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2 Kommentare

Die Glenn Miller Story

DEINE MEINUNG?


1954

Genre: Biographie, Drama, Musik, Musical, Romanze

Spieldauer: ~ 115 Minuten

Regie: Anthony Mann

Cast: James Stewart, June Allyson, Harry Morgan, Charles Drake, George Tobias, Barton MacLane, Sig Ruman, Irving Bacon, James Bell, Kathleen Lockhart, Katherine Warren, Frances Langford, Louis Armstrong, Ben Pollack, Gene Krupa

Kurzbeschreibung: Schon früh entdeckte Glenn Miller seine Leidenschaft für die Musik und ein bestimmtes Instrument - die Posaune. Doch die einzige Chance seine" Musik umzusetzen, sah er in eigenen Kompositionen und einem eigenen Orchester. Jahrelang erlebte er nur Niederlagen, mußte seine Posaune ein um's andere Mal ins Pfandhaus tragen. Die erste Glenn Miller Band löste sich aus Geldmangel auf, seine Arrangements wurden umgeschrieben, umbesetzt bis sie zur Farce wurden. Seine Frau Helen hielt zu ihm, munterte ihn auf, weiter zu machen. 1939 gelang dann der langersehnte Durchbruch - der Glenn Miller Sound war geboren. Der Film spiegelt Glenn Millers Leben, seine tiefe Liebe zu seiner Frau Helen und seine Musik eindrucksvoll wieder. Jede Station mit seinen unvergeßlichen Melodien wie "Moonlight Serenade", "Chattanooga Choo Choo", "Pennsylvania 65000", u.v.a.m. unterlegt. Musikgrößen wie Louis Armstrong und Ben Pollak spielten in diesem Film live mit, um der Swing-Legende Glenn Miller ein Denkmal zu setzen."


Filmkommentare (2)


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8martin
12.09.15 - 18:21
Dieser Klassiker ist ein akustischer Leckerbissen für die Freunde des Swing und außerdem ein Sahnetörtchen für Romantiker, die auch ohne Happy End auskommen und die die Box für die Taschentücher mit dabei haben. Beide Gruppen erleben James Stuart in einer seiner sympathischsten Rollen. Es ist ein Feel-Good- Movie durch und durch mit dem ganz speziellen Charme der 50er Jahre. Dabei spielt die Handlung vor und während des Zweiten Weltkrieges. Glenn Millers musikalische Entwicklung wird anhand der bekanntesten Evergreens wie ‘Pennsylvania 65000‘, der ‘Moonlight Serenade‘ und natürlich ‘In the Mood‘ dargestellt, seine private Welt mit Ehefrau Helen (June Allyson) bewirkt einen zusätzliche emotionalen Schub. Jazzidole wie Louis Armstrong haben einen kurzen Bühnenauftritt. Man kann nachvollziehen wie sich Glenn Miller vom damals üblichen Sound absetzte. Ganz unaufdringlich wird seine ungewöhnliche Instrumentalisierung erwähnt: 4 Posaunen, 5 Trompeten, 4 Saxophone und eine Klarinette.
Vierfünftel des Films ist zeitlos muntere Unterhaltung, aber am Ende weinen Helen, Glenns beste Freunde und große Teile des Publikums um die Wette. Glenn Millers Ende ist ein Paradebeispiel für Legendenbildung. Da Regisseur Anthony Mann einen abschließenden Blick in die Ewigkeit wirft, bleiben wir schwingend zurück, leicht gerührt aber swingend.

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kurenschaub
25.06.13 - 10:29
Glenn Miller, was für ein Name und Prädikat, ein Meister der Swing Ära - eine Hymne an die Posaune - ganz hervorragendes Biopic mit einem Glenn Miller Soundtrack der höchsten Güteklasse.
Ungemein temperamentvoll, feinfühlend und warmherzig von Anthony Mann (Glenn Miller Fan) umgesetzt , auch darstellerisch makellos.
Ansehen für Liebhaber und jene die es noch werden könnten - ein absolutes Muß!

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