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Sehr stilvoller, stiller, kunstvoller und eindringlicher Film, der ein extrem stylisches Feeling vermittelt.
1962 in Los Angeles, der Professor George Falconer (Colin Firth) möchte seinen Leben ein ende bereiten, denn seine große Liebe ist bei einem Autounfall verstorben und nun hat das Leben für ihn keinen Sinn mehr. Man begleitet den schwulen Professor nun an seinen letzten Tag und durch lebt mit ihn die Erinnerungen an seinen Geliebten. Es passiert nicht viel, aber alles ist von großer Bedeutung. Er unterrichtet, fährt nach Hause, kauft in einen Laden Alkohol, besucht eine Freundin, geht in eine Bar und kehrt letztendlich wieder heim....Zu gegeben klingt das sehr langweilig, aber es sind eben diese Kleinigkeiten, die ihn dann doch an seiner Entscheidung zweifeln lassen. Es ist das Rauchen einer Zigarette mit einen fremden Mann, der Himmel über L.A., das schnuppern an einen Hund, das Tanzen mit seiner Bekannten, das baden im Meer bei Nacht und ein geschenkter Anspitzer in gelber Farbe....aber zum Schluss bedeutet Zukunft dennoch Tod....
Die Dialoge sind sehr tiefgründig und gedankenvoll, die Kulisse ist sehr stilvoll, die Kleidung ist stets chic und die Musik stimmt den Betrachter sehr ruhig. Sehr gut ist in diesen Film, neben der außergewöhnlichen Geschichte, das Spiel mit den Farben. Meistens wurden die Farben stark reduziert, aber immer wenn George etwas schönes erlebt oder sieht, dann wird die Farbintensität höher und das Bild ist bunt. Das hat eine sehr angenehme Ausstrahlung auf den Zuschauer, denn somit erweckt man hier Hoffnung und diese ist so einfacher spürbar....
Colin Firth spielt ausgezeichnet seine Rolle als trauernder Professor und dadurch ist die Story glaubhaft. Es wird nie klischeehaft und der Betrachter kann aus diesen Film eine Menge lernen....über die kleinen Freuden im Leben.....sehr empfehlenswert!