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2 Kommentare

The Mothman Prophecies - Tödliche Visionen

DEINE MEINUNG?


2002

Genre: Horror, Drama, Thriller, Mystery

Spieldauer: ~ 114 Minuten

Regie: Mark Pellington

Cast: Richard Gere, David Eigenberg, Debra Messing, Will Patton, Laura Linney, Tom Tully, Nesbitt Blaisdell, Alan Bates

Kurzbeschreibung: Zwei Jahre sind vergangen, seit Topjournalist John Klein seine Ehefrau Mary nach einem tragischen Unfall verloren hat. Noch immer wird er verfolgt von der Erinnerung an die unheimlichen Zeichnungen einer makabren Kreatur mit stechend roten Augen und Mottenflügeln, die Mary auf dem Totenbett angefertigt hatte. Jetzt wird John von der Vergangenheit eingeholt: Auf dem Weg zu einem Auftrag verschlägt es ihn in die entlegene Kleinstadt Point Pleasant, ohne dass er sich erklären kann, wie er dort hingelangt ist. Doch das ist erst der Beginn einer Kette mysteriöser Ereignisse: Immer mehr Dorfbewohner berichten von einer finsteren Erscheinung mit gewaltigen Schwingen und stechend roten Augen heimgesucht worden zu sein. John gelangt zu einer erschreckenden Erkenntnis: Der Mothman will direkt zu ihm sprechen - aber was will ihm der Botschafter des Todes sagen...


Filmkommentare (2)


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8martin
18.09.13 - 09:31
Beruhend auf Tatsachen und unterstützt von Zeugenaussagen spielt dieser mysteriöse Horrorfilm auf eine nachvollziehbare Art und Weise mit irgendwie bekannten Gedankenvorgängen aus der Parapsychologie. Als Erklärung fallen Sätze wie ‘Die Motte ist die Personifizierung der Seele‘ oder ‘wir finden entsprechende Darstellungen schon in der Höhlenmalerei‘. Hier ist es Professor Leek (Alan Bates) der teilweise enträtselt aber auch zugleich weitere Rätsel aufgibt. Nur sensible Menschen erkennen diese überhaupt.
Es geschehen ständig unerklärbare Dinge und wenn es darauf ankommt unterstützt ein Soundtrack bestehend aus Rauschen, Brummen und Pfeiftönen die Ereignisse. Dabei nähert sich die Handlung wohl dosiert und überraschend behutsam dem Psi-Phänomen durch zutreffende Vorhersagen von einem anscheinend alles wissenden Wesen. Wiederholte Andeutungen oder Bilder aus der Vergangenheit halten die Spannung in mehrfacher Hinsicht hoch. Das Finale ist ein Höhepunkt wie in einem echten Katastrophenfilm.
Ganz nebenbei hat sich noch eine Lovestory zwischen John (Richard Gere) und der Dorfpolizistin Connie (Laura Linney) entwickelt, die angenehm in die Länge gezogen wird.
Egal, ob man den Mottenmann in eine Schublade mit den OFOs steckt oder nicht, es geht hier ja nicht ums Glauben sondern um gut gemachte, spannende Unterhaltung, bei der man nicht wie so oft für dumm verkauft wird. Außerdem hat dieser Horror auch angenehme Facetten und ein sanftes, wohltuendes Ende.

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kurenschaub
12.11.10 - 12:16
Dieser Film geht absolut in Ordnung, nach dem Tod von Richard Geres Frau plagen diesen immer häufiger düstere und unheimliche Visonen einer makabren Kreatur mit stechend roten Augen und breiten Schwingen (welche schon seine Frau bei herannahen des Todes gezeichnet hat), hier handelt es sich offenbar um "Mothman", den Botschafter des Todes, welcher der Geisterwelt entronnen zu sein scheint.
Und tatsächlich nimmt gegen Ende des Streifens dieser noch gehörig an Fahrt auf.
Daraus darf man mit einem packenden und überaus effektiven Finale rechnen, welches allein schon das Ansehen dieses gelungen Mystery Thrillers lohnt.
Auch schauspielerisch alles in der Oberliga.

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