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Szene aus dem Film

#2 Kritiken

Der Junge im gestreiften Pyjama


2008

Genre: Krieg, Drama, Geschichte

Spieldauer: ~ 90 Minuten

Regie: Mark Herman

Cast: Asa Butterfield, Zac Mattoon O'Brien, Domonkos Nemeth, Henry Kingsmill, Vera Farmiga, David Thewlis, Amber Beattie, Rupert Friend


Handlung:

Nach dem Oscar®-prämierten Meisterwerk Das Leben ist schön (Bester fremdsprachlicher Film, 1998) kommt mit Der Junge im gestreiften Pyjama ein weiterer Erfolgsfi lm aus dem Hause Miramax Films, der unter die Haut geht! Bruno ist der achtjährige Sohn eines Offiziers im Dritten Reich. Als der Vater als Aufseher eines Vernichtungslagers aufs Land versetzt wird, muss ihm die gesamte Familie folgen. Bruno fühlt sich einsam und allein gelassen. Auf seinen verbotenen Streifzügen durch die Wälder, gelangt er an den Zaun des Arbeitslagers. Dort lernt er den gleichaltrigen Shmuel kennen und zwischen den ungleichen Jungen entsteht eine enge, aber auch gefährliche Freundschaft. Ein wichtiger, bewegender Film nach der Vorlage des Erfolgsromans von John Boyne. Eine erschütternde Geschichte aus dem dunkelsten Kapitel der Menschheit, aber auch eine Geschichte über Freundschaft und die Macht der Hoffnung...


Filmkritiken (2)


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8martin
09.04.13 - 13:50
90%
Dieser kleine Film von Mark Herman ist großartig, auch wenn er nicht ganz die Empfindungen trifft, die man beim Lesen des Romans von John Boyne hat. Die stufenweise Annäherung an das Erkennen eines Nazi-KZs aus der Sicht von Bruno einem Achtjährigen (recht aufgeweckt Asa Butterfield) ist allerdings nicht schlecht gemacht. Bruno glaubt Bauern auf einem Bauernhof zu sehen, er sieht Rauch aus großen Schornsteinen aufsteigen und wenn ein Uniformierter erscheint, wird geflüstert. Es geht ein ideologischer Riss durch die Familie. Brunos Vater (David Thewlis) ist Lagerkommandant. Er und Großvater (Richard Johnson) sind überzeugte Nazis. Bei den Frauen ist Großmutter (Sheila Hancock) skeptisch, Ehefrau Elsa (Vera Farmiga) kommt von der Position einer eher kritischen Opposition zur ehelichen Verweigerung. Ihr bleibt das letzte große Wehklagen, als sie begreift, was mit Bruno geschehen ist. Gut, dass man ahnt aber nicht sieht, was es war. Was für ein Schluss!
Bemerkenswert ist noch Brunos Gewissenskonflikt. Einmal lügt er aus Angst und verleugnet Schmuel (Jack Scanlon) seinen jüdischen Freund von der anderen Seite des Stacheldrahtzauns. Das wird ebenso wenig dramatisiert wie das Verschwinden des Häftlings Pavel (David Hayman), der früher einmal Arzt war. ‘Warst wohl ein schlechter‘, vermutet Bruno. Hayman überragt hier schauspielerisch turmhoch seine sonstigen Serienauftritte. Beeindruckend in gradliniger Schlichtheit. Die Täter werden zu Opfern.
sabbi
03.09.11 - 12:11
100%
Dieser Film reißt wohl jeden mit und ist sehr bewegend. Ich hätte fast den kompletten Film weinen können. Er zeigt sehr deutlich, was sich zu früherer Zeit in Deutschland abgespielt haben muss. Die kleinen Jungen begreifen gar nicht wie es um sie steht, eigentlich dürften sie niemals miteinander befreundet sein, doch das wissen sie ja nicht und die beiden treffen sich nahezu täglich an dem Zaun um gemeinsam zu spielen. mitreißendes Drama!


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