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3 Kommentare

Tombstone

DEINE MEINUNG?


1993

Genre: Western, Drama, Romanze, Action, Geschichte

Spieldauer: ~ 125 Minuten

Regie: George P. Cosmatos

Cast: Kurt Russell, Val Kilmer, Sam Elliott, Bill Paxton, Powers Boothe, Michael Biehn, Charlton Heston, Jason Priestley, Jon Tenney, Stephen Lang, Thomas Haden Church, Dana Delany, Paula Malcomson, Lisa Collins, Dana Wheeler-Nicholson, Michael Rooker, Billy Bob Thornton, Billy Zane, Wyatt Earp, John Corbett, Frank Stallone

Kurzbeschreibung: Jede Stadt hat ihre Geschichte - Tombstone hat eine Legende! Man schreibt den 26. Oktober 1881. Es ist der Tag, der in dem kleinen Städtchen drei Männern das Leben kostet und vier andere Männer zu Helden macht. Wyatt Earp, der Inbegriff der Gerechtigkeit, seine zwei Brüder Virgil und Morgan sowie deren Freund Doc Holliday treffen am O.K. Corral auf die Clanton- und Mc Laury-Brüder. Der Bleigehalt in der Luft steigt rapide an, wenn die Superstars Kurt Russel und Val Kilmer einer amerikanischen Legende neues Leben einhauchen. Das ist starbesetztes Westernepos und Action-Movie zugleich: Willkommen in Tombstone!


Filmkommentare (3)


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kurenschaub
18.04.10 - 19:39
Western mit Staraufgebot, Kurt Russel (Wyatt Earp), Val Kilmer( Doc Holiday), teilweise ganz schön bleihaltig, aber auch mit gewissen Längen und fallweiser wackeliger Inszenierung. Kein Überflieger und kommt nicht um Längen an die Klassiker wie " Spiel mir das Lied vom Tod" oder " der mit dem Wolf tanzt" heran.

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Anthesis
21.05.09 - 20:10
ja wo ich den mit kevin kostner gesehen hab dachte ich mir gut aber Tomestone ist aufgrund der etwas schnelleren erzählung und besseren Action besser angekommen zumal der Cast hier auch gut ist Kurt russel val Kilmer als wyatt earp und Doc Holiday spielen gut die Atmosphere bis zum showdown ist recht spannend gehalten für mich klar der bessere der beiden Verfilmungen die letzlich rauskamen ^^

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Filmfreak
23.05.08 - 14:08
Es handelt sich hierbei um einen Western aus dem Jahre 1993, der mit einem wahrlichen Staraufgebot (Kurt Russell, Val Kilmer, Sam Elliott, Bill Paxton, Powers Boothe, Michael Biehn, Billy Zane, Jason Priestley, Michael Rooker, Billy Bob Thornton und Charlton Heston) aufwartet.
In dieser Verfilmung geht es um den legendären Wyatt Earp und seine Brüder sowie dessen Freund Doc Holliday die nach Tombstone ziehen und sich mit einer Bande Krimineller, welche sich die Cowboys nennen auseinandersetzen müssen und dies alles obwohl Wyatt Earp ein ruhigeres Leben führen wollte...das Finale findet dann am O.K. Corral statt mit einer legendären Schießerei, welche zwar nur ein paar Sekunden andauerte, es aber in sich hatte.
Ursprünglich wollten Drehbuchautor Jarre und Schauspieler Russell, Willem Dafoe als Doc Holliday verpflichten, da weigerte sich allerdings Buena Vista dagegen. Hat man diesen Film gesehen so weiß der Filmkenner, dass es die richtige Entscheidung war Val Kilmer für diese Rolle zu casten, er spielte einen brillianten Freund von Wyatt Earp, sowie einen dementsprechenden Revolverhelden der mit seiner Tuberkulose zu kämpfen hatte. Kilmer wurde für seine Rolle mehrfach gelobt von diversen Kritikern, einige meinten er hätte eine Oscarnominierung für diese Rolle verdient gehabt.
Eigentlich wollten Drehbuchautor Jarre und Schauspieler Kevin Costner diesen Film drehen, beide konnten sich aber auf keinen gemeinsamen Schwerpunkt einigen, da Costner meinte, der Schwerpunkt solle bei der Person Wyatt Earp liegen und entschied dann eben seinen eigenen Film über diese Persönlichkeit zu drehen.
Dieser Western hier wurde zur gleichen Zeit wie Costners Wyatt Earp - Das Leben einer Legende gedreht. Tombstone wurde ein halbes Jahr früher in die Kinos gebracht. Erfolgreicher, gemessen an dem Budget sowie den Einspielergebnissen war dieser hier, gegenüber seinem Konkurrent von Kevin Costner.
Vergleiche möchte und kann ich aber noch nicht ziehen, da ich Costners Verfilmung erst noch sichten muss.

Hier noch ein paar Fakten für alle Historienfans:
-Curly Bill Brocious und Johnny Ringo werden als Anführer der Cowboys dargestellt, obwohl die Bande in Wirklichkeit lose verbunden und größtenteils unorganisiert war.
-Auch trugen die Cowboys keine roten Schärpen zu der damaligen Zeit.
-In dieser Verfilmung mag Virgil Earp Doc Holliday nicht und toleriert diesen lediglich. In Wirklichkeit aber mochte er Doc Holliday.
-Auch der Überfall auf eine mexikanische Hochzeitsfeier hatte es nie gegeben.
-Wyatt Earp wird als der erfahrenste der Earp- Brüder dargestellt, obwohl es Virgil war. -Wyatt Earp hatte seinen Ruhm auch nicht in Dodge City erlangt, sondern nach der hier gezeigten Schießerei am O.K. Corral.
-Doc Holliday starb in einem Hotel, nicht in einem Sanatorium.
-Josephine Marcus kam nicht aus einer mächtigen, wohlhabenden Familie.
-Curly Bill Brocious wurde auch nicht an einem Fluss erschossen, sondern auf einer Feier der Earps.
-Ebenso wenig hatte auch Wyatt Earp kein Buch über Doc Holliday geschrieben, ihn auch nicht besucht als er im sterben lag. Er erfuhr von seinem Tod erst sehr viel später, so diese sind aber nur ein paar Fakten die ich aufgezählt habe, es gibt noch weitere. Selbstverständlich gab es auch historische Stimmigkeiten zu diesem Film so z.B. das Stadtbild, die Gesichtsbehaarung, die Waffen und Kleider entsprachen ziemlich genau die der originalen Persönlichkeiten aus dem damaligen Jahrhundert, Virgil Earp weigerte sich seinen Arm amputieren zu lassen, nachdem er bei einem Anschlag auf ihn angeschossen wurde, und sagte zu seiner Frau, dass er sie noch immer in einem Arm halten konnte, dabei möchte ich es auch belassen mit den wahrheitsgemäßen historischen Fakten, da ich nur einen kleinen Einblick in diese geben wollte, auch hierzu gibt es noch einige mehr.
Mir lag von diesem Film der in Deutschland langersehnte Directors Cut von den Filmfans vor, dieser in den USA ja schon lange vor dem Deutschlandrelease (August 2009) veröffentlicht wurde.
Der DC zeigt im Gesamten gesehen nur wenige neue Szenen, die jedoch einige erhebliche Handlungslücken schließen gegenüber der Kinofassung, so ergibt sich daraus zwar kein völlig neuer Film, diesen unter dem Strich jedoch klar verbessert. Der DC läuft knappe 6 Minuten länger als die Kinovariante.

Ohne mit der Wimper zu zucken kann ich diesen Western Fans des Genres uneingeschränkt empfehlen. Es machte einfach Spaß diesen relativ harten Western anzusehen und die zwei Stunden vergingen wie im Flug.
Die schauspielerische Leistung aller Protagonisten konnte mich überzeugen, daher vergebe ich hiermit auch ein Sehenswert.

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