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Die Rückkehr des Königs ist nun der Showdown schlechthin. Es ist die Kombination aus rührenden Szenen und den gigantischen Schlachtenbildern, welche den Abschluss der Trilogie zu einem absoluten Meisterwerk werden lassen.
Kritik von ( 238 ) am 04. 08. 2012 1 Kommentar
Vermutet hatten es im Vorfeld viele: Der Oscar-Regen für Peter Jacksons monumentale Der Herr der Ringe-Trilogie wird erst mit der Rückkehr des Königs einsetzen. Tatsächlich wurde der letzte Teil von gleich mit elf Oscars ausgezeichnet und zog damit mit Ben Hur (1958) und Titanic gleich.

Der Abschluss der Trilogie ist in jederlei Hinsicht ein Ereignis. Wurde der Angriff Isengards auf Helms Klamm in Die zwei Türme visuell bereits eindrucksvoll in Szene gesetzt, wagt nun die viel größere Ork-Armee Saurons, des Schmieds des Einen Ringes, den Ausbruch aus Mordor. Die Entscheidung im Kampf um Mittelerde muss in einer gigantischen Schlacht mit den Menschen auf der Ebene Gondors fallen. Und doch gibt es Hoffnung – Isildurs Erbe ist zurückgekehrt. Es war Isildur, der vor mehreren Zeitaltern den Einen Ring von Saurons Hand schnitt und damit die Niederlage Mordors gegen die freien Völker Mittelerdes besiegelte. Doch die Schmach, es nicht fertig gebracht zu haben, den Ring im Schicksalsberg zu vernichten, lastet nach wie vor auf seinem Geschlecht. Der einzig legitime Nachfolger Isildurs als König von Gondor ist der „Waldläufer“ Aragorn, der sich langsam aber sicher seiner Bestimmung fügen muss. Sauron fürchtet von allen Gegnern Isildurs Erben am meisten – das aber auch, weil er keinen blassen Schimmer davon hat, dass zwei Hobbits und eine Kreatur namens Gollum – „einem Hobbit einst gar nicht so unähnlich“ – sich bislang erfolgreich aufgemacht haben, den Einen Ring im Schicksalsberg endgültig zu vernichten.

Das Publikum hat die atemberaubenden Abenteuer der ersten beiden Teile gleichsam mitüberstanden. Doch noch ist nichts entschieden, alle Wege und Pläne sind an der Kippe, und können von Kleinigkeiten in die eine oder andere Richtung gelenkt werden.
Die Rückkehr des Königs ist nun der Showdown schlechthin. Peter Jackson lief dramaturgisch und – wie man es nach den ersten beiden Teilen erwarten durfte – auch technisch zur Höchstform auf. Es sind aber nicht nur die gigantischen Schlachten oder die mitunter grusligen Szenen auf dem Pfad der Toten (es handelt sich hierbei übrigens um die Schlucht, die Jackson schon in Braindead in Szene setzte), sondern ebenso die vergleichsweise intimen Szenen um Frodo, Sam und Gollum, welche als schlichtweg genial umgesetzt bezeichnet werden müssen.

Wer das Buch kennt, weiß, welche enorme Spannung im letzten Band von Tolkiens Trilogie steckt. Diese atmosphärische Dichte der Vorlage musste Jackson nun „lediglich“ – ohne fragliche dramaturgische Eigenmächtigkeiten (von Schnitzern gar nicht zu reden) – in eine würdige Bildsprache transformieren. Freilich – gerade darin lag die Schwierigkeit: Eben wegen der Brillanz der Vorlage sind so viele Anläufe vor Jackson gescheitert.
97%
Fazit:
Peter Jackson leistete sich besonders in Die Rückkehr des Königs keine Schwäche. Es ist die Kombination aus rührenden Szenen – die gerade nach der langen Reise noch eindringlicher werden – und den gigantischen Schlachtenbildern, welche den Abschluss der Trilogie – wie schon Die Gefährten und Die zwei Türme – zu einem absoluten Meisterwerk werden lassen.

Der Herr der Ringe 3 - Die Rückkehr des Königs


2003

Abenteuer, Drama, Fantasy

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Im Handel seit 25. 05. 2004


Kommentare (1)


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eichi
10.03.16 - 08:14
REPLY
Ein absolut würdiger Abschluß einer Trilogie, die wohl kaum zu toppen ist!!! Immer wieder fesselt einen die Geschichte rund um Frodo und Co. Auch nach zig Sichtungen wird man es nicht Leid, die Geschichte/die Filme erneut zu gucken! In ihrem Gesamtwerk für mich die beste Trilogie der Filmgeschichte!

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