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Es ist sehr schwer in Worte zu fassen, was dieser Film für eine Bedeutung für mich hat.
Was wäre wenn du aufwachst und dich nicht bewegen kannst? Du spürst deine Beine nicht und kannst nicht gehen. Du hast kein Gefühl in deinen Armen und bist nicht in der Lage etwas zu berühren. Du willst etwas sagen, aber du kannst nicht sprechen. Du kannst sehen, denken und träumen, aber dich nicht mitteilen. Was machst du dann? Du bist nicht in der Lage, dir das Leben zu nehmen um den Alptraum zu beenden. Dein einziger Gedanke: Ich will Sterben. Jetzt erkennst du, dass das Leben eine Verkettung verpasster Möglichkeiten ist.
Bauby erwacht aus dem Koma und all das ist ihm passiert, durch einen Schlaganfall und dabei stand er eben noch mitten im Leben. Er war Chefredakteur der Zeitschrift "Elle" und hat eine Familie, sogar eine Geliebte war an seiner Seite. Was nun?
Er schreibt ein Buch, denn mit einem Augenblinzeln für jeden einzelnen Buchstaben kann er sich der Welt anvertrauen.
Dieser Film ist unvergleichlich! Oft hat man als Zuschauer die Sicht von Bauby und sieht alles mit seinen Augen. Das wurde sehr überzeugend inszeniert und gibt einem die Möglichkeit, sich in sein Leben hinein zu versetzen und seine Lähmung zu spüren.
An die Darsteller sende ich hiermit das allergrößte Lob für ihre Leistung! Meine Bewunderung gilt ihren glaubhaften Darbietungen.
Mein Fazit: Das Leben ist schön und man sollte jeden Tag genießen und alle Möglichkeiten die sich einen anbieten nutzen!
Lieblingszitat: "Es ist mir egal, das sie mich mit ihrer Taucherglocke auf den Grund des Ozeans mitnehem, dann sie sind auch mein Schmetterling!"