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11 Kommentare

The Dark Knight

DEINE MEINUNG?


Welcome to a world without rules.The Dark Knight

2008

Genre: Action, Krimi, Drama, Thriller

Spieldauer: ~ 152 Minuten

Regie: Christopher Nolan

Cast: Christian Bale, Heath Ledger, Aaron Eckhart, Michael Caine, Maggie Gyllenhaal, Gary Oldman, Morgan J. Freeman, Monique Gabriela Curnen, Ron Dean, Cillian Murphy, Chin Han, Nestor Carbonell, Eric Roberts, Ritchie Coster, Anthony Michael Hall, Keith Szarabajka, Colin McFarlane, Joshua Harto, Melinda McGraw, Nathan Gamble, Michael Vieau, Michael Stoyanov, William Smillie, Danny Goldring, Michael Jai White, Matthew O'Neill, William Fichtner, Olumiji Olawumi, Greg Beam, Erik Hellman


Trailer:

Kurzbeschreibung: In der Fortsetzung des Action-Hits "Batman Begins" spielt Christian Bale unter Christopher Nolans Regie wieder die Rolle des Batman/Bruce Wayne, der nach wie vor gegen das Böse kämpft. Unterstützt von Lieutenant Jim Gordon und Staatsanwalt Harvey Dent setzt Batman sein Vorhaben fort, das organisierte Verbrechen in Gotham endgültig zu zerschlagen. Doch das schlagkräftige Dreiergespann sieht sich bald einem genialen, immer mächtiger werdenden Kriminellen gegenübergestellt, der als Joker bekannt ist: Er stürzt Gotham in ein anarchisches Chaos und zwingt den Dunklen Ritter immer näher an die Grenze zwischen Gerechtigkeit und Rache.


Filmkommentare (11)


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kurenschaub
05.10.10 - 20:49
Nach 10 Comments jetzt noch meiner.
Knallige Comicaction Verfilmung, kluge Regie, welche mit Fortdauer des Blockbusters immer tiefer in die Charaktere zur "Psychoanalyse" eindringt..
Beginnt schon sehr abgedreht mit der Maskenbande zu Beginn,
und bis der Joker selbst mit einem breiten Grinsen in höchster Bedrängnis ist, vergehen über 2 Std. Abenteuer , mit zum Teil saftigen und explosiven (Krankenhaus + Anlage) Spannungsmomenten, gelungenen Actionszenen, ja und Heath Ledger ist durchaus eine beneidenswert urcoole Nurse und vor allem die überragendste Figur dieses anspruchsvollen Batman Spektakels. Mit nahezu unübertreffbarer Darstellung des "Jokers", welche in furchteinflössender Mimik, Komik und frozzelnder Ausdruckskraft Christian Bale`s solide Darstellung eindeutig weit hinter sich läßt.
Für mich alles im allen dann doch ein wenig zu düster, ich habe es lieber mit etwas mehr Gefühl und vielleicht sogar um einen Touch straighter und weniger verzinkt.
Dies soll aber die Großartigkeit dieser Comicphantasie und deren Umsetzung nicht wirklich schmälern.

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Spoon
18.05.10 - 03:11
So viele Vorredner ^^

Was soll ich sagen? Zu dem Film braucht man keine Empfehlung! Den MUSS man gesehen haben! Heath Ledger als Joker ist atemberaubend gut. Ein Meisterwerk! Und das sage ich, der solche Comicverfilmungen nie gerne sieht. (Tue mich auch schwer mit Spiderman, X-men usw.)

Ein Muss für jeden Filmfan!

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GASTBEITRAG
05.07.09 - 18:37
Der beste Batman Film bis jetzt Topfilm muss man gesehen haben !

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Filmfreak
18.02.09 - 11:50
Wie mein Vortipper schon geschrieben hatte,was soll man nach so vielen Kommentaren zu so einem Film noch schreiben? Normalerweise habe ich keine Probleme zu meinen Kommentaren,aber bei schon so vielen Vortippern tue auch ich mir schwer (soll es wohl auch mal geben).Zu der Geschichte muss man wohl nichts mehr schreiben,die dürfte jedem Filmfan mittlerweile mehr als bekannt sein und wenn nicht,dann habt ihr was verpasst liebe Filmfreunde,ein wahrlicher Augen- und Ohrenschmauß auf der ganzen Linie,egal ob es die Geschichte,alle Darsteller,die komplette Atmosphäre,bei dieser Comicverfilmung von Christopher Nolan stimmt einfach alles.Ich muss gestehen auch bei mir kam in einigen Szenen große Wehmut und Trauer hoch,wenn man bedenkt dies war der letzte Film welchen Heath Ledger komplett zu Ende gespielt hatte,es folgt ja noch einer bei dem er noch ein wenig mitwirkte und 3 seiner Freunde dann seine Rolle zu Ende spielen. ("The Imaginarium of Doctor Parnassus") Bei all diesen wunderbaren Schauspielern weiß man im Prinzip gar nicht wenn man da hervorheben kann,abgesehen einmal Heath Ledger in seiner wohl besten Rolle als Joker,dagegen sah Jack Nicholson damals wie ein braves Kind aus.Es war schon gigantisch anzusehen nicht nur wie Ledger in die Rolle hineinschlüpfte sondern mit welcher Genialität er diese Rolle ausfüllte,Ledger spielt in diesem Film nicht den Joker,er ist für 152 Minuten der Joker!Schaust du als Zuschauer in dieses Gesicht des Jokers dann siehst du einen wahrlichen Psychopathen,ein Monster,ein Mephisto ein Punk,er spielt in diesem Film einen wahrlichen Anarchisten der im Gegensatz zu Jack Nicholson's Rolle des Jokers einen ethikfreieren,enthemmteren aber wie ich schon oben schrieb einen hochintelligenten Psychopathen verkörperte.
Genau so möchte ich aber einmal die Darstellung des Batman erwähnen,schon alleine wenn man die verzehrte rauhe Stimme von Batman zu hören bekommt,da könnte einem schon der Atem stocken,dann sein ganzes Handeln in diesem Film,seine Dialoge mit dem Polizeichef,welche dir als Zuschauer noch lange in deinem Hirn sich einprägen.Vor allem aber was mir sehr gut gefallen hat,ist die Tatsache das Nolan einen wesentlich dunkleren Weg in der Batman-Geschichte eingeschlagen hatte,als seine Vorgänger,dies war ja bereits schon bei "Batman Begins" zu sehen und hier wurde es nunmehr konsequenter Weise richtig gut fortgesetzt. Auch das dieser Film eine FSK 16 Freigabe erhalten hatte,stimmte mich sehr positiv,so ein Film braucht dies auch damit die Darsteller die Geschichte und Handlung voll ausleben können,klar es ist eine Comicverfilmung bei dem man auch gerne das jüngere Publikum im Kino gesehen hätte,aber dann wäre dieser Film nicht so suptil und erschreckend in seiner Handlung ausgefallen & Nolan wollte ja einen sehr düsteren Film.Auch in diesem Bezug schließe ich mich dan der Meinung meiner Vortipper an,es ist bis dato die düsterste & dunkelste Batmanverfilmung in der Filmgeschichte und das ist gut so! Dieser Film trägt zu Recht den Titel "The Dark Knight" spätestens nach Ende des Filmes weiß man dies als Zuschauer.Über den Erfolg dieses Filmes brauche ich keien Worte mehr zu verlieren: Einspielergebnis insgesamt 996,5 Millionen Dollar!!!
Schon jetzt dürfte festehen das es ein weiterer Batman-Film unter Nolan trotz alledem nicht einfach haben wird,sich gegen diesen durchzusetzen,es wird sehr sehr schwer diesen hier im Gesamten noch einmal zu toppen.Die andere Frage ist natürlich:Muss man so ein Werk nochmals toppen? Reicht es nicht aus an dieses Werk nochmals so heranzukommen?Einmal ganz von den vielen Dollarnoten abgesehen.
Natürlich spreche auch ich wie schon all meine Vortipper eine lupenreine Empfehlung für diesen Film aus und er sollte in keiner Sammlung fehlen!

Ein verstörend,geniales abgrundtief dunkles Werk für die menschliche Psyche!

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Anthesis
25.12.08 - 13:59
Es gibt einfach nichts mehr dem Film hinzuzufügen alles wurde bereits niedergeschrieben diese Comicverfilmung ist einfach ein Meisterwerk ohne wenn und aber

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lilly
07.09.08 - 20:19
der film hat einfach alles: action, spannung, witz und eine liebesgeschichte.

batman hat etwas von rick aus dem film casablanca, auch er opfert seine große liebe für das allgemeinwohl, wobei bruce ein wenig brutaler vorgeht, indem er sie sterben lässt.

sonst ein charmanter, charismatischer und unglaublich gut aussehnder christian bale in der hauptrolle. für mich hatte der film auch etwas bedrückendes, wegen heath ledger...

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Sil
21.08.08 - 20:02
Das meiste zum Film wurde eigentlich schon gesagt. Ich selbst, fand ihn einfach klasse. Hier gleich vorab 9/10 Pkt.

Die Spannung die aufkam, unter anderem in der Szene mit den Schiffen. Ich muss zugeben, ich sahs auf Kohlen. Was ebenfalls zur Spannung beigetragen hat, fand ich, war die Musik, an den Stellen z.B. wo Joker das mit seinem Mund erzählt hat. Gut, fand ich auch die kleinen Gags zwischendrin. Und ich muss meinen Vorrednern absolut recht geben, die Szene in der Heath als Krankenschwester verkleidet war, brüller.

Die Effecte waren auch sehr gut. Ebenso fand ich Harvey Dent als \"Two Face\" klasse gemacht. Nicht so wie Tommy Lee Jones damals. (Hier sieht man auch wieder der Unterschied zweier Charakteren).

Was mich auf den Joker bringt: Am Anfang, dachte ich ja, dass Heath Ledger an Jack Nicholson nicht hinkommt. Doch ich muss ehrlich zugeben, dass ich mich gewaltig getäuscht hab. Zwar spielen sie beide den Joker, doch die Darstellung ist so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Nicholson passte damals 1989 in die Rolle sowie Heath jetzt in die Rolle passt. Und er verkörpert den Joker wirklich klasse, Hut ab. R.I.P Heath Ledger.


Ich schweif jetzt kurz ab, aber was meiner Meinung nach auch mal gesagt sein sollte, ist die Leistung der Synchronsprecher. Für mich ist es in diesem Fall speziell die Stimme \"des Jokers\". Hier hat wirklich alles gepasst. Ich mein, dass es schon ein klein bißerl was ausmacht.
(Gib z.B. Bruce Willis eine andere Stimme und lass ihn \"Yippie ya yeah Schweinebacke\" sagen...).


Gut, jetzt hab ich meinen Senf auch dazu gegeben .

P.S. Eine Frage, waren bei euch auch soooo viele Frauen/Mädls?

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21.08.08 - 07:33
Ich habe Batman gesehen - Endlich!
Und ich muss sagen er war wie erwartet, tolles Unerhaltunskino mit sehr gutem Cast. Da fällt es einem richtig schwer jemanden hervorzuheben - sicherlich spielt Heath Ledger klasse, aber auch Aaron Eckhart hat mir sehr gut gefallen. Die Story des zweiten Teils kann aber leider nicht ganz mit Batman Begins mithalten, dazu gab es einfach keinen wirklichen Spannungsaufbau. Dies soll nicht heißen, dass der Film nicht unterhaltsam gewesen wäre, aber da wäre sicherlich noch mehr drin gewesen. Liegt vermutlich auch daran, dass alle Hauptcharaktere in etwas gleich präsent sind und sich so keiner wirklich in der Vordergrund spielen konnte. Trotzdem zählt The Dark Knight zu den besten Comicverfilmungen - aber reicht es in meinen Augen eben nicht zu der gehypten Ausnahmestellung.

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eichi
21.08.08 - 00:45
wie kann man einen film wie diesen am besten beschreiben. zum einen wurde in den bisherigen zwei kommentaren schon alles erwähnt und bestens erzählt, zum anderen fällt es mir schwer, einen kommentar abzugeben, da ich in diesem film zum letzten mal das großartige schauspieltalent von heath ledger zu sehen bekam.

dieser film ist bestückt mit einigen sehr namhaften darstellern, die alle eine tolle leistung abliefern. christian bale scheint für die rolle des batman wie geschaffen zu sein, michael caine wirkt sehr überzeugend als sein butler alfred und auch morgan freeman ruft, trotz sehr wenigen szenen im film, eine solide leistung ab.

ein guter ersatz, wenn nicht sogar besser, war maggie gyllenhaal, die die rolle von katie holmes aus dem ersten teil übernommen hat. gary oldman, aaron eckhart, ... die liste der bekannten schauspieler scheint in 'dark knight' kein ende zu finden und wirklich alle können ihre rolle glaubhaft darstellen.

aber über allen steht der für mich großartige heath ledger, der die rolle des joker derart brillant gespielt hat, dass einem bei jeder szene mit ihm die gänsehaut über den rücken läuft. sein züngeln, der humpelnde gang, seine gestik und mimik - besser hätte man den joker nicht verkörpern können.

ich bin mit sehr großen erwartungen ins kino gegangen und meine hoffnungen wurden nicht nur erfüllt, sondern übertroffen.

für mich die bisher beste comicverfilmung, da die perfekte mischung aus story, darstellern und effekten gefunden werden konnte. ein absolutes 'meisterwerk - 5', mit einem begnadeten heath ledger, von dem wir nach diesem film leider nichts mehr zu sehen bekommen werden.

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AmanRu
21.08.08 - 00:01
Bitte Beachten – Enthält Spoiler !

Liebe Filmfans, ich war soeben im Kino und sitze nun hier gemütlich zu Hause mit einer Flasche Bier um mich abzukühlen, denn dieser Film ist verdammt heiß. Die vielen positiven Gerüchte die unerschrocken über The Dark Knight flogen wie die Aasgeier über einer Leiche, haben Recht behalten: The Dark Knight ist ein wahres Meisterwerk, doch leider das letzte mit Heath Ledger, besser hätte er sich nicht in der Filmwelt verabschieden können.

Batman alias Bruce Wayne beschützt weiterhin das heruntergekommene Gotham City, doch beunruhigt ihn ein neuer Kontrahent, der bereits im ersten Teil erwähnt wurde. Der Joker ist einer der fiesensten Gegner, denn er ist weder an Geld noch an Emotionen interessiert, ein verrückter Psychopath der weder Regeln noch die dazugehörigen Grenzen kennt. Sein Ziel ist der Untergang der guten „Helden“ die für Recht und Ordnung einstehen, darunter auch Batman und der Staatsanwalt Harvey Dent. Die Sitaution spitzt sich immer mehr zu, bis eine Jagd auf den Joker unvermeidlich ist und die wird böse werden.

Christian Bale spielt seine Rolle gewohnt souverän und in alter Manier. Auf der einen Seite der einschüchterbare Bruce Wayne, der an dem zweifelt was er tut und auf der anderen Seite die ausführende Gewalt, die starke Executive von Gotham City, Batman. Mit Heath Ledger haben wir wohl einen Joker gefunden, der Jack Nicholson von seinem Thron befödert. Er spielt ihn perfekt, ich hätte in keiner Situation anders gehandelt, er ist der Joker den der Zuschauer sehen will. Das Make-Up im Gesicht, sein Züngeln, alles ist grandios in Szene gesetzt worden, so das er Batman die Show stiehlt. Ich könnte heulen, wenn ich daran denke, das keine Filme mehr mit diesem Giganten erscheinen werden. Mit von der Partie sind natürlich noch Morgan Freeman und Michael Caine die wieder als Supporter im Hintergrund agieren.

Was The Dark Knight noch auszeichnet ist seine abartige Bildgewalt, die Hochhäuser der Staaten fliegen bei den Explosionen in sich zusammen wie ein Kartenhaus, das Feuer breitet sich nur so auf der Kinoleinwand aus. Die ganzen Erfindungen von Batman wie das Automobil, das Motorrand oder auch seine Abhöreinrichtung im Helm sind komplett und sauber durchdacht. Dieser Film glänzt mit Computereffekten, aber natürlich auch mit den grandiosen Real-Aufnahmen, die Christopher Nolan ordentlich eingefangen hat. Die Laufzeit beträgt 2 Stunden und 32 Minuten, die keineswegs zu lange sind, ich fand es schade, das der Film vorbei geht.

Schaut euch diesen Film an, er ist für mich das Meisterwerk 2008 und natürlich in der kompletten Superheldenverfilmungs-Geschichte. Am Besten im Kino weil das Spektakel dort seinen ganz besonderen Charm bekommt.

5 – Meisterwerk ( Ach am liebsten 6 Punkte )

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13.08.08 - 19:48
Kaum ein Film wird in diesen Tagen heißer erwartet, als der neue Batman Film von Christopher Nolan, der eigentlich nur den schlichten Titel „The Dark Knight“ trägt. Zunächst war das große Interesse vor allem auf den plötzlichen Tod von Heath Ledger zurückzuführen. Dieser hat ja hier seinen letzten großen Auftritt, und spielt niemand Geringeren als Batmans Erzfeind, den Joker. Dann kamen die ersten Kritikerstimmen, die sich fast gänzlich mit Lobeshymnen überschlugen. Doch was ist wirklich dran? Ist The Dark Knight so gut, wie es in der Presse heißt, oder handelt es sich einfach um übertriebenen Hype?

„The Dark Knight“ spielt kurze Zeit nach dem vielversprechenden „Batman Begins“. Batman alias Bruce Wayne ist für Gotham City immer noch ein mysteriöses Phänomen, aber es gibt schon die ersten Nachahmer und Trittbrettfahrer. Außerdem haben mächtige Mafiabosse immer noch einen großen Teil der Stadt unter Kontrolle. Doch neben Batman als dunklem Ritter gibt es auch eine Lichtgestalt in Form des neuen, selbstbewussten Staatsanwalts Harvey Dent, gespielt von Aaron Eckhart. Bruce Waynes Jugendliebe Rachel Dawes ist inzwischen mit Harvey liiert, eine Dreicksbeziehung deutet sich an. Katie Holmes wurde in dieser Rolle übrigens durch Maggie Gyllenhaal ersetzt, die um einiges kompetenter wirkt. Zusammen mit Lt. Gordon will man nun in Gotham City gehörig aufräumen. Doch wie aus dem Nichts taucht da ein psychopatischer Krimineller in schlechtem Make-Up auf und reißt die Kontrolle über die Unterwelt an sich. Der Joker verbreitet größtmögliches Chaos, am liebsten mit viel Sprengstoff. Selbst Batman als kühler Taktiker wird durch ihn den Rand der Verzweiflung getrieben. Der Joker scheint ihm und vor allem auch Gothams weißen Ritter Harvey Dent die Grenzen ihres Heldentums aufzuzeigen.

The Dark Knight ist anders als die meisten Superheldenfilme. Alles ist noch grober und realistischer, als man es selbst von Batman Begins gewohnt war. Der Film ähnelt einem klassischen Krimiduell wie bei Heat, und zeigt die psychopathischen Abgründe, die sich auch bei einem Hannibal Lecter finden. Dies macht den Film auch für Leute interessant, die Superheldenfilme an sich sehr kitschig und klischeehaft finden. Von allen bisherigen Batman-Filmen ist dieser der unbestritten düsterste. Dabei liegt das gar nicht mal am Setting. Gotham City ist nicht mehr so stilisiert gotisch und finster wie bei Tim Burton. Eher glatt, kalt und sehr realistisch umgesetzt. Vielleicht erinnert es hin und wieder zu sehr an Chicago, den tatsächlichen Drehort. „The Dark Knight“ ist über 2 ½ Stunden hinweg ein mit Adrenalin aufgeladener Thriller, der aber gleichzeitig auch einige dramatisch vorbereitete Wendungen nimmt. Unterstützt wird das ganze von einem perfekt an den Film angepassten Soundtrack von Hans Zimmer und James Newton Howard. Er unterstreicht die Zwielichtigkeit und den Wahnsinn rund um die Person des Jokers außerordentlich intensiv, auch ohne die großen Fanfaren eines Danny Elfman.
Natürlich erwarten den Zuschauer auch einige bombastische Actionszenen und wesentlich übersichtlichere Batman-Action als im Vorgänger. Aber an sich lebt der Film von seinen hervorragend geschriebenen Figuren, allen voran Heath Ledgers Joker. Wie schon Jack Nicholsons dominiert er jede Szene, in der er vorkommt, doch die Gemeinsamkeit hält sich in Grenzen. In Christopher Nolan’s Batman sticht der Joker vollkommen hervor. Er besitzt keinen Hintergrund, seine Motive sind so simpel wie schrecklich anarchistisch. Er ist das absolut ungreifbare, irrationale Böse. Und diese Performance muss man einfach gesehen haben. Heath Ledger taucht als Schauspieler vollkommen ab, er wird wahrhaftig zum Joker. Ein großer Pluspunkt ist auch, dass mit Two Face ein weiterer Bösewicht in The Dark Knight auftaucht, der trotzdem noch auf befriedigende Weise neben dem Joker Platz findet. Am ehesten ist es leider Batman selbst, der ein wenig untergeht. Nachdem er in „Batman Begins“ seine großen Momente hatte, ist Christian Bale hier zwar solide, wird aber von Heath Ledger und Aaron Eckhart tatsächlich etwas an die Wand gespielt. Hervorragend sind auch nach wie vor Michael Caine als Alfred und Gary Oldman als Gordon.

Christopher Nolan inszeniert hier weit mehr als eine Comicverfilmung. Er hat einen praktisch perfekten Thriller geschaffen, der sich mit den großen Filmen dieses Genres messen kann, nur dass eben der Gute zufälligerweise ein Fledermauskostüm trägt und der Böse verwischtes Clowns Make-Up. Batman-Puristen früherer Filme könnten etwas enttäuscht sein, dass der pseudogotische Tim Burton Stil immer mehr verworfen wird. Dabei ist es Nolans große Kunst, die Batman-Mythologie glaubwürdig erscheinen zu lassen und trotzdem über die lange Laufzeit an den Kinosessel zu fesseln. Ein teilweise verstörendes Kinoerlebnis, das man erst einmal verdauen muss.

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