• Suche:

Filmsuche (Filmtitel oder IMDB-ID)

Starsuche (Darsteller/innen)

Blogsuche (Blogbeiträge)

World4You - Internet Services GmbH
Er hat keine Wahl, er ist Feruerwehrmann!
Kritik von ( 136 ) am 27. 04. 2016 0 Kommentare
Wenn es brennt, dann ruft man die Feuerwehr. Das weiß jedes kleines Kind. Dein Freund und Helfer eilt herbei und während alle flüchtend aus dem brennenden Gebäude fliehen, gehen die Feuerwehrmänner hinein und retten leben. Außerdem löschen Sie natürlich auch noch den Brand. Aber die Rettung von Menschenleben ist oberstes Gebot. Dabei riskieren Feuerwehrmänner auch des Öfteren ihr eigenes Leben.

Schauplatz ist eine Stadt in China. Zwei Brüder, die seit Jahren verstritten sind, Feuerwehrleute durch und durch, sind hier die Hauptcharaktere. Während der Ältere der beiden immer noch bei der Feuerwehr angestellt ist, hat sich der jüngere entschlossen eine eigene Brandschutzfirma zu gründen. Am Eröffnungstag seiner Firma entsteht im Hochhaus, wo sich auch die Büroräume befinden, ein Brand. Auch die schwangere Frau des älteren Bruders ist gerade in diesem Gebäude, als das Feuer ausbricht. Nun muss der Feuerwehrmann das Leben seiner Frau und seines Bruders retten, mal abgesehen von hunderten anderen Menschenleben. Die Flammen breiten sich rasend schnell aus und das Hochhaus wird zur Falle für alle die sich darin befinden. Es stellt sich die Frage, wie sicher ist solch ein großes Gebäude eigentlich und welcher ist der beste oder eher der einzige Fluchtweg, um dem Brand zu entkommen.

Hm… eine Story, die recht flach ist. Aber viel mehr braucht es für einen Actionfilm eigentlich auch nicht. Der Konflikt der beiden Brüder steht neben dem verheerenden Brand im Mittelpunkt des Geschehens. Immer wieder entsteht eine Reiberei zwischen den beiden, die alle in Gefahr bringen. Die Action ist oft sehr waghalsig und teilweise überschlagen sich die ereignisreichen Momente. Nur leider sind die computeranimierten Effekte immer sehr deutlich als eben genau diese auch zu erkennen. Schade, die Special Effects wirken somit sehr künstlich und die Dramatik der Situation verliert dadurch an Bedeutung. Manchmal ist weniger vielleicht doch mehr. Hin und wieder hätte man es nicht ganz so übertreiben dürfen. Wenn die Action so sehr gekünstelt rüberkommt, dann hat das Ganze phasenweise eher etwas von einem „Animationsfilm“. Die Charaktere des Streifens sind leider auch eher blass, wobei das bei einem Actionfilm auch nicht unbedingt verkehrt ist. Nur so verblassen eben nicht nur die Darsteller, sondern auch die Action und am Ende bleibt ein schnöder Film mit etwas Feuer, leichter Spannung und ein wenig Langweile für den Zuschauer. Ein leichtes Gähnen ereilt einen und das Ende ist doch recht vorhersehbar. Ich habe jedenfalls keine Sekunde daran gezweifelt, wer den Flammen alles entkommen wird und wer eben nicht.
65%
Fazit:
Ein Film für Feuerwehrmänner und Liebhaber von Computeranimationen. Wer jedoch ein bisschen mehr erwartet, der sollte doch lieber auf Streifen wie „Im Feuer“ oder „Backdraft - Männer die durchs Feuer gehen“ zurückgreifen. Zweifelsohne ist „Out of Inferno“ fast durchweg actionreich, jedoch nicht gut genug um an andere Größen seines Genres heran zu kommen. Dem Film fehlt einfach das gewisse Etwas und vor allem bessere Effekte in Punkto Feuer. Für ein Actiondrama ist die Story eindeutig zu flach und somit ist der Film letztendlich nur befriedigend.

Out of Inferno


2013

Action

Zur Filmseite

Im Handel seit 25. 03. 2016


Kommentare (0)


Beitrag schreiben



Weitere Kritiken von Katrin Gerber


dvdforumofdb

Die Bildrechte liegen bei dem jeweiligen Rechteinhaber und dürfen nicht ohne dessen Zustimmung kopiert werden.
Alle Angaben sind ohne Gewähr.

© 2007- 2017 by www.filmempfehlung.com
Crafted with by Jürgen Eichinger