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3 Kommentare

Freedom Writers

DEINE MEINUNG?


2007

Genre: Biographie, Drama, Krimi

Spieldauer: ~ 117 Minuten

Regie: Richard LaGravenese

Cast: Hilary Swank, Patrick Dempsey, Scott Glenn, Imelda Staunton, April L. Hernandez, Kristin Herrera, Jacklyn Ngan, Sergio Montalvo, Jason Finn, Deance Wyatt, Vanetta Smith, Gabriel Chavarria, Hunter Parrish, Antonio García

Kurzbeschreibung: Die zweifache Oscar®-Gewinnerin Hilary Swank glänzt auch in diesem ergreifenden Film über Jugendliche, deren Leben von Schießereien und harter Straßenmentalität geprägt ist – und über eine Pädagogin, die ihnen gibt, was sie am nötigsten brauchen: eine eigene Stimme. Erin Gruwell ist Lehrerin an einer Schule, die von Gewalt und rassistischen Spannungen förmlich zerrissen wird. Gegen ein gleichgültiges System kämpft sie dafür, dass der Klassenraum im Leben ihrer Schüler wieder an Bedeutung gewinnt. Da die "schwer erziehbaren" Teenager nun ihre eigenen Geschichten erzählen können und die Geschichten anderer hören, entdecken sie die Macht der Toleranz. Sie nehmen ihr Leben wieder selbst in die Hand und verändern dadurch ihre Welt. In weiteren Rollen Golden Globe®-Gewinner Patrick Dempsey (Grey´s Anatomy) und R&B-Star Mario - Freedom Writers basiert auf dem von Kritikern gefeierten Bestseller The Freedom Writers Diary.


Filmkommentare (3)


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Chev
30.12.10 - 18:53
Jaaa, also ich kann mich Jason´s Kommentar nur anschliessen.
Ein toller Film. Zuerst dachte ich: "Oje, MTV-Production" - aber keine Sorge, es handelt sich nicht um eine Highschool-Teenie-Komödie, sondern ganz im Gegenteil um einen tiefgründigen Film. Wie hier beschrieben handelt es sich auch nicht um einen Liebesfilm oder eine Romanze. Diese Kategoriesierung kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen.
Drama trifft es dann aber

Hillary Swank ist mir vorher nicht so bekannt gewesen und ich würde auch lieber April Lee Hernandez hier hervorheben wollen, die für mich die eigentliche Hauptrolle in dem Streifen hat und ihre Sache wirklich überzeugend rüberbringt. Genau wie alle anderen Jungdarsteller. Gut gemacht !

Es handelt sich um einen Film über die Konflikte junger Teenager in der Schule. Es geht um Rassenhass, um Rassenkonflikte, um Ehre, Respekt, Annerkennung und das harte Leben der Kids aus sozial schwierigen Familien. Wo Geld nicht das eigentliche Problem ist, sondern das tägliche Überleben und das Miteinander.
Man wird in eine Gang gezwungen wenn man einigermaßen Klarkommen will und Zusammenhalt bietet den Schutzschild vor der Außenwelt. Das sich dadurch neue Probleme schaffen, das ist den meisten Jugendlichen nicht klar, bis ihre Lehrerin sie darauf aufmerksam macht und ihnen eine neue Perspektive gibt.
Probleme, mit denen wir in Deutschland - bisher - kaum zu tun hatten, was aber auch bei uns immer mehr zum Thema geworden ist und noch weiter wird. ( Sehe es bei meiner Tochter in der Grundschule schon.)

Mich hat der Film beeindruckt.
Ich vergebe in der Bewertung nur aus einem Grund kein "Meisterwerk", weil es für mich kein Film ist, den man immer mal wieder anschaut... ähnlich wie bei einem supergutem PC-Spiel, spielt man es einmal durch und dann wartet man eine Zeitlang, bis man es wieder hervorholt und sich dann daran erneut erfreut.
So verhält es sich wohl auch bei diesem Film.

Daher ein meisterhaftes "Empfehlenswert " !

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Jason
19.06.09 - 19:51
Hilary Swank stellt in Freedom Writers die Lehrerin Erin Gruwell dar, die erste Erfahrungen in ihrem Beruf in einer Schule in Long Beach sammeln möchte - doch ihre Klasse ist keine gewöhnliche Klasse, die Gegend ist keine gewöhnliche. Viele Jugendliche gehören Jugendgangs an, erschießen sich gegenseitig, schlagen einander, rauben sich aus. An einer schulischen Karriere hat so niemand Interesse, vor allem weil die meisten glauben, dass sie nicht besonders alt werden. Bis Erin einen Zugang zu ihren Schülern findet - das Schreiben von Geschichten. Ihren Geschichten.

Gleich zu Beginn sticht ins Auge, dass sich der Film reellen Ritualen und Gegebenheiten bedient und nichts schönzureden versucht. Die gängige Einstiegspraxis in eine Bande etwa wird glaubwürdig und wahrheitsgetreu in Szene gesetzt und auch Teile der Bürgerrechtsbewegung der 60er Jahre in den USA finden ihren Platz, wenngleich dies nur nebensächlich geschieht. Das Hauptmerkmal liegt selbstverständlich an Erin und ihrer Klasse - und das ist schlicht und ergreifend umwerfend.

Die Klasse hasst sich, weil sich die Schulkameraden außerhalb des Schulgebäudes bekriegen. Erin hat nur eine kleine Chance, zu den Schülern zu finden und sie für Bildung zu öffnen. Obwohl sich die Schulleitung gegen ihre zahlreichen Ideen stellt und sie nicht ernst nimmt, kämpft sie selbst für die Zukunft ihrer Schützlinge: Sie beschafft Bücher, führt unkonventionelle Unterrichtsstunden durch und findet schließlich einen Weg: Den der Schriftsteller. Denn jeder der Schülerinnen und Schüler hat eine Geschichte, die sie und er aufschreiben soll..

Hilary Swank liefert eine Glanzparade ab. Sie spielt mit sehr viel Gefühl und Leidenschaft, zeigt Offenheit und Ehrgeiz - eine der besten Rollen, die sie bisher verkörpert hat. Dank den anderen Darstellern, die sich mit ihrer Leistung keinesfalls verstecken müssen, passenden Musikeinlagen (u.a. Tupac Shakur mit "Keep ya head up") und den richtigen Bildern zum richtigen Zeitpunkt schafft es Freedom Writers zum Meisterwerk zu werden, das tiefe Eindrücke hinterlässt und inspirierend wirkt.

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Filmfreak
27.03.09 - 21:40
Dieses Filmdrama handelt von der Englischlehrerin Erin Gruwell wunderbar dargestellt von Hilary Swank.Wer sich ein wenig in der Filmgeschichte auskennt,bemerkt sofort gewisse Parallelen zu dem ähnlichen Film Dangerous Minds-Wilde Gedanken aus dem Jahre 1995 mit Michelle Pfeiffer in der Hauptrolle.Ein Vergleich den man hier mit Sicherheit ziehen könnte,ich untersage es mir aber selbst,da es schon viel zu lange her ist als ich Dangerous Minds gesehen habe,daher beziehe ich mich in meinem Kommentar nur auf diesen Film.
Dieses Schuldrama hier regte auch mich immer wieder zum nachdenken an,während und auch nach des Filmes.
Was machst du als Lehrer wenn du eine neue Anstellung bekommst und feststellen musst,das dich niemand akzeptiert in deiner Klasse,während du vorne an der Tafel stehst und versuchst deinen Unterricht zu machen? Wenn du feststellen musst,das deine Schüler vom Niveau nicht dem Stand entsprechen,in der Klasse in der sie sich momentan befinden? Wenn du mit bloßem Auge feststellen musst,das sich die Schüler innerhalb und außerhalb des Klassenraumes nicht leiden können,das sie sich in kleine Gruppen zusammenraufen entsprechend ihrer Nationalität sowie Herkunft!
Am besten du packst deine Sachen und sucht dir eine neue Stelle,doch nicht mit der Englischlehrerin Erin Gruwell.Sie kämpft in der Klasse um Ansehen und Respekt sowie um die nötige Anerkennung.Alle Lehrkräfte haben diese Klasse schon aufgegeben doch sie nicht und sie erreicht mit ihrer Art und Weise ihre Schüler,auch wenn z.B. dadurch sehr stark ihr Privatleben zu ihrem Mann Scott Casey (Patrick Dempsey) gefährdet ist.
Vor solchen Situationen welche ständig in diesem Film gezeigt werden,sollte man seine Augen als Zuschauer nicht verschließen,wie ich finde.Sie scheint es doch tatsächlich noch immer in unserer Realität zu geben und dies ist sehr erschreckend wie ich meine.Bandenkriege,Handel mit Drogen,Misshandlungen,Rassenkonflikte,die Schüler haben kein Ziel vor Augen,all die Dinge werden hier für den Zuschauer wieder einmal näher beleuchtet.Die zweichfache Oscarpreisträgerin Hilary Swank wirke dabei gerade auf den Zuschauer sehr einfühlsam & offen gegenüber ihren Schülern.Der Film konzentriert sich sehr stark auf sie,was mir persönlich sehr gut gefallen hat und zeigt nur am Rande die Probleme welche dadurch für sie und ihren Mann sich auftun.Von Patrick Dempsey sieht man in den 2 Stunden Laufzeit nicht so wahnsinnig viel,auf ihn kommt es aber in diesem Drama auch nicht hauptsächlich an,daher kann dies der Zuschauer gut verschmerzen.
Es ist auf jeden Fall ein Film der einem beim Betrachten näher gehen wird,wenn man dies zulässt.
Dieser Film übermittelte mir sehr schön die Botschaft über die Hoffnung und die Möglichkeit des Änderns des eigenen Schicksals auf eine emotional sowie intellektuell befriedigende Weise.Dieser Film hinterlässt auf jeden Fall eine Wirkung beim Zuschauer,in dem eben die emotionalen Szenen sehr real wirken.
Diese Verfilmung basiert auf dem Buch aus dem Jahre 1999,das eben jene real existierende Lehrerin Erin Gruwell gemeinsam mit ihren Schülern schrieb in dem es eben um ca.150 gefährdete Schüler geht,welche sich und ihre Umwelt durch Schreiben verändert haben.
Ein auf jeden Fall sehenswertes Drama in meinen Augen,man muss es sich nicht gleich kaufen,aber um einmal in der Videothek ausgeliehen zu werden,ist es das Geld alle mal wert,wenn einen die Thematik interessiert!

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