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Auch bekannt unter: Everything Is Illuminated

Alles ist erleuchtet
Handel: 21. 04. 2006
90,00%
4 Bewertungen

VOTE

Spieldauer 120 Minuten
Userkritiken 1 Kommentar

— Komödie
— Drama


Handlung

Manche Leute sammeln Briefmarken, andere Zigarrenbanderolen oder Teetassen. Jonathan sammelt Familienerinnerungen: Fotos, Karten, falsche Zähne, eine Hand voll Erde – alles kommt in eine kleine Plastiktüte und wird an die Wand gehängt. Doch manche Erinnerungen lassen sich nicht festnageln: Jetzt will Jonathan in die Ukraine reisen, um die Frau zu suchen, die seinen Großvater 1942 vor den Nazis gerettet hat. Liev Schreiber (Scream, Der Manchurian Kandidat) wechselt erstmals hinter die Kamera, er schrieb die Filmfassung zu Jonathan Safran Foers gleichnamigen Bestsellers und inszeniert ihn als bewegendes Roadmovie. Elijah Wood spielt den verklemmten Jonathan und Eugene Hutz seinen radebrechenden urkrainischen Reiseführer. Wir begleiten die beiden bei einem Kulturaustausch der besonderen Art... die Straße bringt sie zwar ans Ziel, allerdings ganz anders als erwartet. Am Ende sind sie erleuchtet – und wir auch.

Kommentare (1)

Kiddow
24.09.2010 - 20:03
90%
"Alles ist erleuchtet, im Licht der Vergangenheit. Sie ist immer an unserer Seite und schaut hinaus."
Nachdem ich diesen Film sah, war ich sehr glücklich und zufrieden. Eine wunderschöne Inszenierung des gleichnamigen Romanes von Jonathan Safran Foer.
Zur Geschichte: Der Sammler Jonathan lebt in Amerika und begibt sich auf eine Reise in die Ukraine um eine Frau zu finden, die viele Jahre zuvor seinem Großvater zur Flucht vor den Nationalsozialisten verhalf. Er besitzt nur ein Foto auf dem diese Dame und sein Großvater abgebildet sind, auf der Rückseite steht "Trachimbrod 1940". Als er in Odessa ankommt, sucht er sich für seine Suche Hilfe bei Jewish Heritage Tours. So trifft Jonathan auf Alex und dessen angeblich blinden Großvater und den Hund Sam, der als "Blindenhund" (Sam trägt übrigens ein Tshirt auf dem steht "Offizieller Blindenhund") dient und sie unterstützen ihn auf seiner Suche nach dem Dorf und der Frau. Die Nachforschungen ergeben das Trachimbrod im Zweiten Weltkrieg völlig zerstört wurde und alle Einwohner ums Leben kamen....So auch Augustine, die Frau auf der Fotografie von Jonathan `s Großvater. Aber es steckt noch mehr hinter dieser Geschichte, nur das kann ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten.
Alex aus Odessa ist nebenbei bemerkt eine sehr unterhaltsame Figur mit einem witzigen Englisch und einem interessanten Wissen...zum Beispiel fragt ihn sein Neffe, als sie sich beide zusammen das Kamasutra anschauen, warum die Stellung 69 gerade diesen Namen trägt. Seine Antwort darauf lautet..."Weil man im Jahre 1969 das erstemal diese Stellung ausprobiert hat". Der Neffe meint darauf hin..."Was hat man dann vorher gemacht?". ...Schulterzucken...
Also für ein wenig Spaß ist auf jeden Fall in dem Film gesorgt, dafür garantiert Alex.
Für mich war auch die Stelle um das Thema des Rings von Augustine ein wenig zum schmunzeln...."Der Ring ist nicht wegen uns hier, wir sind hier wegen dem Ring!"....Jonathan wird von Elijah Wood gespielt und der kommt wahrscheinlich nie vom Ring los....;-)
Also anschauen lohnt sich auf jeden Fall und somit gibt es meinerseits ein klares Empfehlenswert!

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