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1 Kritik   2 Kommentare

Star Wars: Episode VII - Das Erwachen der Macht

DEINE MEINUNG?


2015

Genre: Action, Abenteuer, Fantasy, Sci-Fi

Spieldauer: ~ 136 Minuten

Regie: J.J. Abrams

Cast: Gwendoline Christie, Mark Hamill, Oscar Isaac, Harrison Ford, Domhnall Gleeson, Carrie Fisher, Adam Driver, Warwick Davis, Max von Sydow, Andy Serkis, Lupita Nyong'o, Peter Mayhew, Maisie Richardson-Sellers, Jessica Henwick, Iko Uwais, Kylo Ren, Daisy Ridley, Billie Lourd, John Boyega, Joonas Suotamo


Trailer:

Kurzbeschreibung: STAR WARS: DAS ERWACHEN DER MACHT wurde von J.J. Abrams nach einem Drehbuch von Lawrence Kasdan, J.J. Abrams und Michael Arndt inszeniert. Zum eindrucksvollen Cast gehören John Boyega, Daisy Ridley, Adam Driver, Oscar Isaac, Lupita Nyong’o, Gwendoline Christie, Andy Serkis, Domhnall Gleeson und Max von Sydow, sowie die Stars der Original-Trilogie: Harrison Ford, Carrie Fisher, Mark Hamill, Anthony Daniels, Peter Mayhew und Kenny Baker. Für die Produktion zeichnen Kathleen Kennedy, J.J. Abrams und Bryan Burk verantwortlich, sowie als ausführende Produzenten Tommy Harper und Jason McGatlin. Der erfolgreiche und mehrfache Oscar®-Gewinner John Williams steuert erneut die Filmmusik bei.


Filmkommentare (2)


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eichi
29.03.16 - 07:58
Endlich. Endlich hab ich den siebten Star Wars Film nun auch gesehen. Der erste Eindruck, der nach der Sichtung bei mir haften blieb: Ja, es ist ein neuer Star Wars Film, aber nein, es ist keine wirklich neue Geschichte, die er erzählt. Leider. Wie schon von Markus erwähnt, wirkt es doch tatsächlich, als ob man hier eher ein Remake vorgesetzt bekommen hätte, als den Start einer neuen Trilogie.

Ich bin ganz der Meinung von Markus, dass es eine cool Idee war, den Bösewicht ohne Maske zu zeigen, doch... der Darsteller, der hierfür gecastet wurde, hat mich dann wirklich enttäuscht. Furchtbare Castwahl, würde ich behaupten. Vor allem optisch, aber auch darstellerisch könnte der Mann mich überhaupt nicht überzeugen.

Zum Glück ist das bei der Hauptdarstellerin Rey anders. Sie war mir sofort sympathisch.

Wiederrum stimme ich mit Markus überein, dass es fast schon eine Frechheit ist, wie man Lea darstellt. Klar, das Alter ist auch an ihr nicht spurlos vorbeigegangen, aber die Gute wirkt wie ein liebes altes Mütterchen, dass doch keiner Fliege etwas zu leide tun kann. Da hört es sich fast schon wie Hohn an, dass man sie General nennt. Von mir aus hätten Sie hier mit Masken, Effekten und dergleichen arbeiten sollen, wenn es nicht anders geht, aber Lea hätte man anders darstellen müssen!

Ich persönlich finde es auch schade, dass man R2D2 und C3PO so wenig sieht.

Was bleibt ist, dass ich mich freue, dass es endlich wieder Star Wars Filme gibt, aber bitte, bitte, bitte, ... beim nächsten Teil eine neue Geschichte einfallen lassen, der man gerne folgt... die aufgewärmte Suppe hat nämlich nicht wirklich 100%ig schmecken wollen!

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Filmosoph
17.01.16 - 10:39
Ich gehör(t)e eher zu den Skeptikern. Umgehend, nachdem bekannt wurde, dass Disney LucasArts übernimmt, wurde ein neuer Star Wars-Film angekündigt. Was die Fans nicht mehr zu hoffen gewagt hatten, schien also doch noch Wirklichkeit zu werden.
Mit J.J. Abrams konnte man einen Regisseur verpflichten, der durchaus Erfahrung hat in diesem Genre - verhalf er doch auch Star Trek zu einem gelungenen Neustart.
Nun ist "Episode VII" also da. Meine Grundskepsis wird vor allem durch eine Tatsache genährt: Die große Geschichte wurde schon erzählt! Was sollte da noch kommen? Ist es reine Geldmacherei?

Ich komme nun gleich direkt zu meinen Kritikpunkten (mit SPOILERN!):
- "Das Erwachen der Macht" ist eine Mischung aus Remake und Fortsetzung. Im ersten und letzten Drittel des Films wird eigentlich nur, mit leichten Variationen, der Originalfilm noch einmal erzählt. Freilich optisch aufgepeppt. Aber was Neues ist ihnen da nicht eingefallen.
- Was tun, wenn das der Imperator Geschichte ist - man erfindet einen neuen Gegner. Die "erste Ordnung" finde ich indes weniger spannend. Es hätte auch durchaus weiterhin das "Imperium" sein dürfen, eben etwas zersplitterter. Einen "obersten Führer" (der nur seltsam ist) gibt es ja auch jetzt.
- Das Ganze hätte durchaus noch dunkler sein dürfen. Die Anlagen dazu waren vorhanden.
- Was man mit Leia gemacht hat, ist ziemlich bitter. Die war ja eine der impulsivsten Figuren der Original-Filme, jetzt ist sie, trotz ihres Titels "General", ein Liebchen.
- Vielleicht hätte die Storyentwicklung noch ein bisschen Zeit gebraucht. Man hat den Film ja "auf dem Reißbrett entworfen", wollte die Fans bedienen und - offenbar nur langsam - eine neue Story aufbauen. Viel besser wäre es gewesen, wenn man auf den "Remake-Charakter" verzichtet hätte und gleich die Story so erzählt hätte, als wäre es ein ganz neuer Film. Ist er nämlich nicht.
- Viele "Logikfehler" (nicht im strengen Sinn) stellen sich auch ein. Die Heldin bspw. kann nicht ohne Ausbildung gegen einen Sith-Lord bestehen.

Freilich gibt es auch viel Positives zu berichten:
- Endlich ist Star Wars wieder dreckig. Man erinnere sich an die hochpolierten, höchst artifiziell wirkenden Bilder aus Ep. I-III.
- Der Bösewicht im Film stellt sich als wirklich toll heraus, weil er vor wirklich nichts zurückzuschrecken scheint. Gute Idee auch, ihn ohne Maske zu zeigen.
- Technisch ist das freilich der beste SW-Film. Im Kino (sah ihn im IMAX) ist er eine Wucht.
- Das eigentümliche "SW-Feeling" wird ganz gut eingefangen.

Fazit: Ausbaufähiges SF-Spektakel, bei dem man viel zu sehr die Fans bedienen wollte und ein wenig darauf vergessen hat, eine neue Geschichte zu erzählen.

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