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2 Kommentare

Korczak

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1990

Genre: Biographie, Drama

Spieldauer: ~ 115 Minuten

Regie: Andrzej Wajda

Cast: Zbigniew Zamachowski, Wojciech Pszoniak, Ewa Dalkowska, Teresa Budzisz-Krzyzanowska, Marzena Trybala, Piotr Kozlowski, Jan Peszek, Aleksander Bardini, Maria Chwalibog, Andrzej Kopiczynski

Kurzbeschreibung: Für die Welt ist es gut, daß es Menschen wie Janusz Korczak gibt!Der Leidensweg des polnisch-jüdischen Kinderarztes, Schriftstellers und Pädagogen Janusz Korczak und seiner 200 Waisenkinder im Warschauer Ghetto. Das eindrucksvolle Porträt eines Menschen, der die ihm anvertrauten Kinder selbst in schwierigster Zeit zu Gerechtigkeit, Brüderlichkeit und Toleranz erzieht."Die Lebenswege großer Menschen gleichen Legenden - sie sind beschwerlich, aber schön", schrieb Korczak. Am 6. August 1942 wurde sein Leben zur Legende, als ihn die SS zwang, "seine Kinder" hinter der Fahne mit dem Davidsstern zum Zug nach Treblinka zu führen. Er verzichtete darauf, sein eigenes Leben zu retten und starb gemeinsam mit ihnen....


Filmkommentare (2)


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8martin
27.01.15 - 11:11
Andrzej Wajda hat einem polnischen Humanisten, den viele einen Heiligen und Märtyrer nennen, ein Denkmal gesetzt. Zur Zeit des Warschauer Ghettos im zweiten Weltkrieg versorgt er Waisenkinder und geht mit ihnen in letzter Konsequenz in die Gaskammern von Treblinka. Wajda dreht in s/w und findet einen Spagat zwischen Dokumentation und Emotion. Die Kulissen sind Originalaufnahmen nachempfunden, manche Szenen ähneln auffallend den Dokumentationen aus dem Ghetto. In der Titelrolle Wojciech Pszoniak, in dessen Gesicht sich Angst und menschliche Wärme spiegeln, Stärken und Schwächen. Besonders verdienstvoll ist die Tatsache, dass es keine einseitige Lobhudelei wurde. Manchmal war Korczak dem Druck einfach nicht mehr gewachsen und griff zur Flasche. Auch die gegensätzlichen Fraktionen innerhalb der jüdischen Gemeinde werden dargestellt: Geschäftemacher, Kriegsgewinnler und ‘Verräter‘. Sogar für eine zart angedeutete Liebesgeschichte ist Platz. Wajda weiß natürlich – und hat das in anderen Filmen gezeigt - dass Einzelschicksale besonders unter die Haut gehen. Das Theaterstück der Kinder im Ghetto ist besonders rührend, weil der Zuschauer den wahren Ernst der Lage kennt. Korczak sagt, es macht sie mit dem Tod vertraut.
Der Auszug der Kinder mit Korczak an der Spitze gerät zu einer Anklage gegen das mörderische Nazi-System. Das fängt Wajda mit dem verklärenden Ende auf. Wie im Traum verlassen alle die Güterwagen und gehen ins Licht. Ein weißer, heller, verklärender Schluss für dieses dunkle Kapitel.

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kurenschaub
16.11.12 - 21:36
Janusz Korczak (Wojciech Pszoniak) ist ein polnischer Jude und ein phantastischer Kinderarzt, dem Kinder einfach über alles gehen. Als er im Warschauer Getto landet und dann die Kinder auf ihren Todeszug zur Deportation nach Treblinka begleitet, wird man mehrfach vom Schaudern und Gänsehaut geschüttelt und ganz gegen Ende birgt der Film sogar ein wenig Hoffnung am Horizont, um sie bei dem Abspann wieder zu zerstören.
Ein langer, aber auch berührender Film, genau über das was wir ohnedies schon so lamnge wissen und was - in beklemmeden schwarz weiß Bildern so düster gezeigt, auch heute noch immer verdammt weh tut!
Erstklassig dokumentarisch umgesetzt, Filmpreis für die Kameraführung und glaubwürdige Darstellung sind die Stützen dieses Dramas.

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