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Dies ist eine britische Mileustudie aus dem Gemeindebau und sie kommt unaufgeregt und unaufdringlich um die Ecke.
Die skizzierten Figuren sind großartig umgesetzt und die Familie samt den (erwachsenen) Kindern fristen ein tristes Dasein,
wobei schon mal das eine oder andere Wort wie "fick dich" oder halt die Fresse" fällt.
Als aber der arbeitslose und schwer übergewichtige Rory (Corden), ein profimäßiger Couchpotato
mit einer gefährlichen Herzattacke im Notarztwagen das Krankenhaus "besucht", hält die Familie auf einmal wieder wie aus einem Guss dicht zusammen.
Vater Phil (Spall) und Mama Penny (Manville) entdecken wieder ihre Zuneigung und die frustrierte Tochter Rachel (Garland), ebenfalls ein Schwergewicht vergißt ein wenig
ihren trüben Putzfrauenalltag und lernt wieder lächeln.
Und Rory, vom Stationsarzt auf Diät gesetzt ,geht es auch immer besser.
Das Sozialdrama verbirgt sich hinter der Fassade von etwas Langeweile, die zuweilen im Film aufkommt, aber ist nicht gediegene Langeweile und leises Vor sich Hin Erzählen auch zumeist der Ansatz für einen etwas anspruchsvolleren Film?