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Sexuelle Männerfantasie mit schlechtem Ausgang...
Kritik von ( 454 ) am 18. 05. 2016 4 Kommentare
Über die Handlung von Knock Knock braucht man nicht viele Worte verlieren. Simple gestrickt und nur "interessant", weil Regisseur Eli Roth mit einer Männerfantasie spielt. Sturmfreie Bude, weil die Familie für ein paar Tage weg ist, draußen regnet es in Strömen und dann klopft es plötzlich: "Knock Knock". Der gut situierte Architekt und ehemalige DJ Evan (Keanu Reeves) öffnet die Tür und traut seinen Augen kaum. Pitschnass vom Regen stehen da zwei attraktive junge Mädchen vor ihm, die sich "zufällig" verirrt und kein funktionierendes Handy dabei haben und so weiter... - nein, wir schreiben hier nicht über einen Softporno-Film - selbstverständlich lässt der Gentleman die Damen nicht vor der Tür stehen und es kommt was kommen muss, der - wie man erfahren durfte bereits etwas ausgehungerte - "arme" Mann wird (trotz zahlreicher Versuche dem Angebot zu widerstehen!) von den beiden Ladies nach bester Art und Weise verwöhnt. Double-Blow Job, gemeinsame heiße Dusche, ... alles was Evan/Mann sich erträumt. Natürlich denkt man dabei nicht an die Ehefrau, an seine Kinder und an die Konsequenzen, die dadurch entstehen könnten. Selbstverständlich denkt man dabei schon gar nicht daran, dass diese beiden Gören am nächsten Tag so richtig durchdrehen...

Keanu Reeves wirkt in jeglicher Hinsicht überfordert. Seine Leistung ist einfach nicht glaubhaft und real genug, um dem Film die nötige Spannung zu geben, die den Film vielleicht etwas besser hätte machen können. Es entstehen immer wieder, wohl eher unfreiwillig, Situationskomiken, die in diesem Genre einfach unpassend sind. Die beiden Damen, Lorenza Izzo und Ana de Armas machen ihre Sache zwar besser, sind aber im Endeffekt auch nicht das Gelbe vom Ei.

Alles wirkt irgendwie so aufgesetzt, gespielt und inszeniert. Ein Beispiel gefällig? Warum kann ein Mann wie Keanu Reeves sich so überhaupt nicht gegen zwei junge zarte Mädchen wehren? Tja, das geht nicht, weil sich der Gute ja vor ein paar Tagen/Wochen an der Schulter verletzt hat, weil er - laut seiner Frau geflirtet - laut ihm selbst einfach Gentleman war - sich beim Gepäckband am Flughafen verletzt hat. Ach ja, zur Sicherheit verletzen ihn die beiden nochmals an der gleichen Stelle, damit er auch ja keine Gegenwehr leisten kann.
Gähn.

Positiv oder auch nicht, wie man es gerne sehen möchte, liefert uns der Film am Ende zumindest einen recht oberflächlichen Grund, warum die beiden Damen derart ausgeflippt sind. Viel mehr Sinn über das Gesehene bringt aber auch das nicht ein.
40%
Fazit:
Knock Knock, ... wer ist da? Zahlreiche Witze beginnen mit dieser Floskel und ein Witz ist leider auch dieser Film, der aber sicher alles andere als witzig gesehen werden möchte. Ein bekannter Darsteller und zwei attraktive Damen die eine Männerfantasie ausleben reichen eben nicht aus, um einen guten und spannenden Film zu produzieren.

Knock Knock


2015

Horror, Thriller

Zur Filmseite

Im Handel seit 29. 04. 2016


Kommentare (4)


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Chev
18.05.16 - 13:49
REPLY
... ich hab mir schon sowas gedacht. Die Infos vorab waren schon so uninteressant
Anti78
18.05.16 - 13:26
REPLY
Hört sich ja spannend an. Da hier bestimmt niemand sonst den Film anschauen wird, kannst du ja verraten was der Grund für das Ausflippen ist.
eichi
18.05.16 - 15:41
ist ja nix berauschendes...

tja, scheinbar machen sie es nicht zum ersten mal und haben gesagt, dass es immer wieder passiert und noch nie ein mann nein gesagt hat...

Anti78
18.05.16 - 15:44
Danke.
Der Spoilertag wird auf der Community-Seite nicht als solcher erkannt und daher als Klartext gezeigt.

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