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1 Kritik   6 Kommentare

The Green Mile

DEINE MEINUNG?


Das größte Geschenk überhaupt ist echte Freundschaft.The Green Mile

1999

Genre: Krimi, Drama, Fantasy, Mystery

Spieldauer: ~ 189 Minuten

Regie: Frank Darabont

Cast: Tom Hanks, David Morse, Michael Clarke Duncan, Bonnie Hunt, James Cromwell, Michael Jeter, Graham Greene, Doug Hutchison, Sam Rockwell, Barry Pepper, Jeffrey DeMunn, Patricia Clarkson, Harry Dean Stanton, Dabbs Greer, Eve Brent, William Sadler, Mack Miles, Rai Tasco, Edrie Warner, Paula Malcomson, Christopher Joel Ives, Evanne Drucker, Bailey Drucker, Brian Libby, Brent Briscoe, Bill McKinney, Gary Sinise, Rachel Singer, Scotty Leavenworth, Katelyn Leavenworth

Kurzbeschreibung: Paul Edgecomb (Tom Hanks) ist Leiter der Wachabteilung in Cold Mountain ein Südstaatengefängnis um 1935. Ihm untersteht der aus vier Zellen bestehende Todestrakt. Fair und gerecht versuchen er und seine Kollegen in diesem Trakt ein Minimum an Würde und Menschlichkeit zu wahren. Denn früher oder später werden alle Inhaftierten den mit blassgrünen Linoleum ausgelegten Flur zum Hinrichtungsraum hinuntergehen - die "grüne Meile". Viele Jahre ist Edgecomb über diese "grüne Meile" gegangen und hat die verschiedensten Gefangenen auf ihrem letzten Weg begleitet. Doch mit dem Tag, an dem John Coffey (Michael Clarke Duncan), ein riesenhafter Schwarzer eingeliefert wird, verurteilt wegen Vergewaltigung und Mord an zwei minderjährigen Mädchen, gerät Paul Edgecomb mit dem Selbstverständnis seiner Tätigkeit in Konflikt. Trotz seiner Größe und Stärke scheint John Coffey von sanfter Natur zu sein und zusätzlich eine seltsame übernatürliche Gabe zu besitzen. Während die Wärter mehr und mehr an der Schuld des schwarzen Hünen zweifeln, überschlagen sich die Ereignisse. Die Einlieferung des kaltblütigen Mörders "Wild Billy" (Sam Rockwell) und eine sadistische Hinrichtung durch den neuen Wärter Percy Wetmore (Doug Hutchison) bringen Paul Edgecomb und seine Kollegen immer mehr in Bedrängnis. Denn auch John Coffey ist ein Verurteilter und wartet auf seine Hinrichtung...


Filmkommentare (6)


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Kiddow
22.09.10 - 22:15
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Ähm...mir fehlen ein bißchen die Worte... Dieser Film ist so überwältigend und wahrlich ein Meisterwerk mit einem phenomenalen Tom Hanks und einer so ergreifenden Geschichte, die jeden berührt!!
Ein Unschuldiger erhält die Todesstrafe und dabei ist er doch ein so wunderbarer und außergewöhnlicher Mensch, der nur helfen möchte...Es ist einfach so unfair! Nur dieser fabelhafte Mann erträgt die Ugerechtigkeit, denn er weiß das er nichts böses getan hat und ist nicht erbost über die Vollstreckung. Er hat einen letzten Wunsch: Sich einen Film anschauen!
Liebe Filmfreunde, ich glaube wir wissen um die Bedeutung, die ein Film uns geben kann!
Mein Fazit: Schmerz ist unvermeidbar ; Leiden ist freiwillig!
Spoon
16.05.10 - 18:22
REPLY
Ja schon einige Kommentare hier vorhanden ^^ was bleibt mir da noch zu sagen? Tom Hanks in seiner (wie ich finde) besten Rolle und der Film ist einfach nur ein Meisterwerk!

MUSS man gesehen haben!

lg Andy
kurenschaub
14.05.10 - 10:13
REPLY
Packend, faszinierend, melancholisch und auch dann wiklich unsagbar traurig. 4 fach Oscar nominiert, einen gab`s dann fast für Michael Clarke Duncan. Tom Hanks in einen seiner besten Filme, welcher all die Scheußlichkeiten im Justizvollzug, bzw. in einer Gefängnisanstalt der früheren Jahre aufzeigt. Von perversen sadistischen Aufsehern, von Mördern die keine sind, bis hin zu einer erschreckenden Hinrichtung am elektrischen Stuhl, hinausgezögert durch einen abnormalen Gefängniswärter. Der "Riese" mit den heilenden Kräften beeindruckt und hinterfrägt, sendet Wärmestrahlen und Gefühl an uns und übermittelt in dieser ausgezeichneten Stephen King Adaption wesentlich mehr als die sonst von Hollwood hektisch aneinander gereihten Clipbilder ohne viel Seele und Hirn.
Das Ende ist tränenrührend und schenkt uns die Sensibilität und Güte zurück , welche in der heutigen Hektomatikwelt schon fast verloren gegangen zu sein scheint. Ein Regenbogenfilm!
Filmfreak
04.12.09 - 15:43
REPLY
Hier bekommt der Cineast die gleichnamige Literaturverfilmung von Stephen King aus dem Jahre 1999 zu Gesicht. Ich beziehe mich in meiner Rezension nur auf die Kinoadaption nicht auch noch auf die Literatur!

Hauptdarsteller des Filmes sind Tom Hanks als Gefängnisdirektor Paul Edgecomb sowie Michael Clark Duncan als Gefangener John Coffey im Todestrakt von Block E. Es ist ein Film der wieder einmal mit dem Ende beginnt, nämlich mit dem Blick auf den schon sehr alten Paul Edgecomb welcher in einem Seniorenheim mittlerweile lebt und dann beginnt er seine unglaubliche Geschichte einer Mitbewohnerin zu erzählen und der Cineast befindet sich dann mitten im Jahre 1935 im Staatsgefängnis von Cold Mountain und die Dinge sollen ihren Lauf nehmen...

Sehr schön auch zu beobachten während des gesamten Filmes ist die Tatsache, dass man Schauspieler Michael Clark Duncan gegenüber den Gefängnisdirektoren riesig erscheinen lassen wollte und dies wurde auch nahezu perfekt umgesetzt. Duncan selbst ist ja nicht größer wie 1,95m und somit nicht bedeutend größer als Tom Hanks mit 1,85m bzw. David Morse mit 1,93m und James Cromwell mit 1,97m.
Der Trick hierbei lag bei der Nutzung verschiedener Kamerawinkel, um eben die Illusion von Darsteller Duncan als Riesen beim Zuschauer zu erzeugen. 1A inszeniert diese Sache, wie das gesamte Werk!

Dieses Werk wurde für vier Oscars nominiert. Es ging was die begehrteste Filmtrophäe anging, jedoch leer aus, was ich persönlich sehr sehr schade finde. Tom Hanks zu jener Zeit brillant wie eh und je in seinen Rollen, daran gibt es keinen Zweifel. Die Überraschung für mich ist aber Michael Clark Duncan, ich habe ihn schon in diversen Rollen gesehen, diese hier ist wohl seine beste und zugleich auch die ergreifendste in seiner Filmkarriere ohne wenn und aber! Es wunderte mich überhaupt nicht das er für diese Rolle als Bester Nebendarsteller für den Oscar vorgeschlagen wurde!
Um so mehr verwunderte es mich nach der Sichtung dieses Filmes dass er die begehrte Filmtrophäe nicht einheimsen konnte - für mich total unverständlich diese damalige Entscheidung. Er hätte es absolut verdient gehabt, wenn er für diese schauspielerische Leistung mit diesem Preis geehrt worden wäre!
Natürlich sind die restlichen Rollen der anderen Gefängnisdirektoren nicht minder besetzt keine Frage.
Besetzung, Geschichte, Dramaturgie, der Score hier ist einfach alles stimmig meiner Meinung nach!
Wieder einmal handelt eine Hollywood-Produktion von zwischenmenschlichen Beziehungen, von Entscheidungen über Gut und Böse, Leben und Tod, wahren Freundschaften welche über den Tod hinaus reichen sollten, einfach über sehr viele nachdenkliche Aspekte unseres täglichen Lebens und darüber sollten wir uns alle Tag für Tag Gedanken machen und das Leben als ein Geschenk ansehen und dies zu würdigen und zu schätzen wissen, mit all seinen Facetten, mit all seinen Höhen und Tiefen!
Auch eine Maus hat ein Leben verdient...
Diese Produktion sollte zum nachdenken anregen während und auch nach der Sichtung. Es ist somit u.a. eine sehr egreifende emotionale und doch auch z.T. recht harte Inszenierung bei der, bei dem einen oder anderen die Tränen fließen werden.
Egal wie oft ich mir diesen Film ansehe, ich bin jedes mal davon überwältigt. Sicherlich wird man diesen Film aufgrund seiner relativ langen Laufzeit (von 3 Stunden) nicht so oft ansehen, trotzdem kommt bei diesem Film nie Langeweile auf, also der Appell ist an jene gerichtet, welchen dieses Meisterwerk noch nicht gesehen haben:

Lasst Euch von der Laufzeit nicht täuschen, diese vergeht schneller als Euch lieb ist!
Die doch recht lange Laufzeit stört dann auch bei einem solchen Werk überhaupt nicht.

Ich spreche somit eine ganz klare Kaufempfehlung bzw. Sichtung für diesen Film aus und vergebe wie meine beiden Vortipper ebenfalls randvolle 5 Popcorntüten!

Eine Kleinigkeit am Rande:
Zu der damaligen Zeit, in der diese Verfilmung spielte, da trugen die Gefängniswächter noch keine Uniformen. Diese Besonderheit wurde diesem Film hinzugefügt.
Es sind auch sehr viele Parallelen zur Bibel erkennbar, doch schaut selbst wehrte Filmfreunde...

"Das größte Geschenk überhaupt ist echte Freundschaft."
Samara
24.07.08 - 20:53
REPLY
Einzigartig.. wunderbar.. einfach nur gigantisch.. und traurig.. aber zugleich einfach nur schöööön - mehr kann ich dazu nicht sagen !!!
Kein Userbild
08.03.08 - 21:35
REPLY
Stephen King hat mal wieder bewiesen, dass seine Geschichten nicht nur in Büchern den Atem anhalten können....Fantastisch-inszenierte Verfilmung mit Starbesetzung! Sehr empfehlenswert! Ein Meisterwerk des "King of Horror"!

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