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1 Kritik   1 Kommentar

The Greatest - Zeit der Trauer

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2009

Genre: Drama, Romanze

Spieldauer: ~ 96 Minuten

Regie: Shana Feste

Cast: Carey Mulligan, Aaron Taylor-Johnson, Pierce Brosnan, Susan Sarandon, Johnny Simmons, Cara Seymour, Ramsey Faragallah, Michael Shannon, James Biberi

Kurzbeschreibung: Als wenige Monate nach Bennetts Tod die junge Rose auftaucht und erzählt, sie sei schwanger mit Bennetts Kind, bleibt den Brewers nichts anderes übrig, als sie aufzunehmen. Die trauernde Familie ist jedoch nicht imstande, Rose und ihr ungeborenes Kind zu akzeptieren und so scheint es, dass die Familie nur noch weiter Richtung Abgrund driftet. Vater Allen schließt den Schmerz in sich ein, Mutter Grace zelebriert ihren Schmerz und Bruder Ryan leidet darunter, dass er nun noch mehr der schlechte Sohn ist. Doch am Ende ist es die junge Fremde, der es gelingt, die entzweiten Familienmitglieder wieder zusammenzuführen und ihnen den Weg zu einem Neuanfang zu zeigen.


Filmkommentare (1)


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8martin
04.11.15 - 10:26
Für ein Debut hat Regisseurin Shana Feste ein ganz schön komplexes Trauergeflecht entworfen. Es beginnt mit einem Schocker. Bennett Brewer (Aaron Johnson) kommt uns Leben, gerade als er seiner Freundin Rose (Carey Mulligan) sagen will, dass er sie liebt. Seine Familie, für die er ‘Der Größte‘ (Originaltitel!) gewesen ist, trauert ganz unterschiedlich um ihn. Mutter Grace (Susan Sarandon) dreht völlig am Rad und heult nur noch. Sie baut ein stacheliges Korsett um sich herum auf. Hätte sie ein Mädchen bekommen, hätte sie es Ruby genannt. Vater Allen (Pierce Brosnan) behauptet ständig, es gehe ihm gut, bis er zusammenbricht und sich in einem Weinkrampf selbst erlösen kann. (Überhaupt gibt es viele Tränen in diesem Film.). Bruder Ryan (Johnny Simmons) konnte seinen großen Bruder, der in allem besser war und mehr geliebt wurde, nicht leiden und verdrängt dessen Tod durch Drogen.
Als dann Bennetts Freundin Rose bei ihnen auftaucht und sagt, dass sie schwanger sei, geht es erst richtig rund im Hause Brewer.
Äußerst subtil wird geschildert, wie sich die Einstellungen der Betroffenen ändern. Lange wortlose Passagen lassen Raum für Reflexionen. Die hervorragenden Darsteller behandeln das Thema sensibel, kitschfrei aber keineswegs ohne Emotionen. Und hier wird stets durch die tiefgreifenden Dialoge eine verblüffend menschliche Seite an jeder Persönlichkeit gezeigt. Geht der Weg bei Bruder Ryan vom Sarkasmus zur echten Trauer, lehnt Mutter Grace das zu erwartende Baby samt Mutter total ab, bis Rose verschwindet und Grace merkt, dass ihr doch etwas fehlt. Für Vater Allen ist Rose samt Baby von Anfang an ein Geschenk. Als Rose ein Mädchen zur Welt bringt, wird es natürlich Ruby heißen. Gelungene Trauerarbeit.

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