfen sich gegen die Fadesse .
Gewalt wird verherrlicht, das ergibt saftige Keilereien und die herrlichste Anarchie bricht aus.
Ja so ein Fight Club, von beiden in die Welt gesetzt und in dem sich junge "Gstopfte" mal so richtig austoben können, das die Fäuste nur so fliegen und das Blut richtig rinnen darf, ist durchaus angesagt....
Tyler (Brad Pitt) wird zu einer respektablen Legende im Fightclub und der Film wird zum (wenn auch umstrittenen)Kultmeisterwerk.
Über diesen Streifen ist vor gut einem Jahrzehnt viel geredet und geschrieben worden, das Kinopublikum hat er auf Grund seiner packenden, schockierenden und teilweise überbrutalen Bildsprache und hintergründig integrierter Aussagen zweigeteilt.
Grundsätzlich ist er wirklich heftig, nicht gerade zimperlich, aber provokant satirisch- frozzelnd in die erbarmungswürdige westliche Konsumschlürferei hineingerührt, ganz so wie es eben einen großartigen Regisseur wie David Fincher auszeichnet.

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Filmfreak
02.05.09 - 20:42
Ein weiterer Film von Regisseur David Fincher,welchen ich mir nun angesehen habe.In dem besagten Film geht es im Prinzip nur um 2 Darsteller.Zum einen hätten wir da den namenlosen Erzähler (Edward Norton),auf der anderen Seite den Seifenhersteller & -Vertreiber Tyler Durden (Brad Pitt).Auch eine Figur welche man ein wenig Beachtung schenken sollte ist die der Rolle von Helena Bonham Carter als Marla Singer.Eine kleine nette Rolle hat auch Rocksänger Meat Loaf.Die Verfilmung basiert auf dem gleichnamigen Roman von Chuck Palahniuk.Viele Dialoge im Film wurden originalgetreu dem Roman entnommen und teilweise haben es diverse Dialoge in sich,nicht von der Brutalität der Worte sondern von dessen Bedeutung für den Zuschauer bzw.das diese sich immer mehr und mehr,je länger dieser Film andauerte in das menschliche Gehirn festsetzte.1A kann ich da nur sagen,z.T.sind diese sehr geistreich und beschäftigen den Zuschauer noch eine Weile nach Sichtung dieses Filmes.
So nimmt diese Geschichte ihren Lauf als der namenlose Erzähler (Edward Norton) in einem Flugzeug auf den dubiosen Seifenverkäufer Tyler Durden (Brad Pitt) trifft.Der namenlose Erzähler leidet unter Schlaflosigkeit und dieser besuchte auch schon diverse Selbsthilfegruppen - jedoch ohne Erfolg.Die zwei Protagonisten (Erzähler;Tyler Durden)freunden sich also an und nach einem Kampf der beiden auf der Straße wird dann der erste Fight Club in Amerika gegründet,ein sog.Club bei dem immer zwei Menschen gegeneinander im Kampf antreten.Im Film soll dieser Fight Club dem Zuschauer eine Art Selbsthilfegruppe vermitteln.Gekämpft wird ohne Schuhe und Oberkörper frei,bei diesem Fight Club gibt es auch diverse Regeln.Therapie eben durch kompromisslose Faustkämpfe,die sehr blutig verlaufen können.Die Menschen welche diesem Club beitreten können,kommen aus den unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten,am Tag gehen diese ihrer Arbeit nach und am Abend an bestimmten Tagen kämpfen sie gegeneinander als Ausgleich sozusagen,diese sind sich nach den Kämpfen aber nicht mehr böse,sie lieben diese Kämpfe und es bringt ihnen den ultimativen Kick,so wie eben andere Angeln oder Bungee-Jumping durchführen in ihrer Freizeit.
Schön langsam werden die Clubs von Durden immer mehr und zu einem ich formuliere es einmal als Züchtigungsplatz für revolutionäre Space Monkeys,die Tyler Durden eben für "sein" Projekt "Chaos" rekrutiert.Dieses Projekt hat einzig und allein das Ziel,sorgfältig geplante Angriffe auf die öffentliche Ordnung auszuführen,dieses Projekt ist bis in das kleinste Detail durchorganisiert.Wer sich diesen Film ansieht oder dies schon tat,weiß wovon ich hier schreibe.
Tyler Durden hat somit alles unter seiner Kontrolle - doch wer kontrolliert ihn?...
Diese beängstigende Frage stellt sich dann irgendwann der Zuschauer,denn Tyler verfolgt einen viel höheren Plan als man zunächst vermutet und dieser hat es in sich.
Dieser Film zeigt sehr schön wie die Person Tyler Durden ein Imperium um sich herum aufbaut mit seinem Fight Club und er somit immer mehr Leute in seinen Bann zieht und das diese eben genau das machen was Tyler von ihnen verlangt.
Der Höhepunkt dieses Filmes erlebt der Zuschauer mit der Abspaltung der eigenen Persönlichkeit des Erzählers,diese Szenen bzw. dieses Szenario hat es psychisch gesehen in sich und ist total crazy aber sehr gut inszeniert.Was machst du wenn du erkennst das du auf einmal die Person bist,welche all das inszeniert hat,aber im Prinzip steckst du in deiner wahren Person und du kannst nichts dagegen machen und scheinst hilfos mitansehen zu müssen,wie das gesamte Finanzwesen versucht wird kollabieren zu lassen - der Supergau ist vorprogrammiert...
Dieser Film von David Fincher beginnt ganz harmlos für den Zuschauer und steigert sich dann von Minute zu Minute und eh sich der Zuschauer versieht,befindet dieser sich in einem Strudel von exzessiver Gewalt,Chaos ganz viel Seife und als Gegenspieler der menschlichen Psyche.Ein wirklich hervorragend inszenierter Film mit 2 Hollywood-Schauspielern die ihre Sache sehr überzeugend und grandios verkörpern,mehr kann man hierzu nicht mehr schreiben.
Die Meinung über diesen Film war gespalten nach dem Erscheinen.Besonders die Darstellung der Gewalt stieß nach dem im April des gleichen Jahres stattgefundenen Schulmassakers von Littleton nicht überall auf Zustimmung.Der Film wurde vielerorts v.a.in der westlichen Gesellschaft vorherrschenden Konsumismus als satirische Auseinandersetzung gesehen.
Dem Projekt Chaos aus diesem Film wurden teilweise faschistische,nihilistische,anarchistische und gar buddhistische Motive unterstellt.Schaut man sich diesen Film an dann ist das gar nicht einmal so weit hergeholt und teilweise sehr schokierend was dieser Film auszuagen versucht,wenn man sich einmal darüber Gedanken macht.Kommerziell gesehen war dieser Film zunächst kein großer Erfolg,wenn man sich die Einnahmen an den Kinokassen anschaute,doch der DVD-Verkauf machte sehr vieles bei diesem Film wieder wett,dies wurde durch das umfangreiche Bonusmaterial diverser Editionen begünstigt und animierte so die Cineasten zu diesem Kauf.
Neben all diesen Dingen hat dieser Film einen unheimlichen guten Score zu bieten.Dieser wurde nicht wie bei den meisten Filmen von einem Orchester eingespielt sondern von den Dust Brothers verfasst,dabei handelt es sich um elektronische Musik,ähnlich dem Downbeat,mit vielen Soundeffekten,die eben besonders gegen Ende des Filmes die verstörende Wirkung auf den Zuschauer noch verstärkt.
Regisseur David Fincher wollte einfach nur einen verstörenden Film für das Publikum inszenieren und es ist ihm mit diesem Film sehr gut gelungen.
Dieser Film ist mehr als nur ein Actionfilm,daher sollte man sich diesen nicht nur zwischen Tür und Angel ansehen,sondern auch mit Köpfchen dabei sein,ein Film bei dem wieder einmal die grauen Zellen gefragt sind und es trotzdem reichlich Action gibt und sich dann noch mit deiner Psyche beschäftigt.
Filmherz was möchte man mehr?

Ein ganz klares Meisterwerk von mir dafür.Ich spreche ebenfalls wie mein Vortipper für diesen Film eine uneingeschränkte Empfehlung aus,dieser Titel sollte in keiner gut sortierten Filmsammlung fehlen!

Die hier gezeigte Fassung ist die geschnittene Variante!
Wer sich diesen Film zulegen möchte,bitte in der FSK 18 Variante!

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Testbericht
20.03.08 - 11:01
Ein Actionreicher Film mit überraschendem Ende. Er überzeugt ganz klar durch die schauspielerische Leistung / seine Realitätsnähe und natürlich durch seine einmalige Idee....Einmaliger Film

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