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7 Kommentare

Memento

DEINE MEINUNG?


2000

Genre: Drama, Thriller, Mystery, Krimi

Spieldauer: ~ 109 Minuten

Regie: Christopher Nolan

Cast: Guy Pearce, Carrie-Anne Moss, Joe Pantoliano, Jorja Fox, Stephen Tobolowsky, Thomas Lennon, Callum Keith Rennie, Marianne Muellerleile, Larry Holden

Kurzbeschreibung: Rache ist die Aufgabe, die sich der ehemalige Versicherungsermittler Leonard Shelby (Guy Pearce) seit dem Vergewaltigungsmord an seiner Frau Catherine (Jorja Fox) gestellt hat. Ein beinahe aussichtsloses Unterfangen. Denn seit der schrecklichen Tat leidet Shelby an einem Verlust seines Kurzzeitgedächtnisses. Ohne seine Notizen, Fotos oder Tätowierungen am Körper, kann er sich an nichts mehr erinnern. Verzweifelt sucht er den Mörder seiner Frau. Der scheinbar so hilfreiche Teddy (Joe Pantoliano) und die mysteriöse Natalie (Carrie-Anne Moss) können ihm vielleicht helfen... Ein Mann mit einer tödlichen Mission, auf dem Weg zurück zu einer schrecklichen Erkenntnis! Ein raffinierter und innovativer Thriller. Die zweiter Regiearbeit von Christopher Nolan (Insomnia). Mit Guy Pearce (The Time Machine, Rules - Sekunden der Entscheidung), Carrie-Anne Moss (Matrix 1-3, Red Planet) und Joe Pantoliano (Matrix, Bad Boys). Ein unvergesslich - spannendes Erlebnis, unvergleichlich, einzigartig!


Filmkommentare (7)


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Chev
16.02.11 - 18:48
REPLY
Also ich weiss nicht ...

Ich kann nicht nachvollziehen, warum dieser Film hier so einen hohen Anklang findet und was es dort zu rätseln gibt ? Der Film beginnt doch schon mit des Rätsels-Lösung und danach wird doch nur der Lösungsweg gezeigt.
Ich fand den Film keineswegs spannend, vielmehr erinnerte mich alles an die TVSerie "Mein Name ist Earl". Das Besondere an dem Film ist das er von hinten nach vorn gezeigt wird.
Finde ich das bemerkenswert und mutig ? Ja
Finde ich es deswegen interessanter ? Nö

Alles in Allem sicherlich ein Film den man mal gesehen haben sollte, aber rückwärts wie vorwärts ( man stelle sich den Film einfach mal vorwärts vor ) finde ich ihn nun nicht sonderlich gelungen.
Keine Effekte, keine Spannung, kein Thrill, keine tollen Bilder.
Einzig die Story, die Machart und einige witzige Szenen sind
nennenswert. Ach ja und eine tolle Leistung von Guy Pearce.

Kann mich also der Meinung meiner Vorschreiben nicht anschliessen.
Filmfreak
18.09.10 - 17:33
REPLY
Meine Vortipper haben in all ihren Rezensionen natürlich recht über die Handlung dieses doch recht ungewöhnlichen Films. Diese Verfilmung basiert auf der Kurzgeschichte von Jonathan Nolan, dem Bruder des Regisseurs Christopher Nolan der auf den Titel Memento mori hört.
Das wohl markanteste Merkmal bzw. das Stilmittel schlechthin in diesem komplexen Film in seiner Inszenierung sind wohl die beiden Handlungsstränge, von denen jeweils einer (Schwarz/Weiß) in der korrekten und einer (in Farbe) in entgegengesetzter chronologischer Reihenfolge abläuft.
Zum einen wird die eigentliche Geschichte des Films erzählt. Der Cineast, wie auch die Filmfigur Leonard Shelby sollen während der Sichtung das Gefühl entwickeln sich an gewisse Ereignisse nicht zu erinnern, damit man diese Selbsterfahrung machen kann und soll, dies passiert in dem die farbigen Szenen des Films chronologisch rückwärts ablaufen. Somit befindet sich der Zuschauer dauerhaft in einer Handlung, ohne deren Vorgeschichte zu kennen, wodurch es erschwert wird, das Gesehene zu ordnen und in den passenden Bezug zu setzen.
Auf der anderen Seite, werden diverse Geschehnisse unmittelbar vor dieser Handlung gezeigt. Die dazugehörigen Szenen sind schwarz-weiß, laufen somit chronologisch vorwärts und über die gesamte Spielzeit des Films ab.
Die Geschichte handelt dabei von einem Mann (wunderbar dargestellt von Guy Pearce), der nach einem traumatischen Ereignis, die Fähigkeit verloren hat, neue Erinnerungen zu bilden.

Fazit:
Formal gesehen ein sehr ungewöhnlicher, komplexer aber vor allem innovativer Thriller den es in dieser Form so bis dato in der Filmbranche noch nicht gegeben hat. Gerade durch sein markantes Stilmittel macht es die Sichtung bzw. das Verständnis dieses Films nicht einfacher.
Wer einen Thriller der ganz oberen Liga sehen möchte, sollte hier unbedingt zugreifen! Absolut empfehlenswert!
Aber Vorsicht:
Zu jeder Sekunde sollte man hellwach sein, aufpassen und mitdenken, sonst wird man diesen Film in sich nicht verstehen!
Es ist keine Verfilmung für so mal zwischendurch!


Anmerkung:
Die DVD enthält ein sog. Easter Egg, welches dem Zuschauer die Möglichkeit bietet, diesen Film in seiner chronologischen Reihenfolge zu betrachten.
Kiddow
12.09.10 - 23:42
REPLY
Memento ist wirklich ein klasse Film. Er verläuft rückwärts und das macht ihn außergewöhnlich. Am Anfang war ich leicht irritiert und zum Schluß irgendwie auch. Dieser Film ist absolut sehenswert, denn er ist einfach etwas ganz anderes als alles was man bisher kannte und durchweg spannend! Gehört in jedes gut sortiertes DVD Regal!
Spoon
19.05.10 - 00:10
REPLY
Memento. Ein Klasse Film... und mal was ganz anderes in diesem Genre. Der Film fängt mit dem Schluss an und zeigt dem Zuschauer immmer wieder Das zuvor passierte. Durch diese Art des abdrehens, hat der Zuschauer, ähnlich wie Guy Pearce, Keine Ahnung, was vor der jeweiligen Szene passiert ist, und der Film deckt nach und nach auf, was Pearce vor der jeweiligen Szene erlebt hat. etwas verwirrend am Anfang. Aber genau darin liegt ja der Reiz.

Ein Film mit Anspruch für hohe Ansprüche ^^
Absolut empfehlenswert.

Lg Andy
kurenschaub
14.04.10 - 13:21
REPLY
Großartiges Verwirrspiel der Extraklasse der ich Anfangs gar nicht so richtig zu folgen vermochte.
Von meinen Sohn auf diesen Klassestreifen hingetrieben, konnte ich das hundsgemeine Rätsel beim zweiten Mal ansehen dann doch entschlüsseln.
Der Film ist nämlich von hinten nach vorne gedreht worden!
Filmosoph
07.02.09 - 01:09
REPLY
Memento

Mit diesem Film wurde Christopher Nolan zum Kultregisseur. Dass dies nicht eine Eintagsfliege war, zeigte er später noch mit „Prestige“ oder „The Dark Knight“.
Memento ist deshalb so ein Kultfilm (auf allen Linien), Nolan es selbst in dieser fortgeschrittenen Zeit geschafft hat, etwas völlig neues zu kreieren, und das ganz ohne Special-Effects. Die Idee ist simpel, aber genial: Guy Pearce kann sich gerade einmal ein paar Minuten in seinem Kurzzeitgedächtnis merken. Nolan setzt diese Tatsache, so um, dass auch der Zuseher immer nur ein paar Minuten von der Handlung vorwärts getrieben wird: Denn der Film beginnt mit dem eigentlichen Schluss, und endet mit dem Anfang. Würde man nämlich den Film linear vom Anfang bis zum Schluss erzählen, würde die Spannung vollends baden gehen, da der Zuseher ja in der Lage ist, sich die Handlung, anders als Pearce, zu merken. Durch die rückwärts geschachtelte Erzählweise kann nun der Zuseher das „Leiden“ von Pearce sehr gut nachvollziehen (wie sonst wäre das auf diese bestechende Weise möglich gewewesen?).
Somit erschreckt man manchmal sogar wegen der für uns vollkommen unvorstellbaren Vergesslichkeit, etwa wenn Carrie-Anne Moss im Spiel ist.
Es ist auch nicht verwunderlich, dass sich einige Fans die Mühe gemacht haben, den Film neu zu schneiden. – Und siehe da: Der Film behält seine völlige Konsistenz; man kann sich wohl kaum vorstellen, ein Buch und einen Film nach diesen Maßstäben zu drehen.
Somit darf ich zusammenfassen: Mit „Memento“ gelang Nolan ein wahres, einzigartiges Meisterwerk. Aufgrund der spannenden, seltsam-gelungenen-linearen Erzählweise und oben drein auch der guten Schauspieler kommt kein wirklicher Cineast an diesem Film vorbei.
Kein Userbild
GASTBEITRAG
06.02.08 - 08:19
REPLY
Bei Memento handelt es sich um keinen gewöhnlichen Film. Die Handlung dieses Meisterwerkes fängt am Ende der Geschichte an, indem der an Gedächtnisschwund leidende Guy Pearce den Mörder und Vergewaltiger seiner Frau finden will. Das erstaunliche ist jedoch, dass sich Pearce seit dem Tod seiner Frau über kein Kurzzeitgedächtnis verfügt und sich daher alles mit Polaroidfotos, Notizen und Tättowierungen merkt. In diesem Film geht es nicht darum, den Zuschauer in spannung zu versetzen was passieren wirde, sondern das besondere ist, dass dem Zuschauer erzählt wird, was passiert ist! Ein spannender und mitreißender Film, den jeder Filmeliebhaber unbedingt sehen sollte!

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