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3 A History of Violence 2005


Auch bekannt unter: A History of Violence

A History of Violence
Handel: 24. 03. 2006
74,44%
9 Bewertungen

VOTE

Spieldauer 91 Minuten
Userkritiken 4 Kommentare

— Drama
— Thriller
— Action
— Krimi


Handlung

Coffeeshop-Wirt Tom Stall (Viggo Mortensen) lebt glücklich und zufrieden mit seiner Frau und den beiden Kindern in einer Kleinstadt. Doch eines Abends wird die Familienidylle gestört: Zwei brutale Räuber überfallen Tom im Coffeeshop. Er erkennt die Gefahr und erschießt die beiden gesuchten Mörder in Notwehr. Weil Tom daraufhin in allen Medien als Held gefeiert wird, steht sein Leben plötzlich Kopf. Tom fühlt sich dabei nicht wohl - er möchte sein normales Leben weiterführen. Doch dann erscheint der geheimnisvolle Carl Fogarty (Ed Harris). Er bedroht Tom, weil er meint in ihm seinen Todfeind Joey entdeckt zu haben.

Kommentare (4)

kurenschaub
18.09.2010 - 22:48
90%
Tom Stall hat ein kleines Cafehaus in einem Provinzkaff.
Eines Tages betreten schräge Gestalten, zwei Mörder die Kneipe und um Familie (Frau und Kinder zu schützen) knallt er die beiden in einer bedrohlichen Situation ab. Kurz darauf ist Tom Stall ein Lebensretter und ein Held. Die Zeit steht nie still, Schatten der Vergangenheit werfen sich auf das Leben unseres bis dahin vermeintlichen Biedermanns. Und er bekommt Besuch!
Ein verstörendes, immer ärger ausartendes Persönlichkeitsbild läßt
uns erschaudern. Psychologisch hintergründig, beklemmend und abgründig bis zur Gänsehaut.
Ein wirklich besonderer Film.

Filmfreak
05.06.2009 - 14:43
100%
So dies war die erste Zusammenarbeit zwischen Regisseur David Cronenberg und Viggo Mortensen.2007 folgte dann ja noch Tödliche Versprechen-Eastern Promises.

Ich kann da Flykilla nur zustimmen,dass es sich hierbei eher um ein Familiendrama handelt,dies macht den Film für den Zuschauer dann auch so interessant,denn damit kann sich im Prinzip jeder identifizieren mit Tom Stalls Situation.Maria Bello spielt hier ihren Part als treusorgende Frau von Tom und Mutter zweier Kinder ebenfalls sehr gut.Sie hatte mir ja schon an der Seite von Mel Gibsons Payback sehr gut gefallen.Der Film ist auf jeden Fall spannend und das bis zum Schluss.Flykilla hatte die schauspielerische Leistung von Ed Harris ja schon angesprochen,als ich mir den Film ansah da dachte ich mir nur nach Harris ableben,wie geht der Film nun eigentlich weiter? Aber auch hier überraschte mioch Regisseur David Cronenberg aufs neue und so wurde der Film auch für mich zu keiner Zeit langweilig.
Die schon erwähnten wenigen aber dennoch sehr harten Szenen von moviestar & Flykilla rechtfertigen auf alle Fälle diese FSK-Freigabe.
Je länger man den Film dann sichtet um so klarer und veständlicher wird es einem erklärt was es mit der mysteriösen Person Tom Stall auf sich hat bzw.welche Vergangenheit verbirgt sich dahinter?
Denkt man als Zuschauer so nach über diesen Film,dann ist es schon beängstigend auf der einen Seite die Wurzel des Übels in den eigenen Reihen zu suchen bzw.auszumerzen.
Bei dem Schluss geht auch nicht eindeutig hervor ob Tom wieder in seine Familie integriert ist oder eben nicht?
Interessant ist nämlich das im Drehbuch auf der letzten Seite steht: There is hope.
Hier im Forum unter den Usern meinte RandyFisher einmal,er würde sich auf ein Sequel zu diesem Film sehr freuen.Nach Sichtung dieses Filmes kann ich diese Aussage nur befürworten!

Dieser Film basier ja auf einer Graphic Novel von John Wagner und Vince Locke.Für diese Filmadaption ersetzte der Drehbuchautor Josh Olson die ursprünglich italienisch klingenden Namen der Schauspieler durch irische,um sich so von üblichen Mafia-Klischees zu distanzieren.
Es verwunderte auch nicht das Cronenberg in diesem Film mit Ed Harris und William Hurt zusammengearbeitet hatte,denn beide Schauspieler gehören zu seinen Lieblingen,mit denen er schon seit Jahren zusammenarbeiten wollte.
Bis zu diesem Zeitpunkt zählte dieser Film von vielen Leuten aus Fachkreisen zu Cronenbergs kommerziellster Arbeit.

Es ist eben ein kluger Film über Mord und Totschlag und einen plötzlichen Einbruch der Gewalt in ein amerikanisches Provinzidyll.Der Film möchte einfach von den zwei Gesichtern der amerikanischen Gesellschaft erzählen: Wenn die großkalibrige Munition sauber durch die Stirn und den Brustkorb schlägt,wenn die Arme wie Ästchen gebrochen und die Feinde mit rhythmischer Präzision erlegt werden,neutralisiert eben der Regisseur einen Stereotyp durch den Anderen.Hier die comichafte Kinogewalt,dort eben die naturnahe amerikanische Idylle.Auf der einen Seite die beim Abendessen wartende Modellfamilie und auf der anderen,der erschöpfte seine Wunden verbergende Heimkehrer,der in den Wohnzimmern der weiten Welt das eine bzw. andere Massaker angerichtet hat.
Die Struktur von Gewalt,führt Cronenberg in seiner übertrieben scheinenden Inszenierung dieses Filmes vor,diese liegt im alltäglichen Leben einer Kleinstadt,in der Welt nicht in Ordnung ist,weil sie nie und nirgends in Ordnung ist...

Ich versuche diesen Film einmal mit einem Satz zusammenzufassen:
Die Gewalt war schon immer da,keine Domestizierung ist von Dauer.

Würde man diesen Film auf das alte Testament verweisen,so würden Mortensen und Hurt Kain und Abel darstellen,mit jenem Motiv des Brudermordes.
Faszinierend ist auch das Tom Stall seine Familie und den Zuschauer über seine Geschichte so im Unklaren lässt,dass es psychologisch auf die dissoziative Identitätsstörung (multiple Persönlichkeiten) hindeutet.

An dieser Stelle möchte ich moch nochmals recht herzlich bei Flykilla und RandyFisher für diesen tollen Tip bedanken! Es hat sich auf jeden Fall gelohnt und auch ich kann für diesen Film nur meine Empfehlung aussprechen liebe Filmfreunde,so habe ich in den weiten Filmwelten für mich nun eine weitere sog.Filmperle entdeckt!

Flykilla
30.11.2008 - 20:02
-
A History of Violence ist trotz der FSK-18 Freigabe eher als Familiendrama angelegt, wo ein normaler Familienvater nach und nach seiner Familie seine Vergangenheit beichten muss. Der Film kommt mit einer unheimlich dichten Atmosphäre und fesselt den Zuschauer von der ersten bis zur letzten Minute.

Der Zuschauer identifiziert sich mit der Hauptperson, sodass jede Handlung nachvollziehbar ist. Die beste schauspielerische Leistung liefert dabei Ed Harris ab, der als ultraböser Gangster daherkommt und Angst und Schrecken verbreitet.

Der Film hat zwar wenige aber doch sehr brutale Szenen, was eine FSK-18 Freigabe auf jeden Fall gerechtfertigt. Ich werde mir den Film auf jeden Fall auf DVD besorgen und empfehle jedem dieses fantastische Meisterwerk anzuschauen!

kein Bild vorhanden
GAST
01.06.2007 - 09:55
-
ich fand history of violence von beginn weg recht spannend und interessant, jedoch flaut der film zum ende hin ein wenig ab. vielleicht noch erwähnenswert ist, dass der film einige ‘brutale‘ szenen hat, was ihm wahrscheinlich auch die fsk 18 eingebracht hat.

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