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1 Kommentar

Nobody ist der Größte

DEINE MEINUNG?


1975

Genre: Komödie, Western

Spieldauer: ~ 119 Minuten

Regie: Damiano Damiani, Sergio Leone

Cast: Terence Hill, Miou-Miou, Robert Charlebois, Patrick McGoohan, Raimund Harmstorf, Piero Vida, Rik Battaglia, Mario Valgoi, Mario Brega, Jean Martin, Klaus Kinski, Miriam Mahler, Clara Colosimo, Carla Cassola, Fernando Cerulli


Trailer:

Kurzbeschreibung: Nobody ist ein Genie: schlagfertig, gerissen und treffsicher. Sein bester Freund, mit dem er sich allerdings ständig in den Haaren liegt, heißt "Lokomotive". Lokomotive ist Indianer. Vereint sind Nobody und Lokomotive ein durchschlagendes Erfolgsgespann. Diesmal haben sie sich vorgenommen, den betrügerischen Fortkommandanten Major Cabot zur Strecke zu bringen. Dieser Offizier hat 300 000 Dollar an Regierungsgeldern unterschlagen, die als Unterhaltsbeihilfe für Indianer gedacht waren. Auch Regierungsrevisor Colonel Pembroke ist schon unterwegs. Kurzerhand läßt Major Cabot den ganzen Indianerstamm ausrotten, für den das Geld bestimmt war. Tote klagen nicht an. Dann schickt er einen Banditen aus. Er soll den anreisenden Colonel Pembroke ermorden. Nobody und Lokomotive aber wissen immer, woher der Wind weht. Lokomotive verkleidet sich als Regierungsrevisor und will die unterschlagenen Dollars sicherstellen. Aber Major Cabot wird gewarnt und wirft Lokomotive ins Gefängnis. Jetzt hat er eine Geisel und kann Nobody zwingen, seine verbrecherischen Schachzüge zu unterstützen. Damit Cabot am Schluß doch noch matt gesetzt werden kann, müssen Nobody und Lokomotive gleich einen ganzen Berg in die Luft sprengen.


Filmkommentare (1)


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Filmfreak
17.02.10 - 17:21
Hier bekommt es der geneigte Filmfan also mit der sog. Pseudofortsetzung (in Deutschland & Dänemark so genannt) des Kinofilms "Mein Name ist Nobody" zu tun.
Warum Pseudofortsetzung?
Weil Terence Hill die Rolle des Joe Thanks in der Originalfassung darstellt, die erst in der deutschen Synchronisation zu "Nobody" wurde, um an den Erfolg von "Mein Name ist Nobody" anzuknüpfen, was ihm aber nicht gelang.
Es handelt sich somit um einen eigenständigen Film.
Im Original heißt dieser Titel auf deutsch übersetzt:
"Ein Genie, zwei Freunde, und ein Idiot"

Außerdem sieht man in dieser Verfilmung nicht nur Terence Hill, sondern auch noch Klaus Kinski und Raimund Harmstorf der schon in etlichen anderen Spencer & Hill-Filmen mitgewirkt hatte.
Die Geschichte um den Revolverhelden Nobody, seinem Kumpel Lokomotive Bill und dessen Freundin Lucy wurde leider nur mittelmäßig verfilmt und kann in keinster Weise mit dem Vorgängerfilm mithalten. Egal ob es sich um die Geschichte, die Musik oder die schauspielerische Leistung drehte, alles in allem nur Mittelmaß.
Für Hill-Fans darf diese Verfilmung in ihrer Sammlung sicherlich nicht fehlen, aber eine Empfehlung kann ich hierfür auch nicht aussprechen, dass man diesen unbedingt gesehen haben muss. Es geht hier alles wieder gewohnt nur noch lustiger zur Sache, es gibt überhaupt keinen ernsthaften Momente wie in Sergio Leones Idee des Vorgängerfilms.
So ergibt sich für mich hierbei auch nur eine weitere durchschnittliche Bewertung, die aus den anderen Hill-Produktionen nicht sonderlich heraussticht.

Auch dieser Titel aus dem Jahre 1975 wird dem Genre Italowestern zugeschrieben.

Dieser Titel erschien 2005 ebenfalls in einer komplett restaurierten Fassung. Im Vergleich zur 1975 erschienen Kinofassung wurde u.a. die Bordell-Szene inklusive aller Folgeszenen wieder eingefügt.
Jedoch fehlt auf der DVD-Variante die Schlußsequenz, in der man einen Adler am Himmel fliegen sieht, die Rückfahrt von den sich verabschiedenden Lokomotive Bill und Lucy sowie eine finale Einstellung Nobodys, der sich vor der Präriekulisse den Hut ins Gesicht zieht und an den Felsen lehnt.

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