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2 Jahre nach dem Film Im Auftrag des Teufels mit Al Pacino sowie Kenau Reeves wurde dieser sog. Horror-Fantasy-Thriller von Peter Hyams produziert,mit Arnold Schwarzengger in der Rolle des Jericho Cane.
Schaut man sich diesen Film hier an wird man unweigerlich an The Devil‘s Advocate erinnert,so zumindest erging es mir.Natürlich ist nicht alles identisch,aber die wesentlichen Geschichtsmerkmale sah der Cineast schon in anderen Verfilmungen.
Die Mystery-Welle um den Teufel sowie Gott schien zu dem damaligen Zeitpunkt kein Ende zu nehmen.
Auch in dieser Verfilmung hat der Teufel (in der Person von Gabriel Byrne dargestellt) höchspersönlich Großes vor zur Jahrtausendwende.Wieder ist einer Frau ihr Schicksal vorherbestimmt den es geht um nichts geringeres als um den Antichristen zu zeugen und dies soll ausgerechnet der irdische Jericho Cane verhindern bzw. stolpert da rein zufällig in diese Teufelsgeschichte im wahrsten Sinne des Wortes.
Der Film ist ganz auf Arnold Schwarzenegger zugschnitten.Der Action-Fan wird hierbei nicht enttäuscht werden,auch wenn die Inszenierung ein paar Logikfehler aufweist.Gabriel Byrne kann als fieser Satan auf der ganzen Linie überzeugen,natürlich kommt er an Al Pacinos Rolle im Vergleich nicht heran.Auch Robin Tunney als Christine York weiß ihrer Rolle gerecht zu werden,der Gejagten von Satan.
Die Namen der einzelnen Charaktere in diesem Film sind in Bezug auf die Thematik sehr eindeutig gewählt.So heißt der Priester ohne Zunge Thomas Aquinas,eine Anspielung auf den mittelalterlichen christlichen Philosophen und Kirchenlehrer Thomas von Aquin.
Der Nachname Cane,wird genauso ausgesprochen,wie Cain,in der englischen Schreibweise Kains,der bekanntlich seinen Bruder Abel tötete.
Fazit:
Wem der Film Im Auftrag des Teufels zu ruhig war und mehr Action möchte und Nachsicht hat mit gewissen Logikfehlern ist hier bestens bedient,ansonsten empfand ich die Verfilmung mit Al Pacino & Kenau Reeves besser und gelungener,daher ist dies für mich nur ein durschnittlicher Film,nicht wg. der Action,sondern der teilweise relativ schlechten Schnitte sowie diverser Fehler - aber keinesfalls ein schlechter seiner Gattung.