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Special: "Mafiafilme" - die Top 10 Filme von "Chev"

Bildrechte: © Filmempfehlung.com
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Mit dieser kleinen Liste möchte ich der Faszination von Mafia & Gangfilmen auf den Grund gehen. Immer wieder werden solche Filme, so fern diese denn in ihrer Machart zu überzeugen wissen, zu Kultfilmen. Warum ist das so und welche sollte man unbedingt gesehen haben?

Wer schaut Mafiafilme an?

Die Zahlen verschiedenster Umfragen und Statistiken belegen, was im Grunde schon jeder Leser vermuten wird...
Es sind vorrangig die männlichen Zuschauer, die sich von Filmen dieser Art unterhalten fühlen. Dennoch ist der weibliche Anteil der Fans nicht verschwindend gering. Im Gegenteil - dadurch das viele der Gangsterfilme zu Langzeitklassikern werden und natürlich von den Männer mehr als nur einmal gesichtet, kennen auch viele Frauen die Filme und können eine gewisse Faszination nicht verleugnen.

Welche Anziehungskraft steckt hinter Mafiafilmen?

Fragt man die Zuschauer, was diese Filme so interessant macht, bekommt man fast immer die selbe Antwort. Es ist die Machtdemonstration und das Leben abseits der sozialen Gesetze. Einige Wenige mag das Gewaltpotenzial faszinieren, dies ist allerdings lediglich als eine Randnotiz wahrzunehmen. Wesentlich mehr Faszination übt der uneingeschränkte, familiäre Zusammenhalt aus. Das man füreinander einsteht und jederzeit bereit ist, für den anderen alles zu opfern.
Das Leben abseits der Gesetze zu gestalten und dabei doch die eigenen Regeln stets bedingungslos zu respektieren ist ein weiteres Phänomen.
Das schnelle Geld und ein luxuriöser Lebensstandard sind dabei lediglich der Bonus.

Was hat sich verändert?

Als aktuellstes Beispiel zählt der Erfolg der Serie "Sons of Anarchy " in der es um einen Motorradclub in den USA geht. Geld wird immer benötigt. Ständig plagen die einzelnen Mitglieder Geldsorgen, aber der Clubzusammenhalt steht über alledem. Diese Erfolgsserie trifft auch den Geschmack der weiblichen Zuschauer. Der Beitritt in solch einen MC ist in unserem Alltag gegenwärtig und ein - wenn gewollt - erreichbares Ziel für nahezu jedermann.
Verändert hat sich vor Allem die Intention solch einen Film zu schauen. Weg von dem Streben nach Macht, hin zu dem Gefühl von monetärer und unabhängiger Freiheit.

Warum Mafiafilme?

Die meisten Mafiafilme wurden zu echten Klassikern und Kultfilmen. Obwohl sie schon etliche Jahre auf dem Buckel haben, werden sie noch immer gesehen und finden sich in den Verkaufscharts wieder. Francis Ford Coppola`s Meisterwerk
"Der Pate" ist immer wieder das Paradebeispiel. Das Werk entstand bereits 1972, lange bevor sogar ich geboren wurde und trotzdem kennt fast jeder diesen Film. Sogar Filmfreunde die 20 Jahre später geboren wurden, haben diese Produktion in ihrer Sammlung daheim. Weitere und ähnliche Beispiele sollen nun in dieser Liste folgen.
Beginnen wir mit der Mutter aller Mafiafilme, ein Werk, welches wie kein anderes die damalige Zeit reflektiert und auch heute in keiner Weise an Faszination verloren hat. Mit viel Liebe zum Detail und subtilem Handlungsstrang zauberte ein großartiger Regisseur dieses Werk auf die Leinwand. Dafür wurden Schauspieler gecastet, die auch in ihrer späteren Filmografie bewiesen haben, welches künstlerische Potential in ihnen steckt(e).

Platz 1

Der Pate, 1972

Don Vito Corleone (Marlon Brando) ist das Oberhaupt einer der ältesten und einflussreichsten Mafiabanden New Yorks. Die Familie verdient ihr Geld mit Glücksspiel, Alkohol und Schutzgelderpressung. Familie und Respekt sind es, was an oberster Stelle steht.
"Ein Mann, der keine Zeit mit seiner Familie verbringt, ist kein richtiger Mann."
Vito hat seine ganz eigene Weltanschauung und dazu gehört auch, dass die Corleones nicht mit Drogen handeln. Als neue Gangsterbanden auf den Markt drängen, versuchen sie die Familie mit in den Drogensumpf zu ziehen und schrecken selbst vor einem Mordanschlag nicht zurück. Die Corleones gehen auf die Matratzen und es beginnt ein Krieg um die Macht der Unterwelt in New York, der seine Opfer fordert.
"Mein Name ist Moe Green! Ich hab schon den Ersten umgebracht, als du noch in den Windeln lagst!"
Michael Corleone (Al Pacino) wollte eigentlich nichts mit den Geschäften zu tun haben, nun jedoch wird seine Familie angegriffen und er wird bereit sein, diese zu schützen und in die Fußstapfen seines Vaters zu steigen.
Zum Film: Der Pate

Regisseur Brian de Palma setzte einen der grandiosesten Filme des Genres nach. Anders als beim Paten geht es dieses Mal um die gute Seite. Das Gesetz verfolgt mit aller Härte den Mafiosi Al Capone. Wieder einmal wird bewiesen, wie wichtig herausragende Schauspielkunst für den Erfolg eines Filmes ist.

Platz 2

Die Unbestechlichen, 1987

Eliot Ness (Kevin Costner) wird mit der schier unlösbaren Aufgabe betreut, dem Gangsterboss Al Capone (Robert De Niro) das Handwerk zu legen. Capone ist zu Zeiten der Prohibition der führende Alkoholschmuggler und verdient dabei ein riesiges Vermögen außerhalb des Gesetzes. Dabei geht er ziemlich respektlos vor, weil man ihm zunächst nichts nachweisen kann. Wer sich ihm in den Weg stellt, wird gnadenlos beseitigt.
"Mr. Ness, jeder weiß, wo der Schnaps ist. Das Problem ist nicht, ihn zu finden. Das Problem ist, keiner will sich mit Capone anlegen."
Zum Film: Die Unbestechlichen

Martin Scorsese ist ein weiterer großer Name unter den Regisseuren. Kein Wunder also, dass auch er sich in diesem Genre wiederfinden lässt. Absolut sehenswert bringt auch er die besten Schauspieler zum Einsatz und landet einen Volltreffer der besonderen Art.

Platz 3

GoodFellas, 1990

Vom Laufburschen zum Profigangster. Das ist die steile Karriere von Henry Hill im Brooklyn Mitte der 50er Jahre. Bereits im zarten Alter von nur 11 Jahren kann sich Hill bereits für die Mafia begeistern und setzt sich selbst die Maßstäbe. "Solange ich denken kann, wollte ich schon immer Gangster werden!"
Dank seines Mentors wird er schnell zum respektiertesten Mann der fünf größten Mafiabanden und soll Ende der 70 Jahre zum Vollmitglied der Cosa Nostra ernannt werden. Ein Hinterhalt.
Sein Lebenswandel beginnt ihn zu überholen. Seine Schlafstörungen und seine Drogensucht machen ihn kaputt. Er verliert alles, was er sich erarbeitet hatte.
„Ich bin ein durchschnittlicher Niemand, ich werd’ den Rest meines Lebens wie irgendein Trottel verbringen.“
Zum Film: GoodFellas

Welcher Regisseur darf nicht fehlen in dieser Reihe? Richtig - Sergio Leone - und natürlich hat auch er einiges an hochkarätigen Künstlern im Gepäck. Wer bis hierher aufmerksam mitgelesen hat und sich ein wenig im Genre auskennt, der sollte spätestens jetzt wissen, warum Robert De Niro zu einem der ganz großen wurde.

Platz 4

Es war einmal in Amerika, 1984

Der Film erzählt in drei ineinander verwobenen Zeitabschnitten (1922, 1932/33 und 1968) die Geschichte einer Bande in New York. Es geht um David „Noodles“ Aaronson (Robert DeNiro) und Maximilian „Max“ Bercowicz/Staatssekretär Bailey (James Woods) und - wie nur allzu oft in diesem Genre - um die üblichen Kriminalität der Geldbeschaffung. Jede der drei Handlungsstränge hat eine eigene Story zu erzählen.
"Ich habe dir dein Leben geraubt. Ich habe an deiner Stelle gelebt. Ich habe dir alles weggenommen. Ich habe dein Geld genommen. Ich habe deine Frau genommen. Und 35 Jahre Gewissensbisse habe ich dir gelassen wegen meines Todes. Also, warum schießt du nicht?"

Eine Kurzfassung über dieses Werk zu schreiben finde ich recht kompliziert, genau wie die gesamte Produktion zunächst sehr missverstanden wurde. Anfangs reichte es nicht zu einem wirklichen Kassenschlager. Der Erfolg stellte sich erst viel später ein.
Zum Film: Es war einmal in Amerika

Wieder Brian dePalma und wieder ein Mafiafilm. Dieses Mal mit übermäßig viel Gewalt. Es handelt sich bei diesem Werk um ein frei interpretiertes Remake der bereits im Jahre 1932 Produktion des Regisseurs Howard Hawks mit gleichnamigem Titel.

Platz 5

Scarface, 1983

Der kubanische Diktator Fidel Castro lässt eine große Anzahl von Kubaner auswandern, darunter auch Tony Montana. Wie so viele amerikanische Geschichten, beginnt seine Karriere als Tellerwäscher. Bei der ersten Gelegenheit wechselt Tony jedoch zum Drogenhändler. Geld, Macht und Drogen steigen Montana sehr bald zu Kopf. Sein Leben ist ein einziges Chaos. Immer wieder muss er fliehen. Vor der Polizei, vor falschen oder ehemaligen Freunden. Er versucht sich durchzubeißen und die Menschen die ihm wichtig sind zusammenzuhalten.
"Ich befehle es dir jetzt. Verschwinde!" - "Was ist? Du gibst mir einen Befehl!? Amigo, also die einzigen in dieser Welt, die mir einen Befehl geben sind meine Eier, hast du welche? Hast du Eier!?"
Zum Film: Scarface

Nach dem großen Erfolg den Francis Ford Coppola mit dem ersten Teil einfahren konnte, steht die Fortsetzung im Grunde nichts nach. Auch der zweite Teil, mit einem unbeschreiblichen Al Pacino, ist absolut sehenswert. Hier kann ich nicht anders als über die 100%ige schauspielerische Leistung euphorisch zu lamentieren. Einzigartig, perfekt, großartig, beeindruckend, einmalig, fantastisch... genauso sollte großes Kino sein. Der erste Teil ist schon zum Kult geworden und, meiner bescheidenen Meinung nach, gab es nie wieder so eine gelungene Fortsetzung wie in diesem Fall. Al Pacino wurde zum legendärem Schauspieler. "Der Pate" machte seine Hauptdarsteller zu den Größten ihrer Zunft. Marlon Brando, Al Pacino, Robert DeNiro und Andy Garcia stiegen empor in den Olymp Hollywoods.

Platz 6

Der Pate 2, 1974

"Wenn uns die Geschichte eines gelehrt hat, dann, dass man jeden umbringen kann!"

Die außergewöhnliche Weiterführung des Gangsterepos "Der Pate" erzählt die Geschichte der mächtigen Corleone Familie in zweiter und dritter Generation. Regisseur Copolla verfilmte die Fortsetzung mit Blick auf zwei Geschichten: die Anfänge und den Aufstieg des jungen Don Vito, gespielt von einem unvergleichlich talentierten Robert de Niro, und den Aufstieg von Michael als dem neuen Don.

"Ich weiß, dass du es warst Fredo. Es bricht mir das Herz. Es bricht mir das Herz!"
Zum Film: Der Pate 2

Der Film beginnt im Jahr 1983, als Sam Rothstein – genannt „Ace“ – gerade in seinen Wagen einsteigt und Opfer einer Autobombe wird, da beim Drehen des Zündschlüssels ein Sprengsatz explodiert. Mit dieser Einführung gelingt Martin Scorsese ein Einsteig in die Welt der Unterwelt, der von vornherein erahnen lässt, was den Zuschauer erwartet.

Platz 7

Casino, 1995

"Da war so viel Kohle drin, dass man mit den scheiß 100-Dollar-Bündeln ein Haus hätte mauern können!"

Robert De Niro und Sharon Stone in einem brillanten Film über die brutale Macht in der glanzvollen Ära der Casinos. Las Vegas 1973: Hinter der glitzernden Fassade eines Casinos wickeln Mafioso Ace Rothstein (Robert De Niro) und Killer Nicky (Joe Pesci) zwielichtige Geschäfte ab. Doch das milliardenschwere Imperium zerbricht, als Ace sich in die drogensüchtige Ginger (Sharon Stone) verliebt, deren Reizen auch Nicky erliegt ... Die drei Hauptcharaktere erliegen ihrem Lebenswandel und geraten in den Sog und der Anziehungskraft ihrer exzentrischen Lebensart.

"Und wenn Sie mir das Geld nicht zurückgeben, schlag ich Ihnen Ihre dicke Birne ein, vor allen Mitarbeitern der Bank. Und etwa zu der Zeit, wenn ich wieder aus dem Knast rauskomme, hoffentlich, erwachen Sie dann wieder aus Ihrem Koma. Und wissen Sie was? Dann hämmere ich Ihnen noch mal die Birne ein, weil ich ein dummes Schwein bin, und ich scheiß was auf den Knast."
Zum Film: Casino

Es brauchte eine Weile, bis mal wieder ein hochkarätiger Mafiafilm auf der Kinoleinwand erschien. Wer anderes als Martin Scorsese, der bereits seine Leidenschaft für dieses Genre eingestehen musste und offenbarte, dass es seine Art ist, seine eigenen Träume auszuleben, könnte hierfür verantwortlich zeichnen?

Platz 8

The Departed, 2006

"Ruf deine Mutter an. Du wirst nicht zum Abendessen kommen."

"Departed" spielt in South Boston, wo die Polizei dem organisierten Verbrechen den Krieg erklärt. Der junge Undercover-Cop Billy Costigan (Leo DiCaprio) ist in diesem Viertel aufgewachsen. Er bekommt den Auftrag, sich in das Syndikat des Unterweltbosses Costello (Jack Nicholson) einzuschleusen. Während Billy schnell Costellos Vertrauen gewinnt, hat sich der hartgesottene junge Kriminelle Colin Sullivan (Matt Damon), der ebenfalls aus South Boston stammt, seinerseits bei der Polizei eingeschleust, um für Costello zu spionieren. Er erarbeitet sich in der Ermittlungsspezialeinheit eine Machtposition und gehört zu der Hand voll Elite-Cops, die Costello dingfest machen sollen. Natürlich wissen Colins Vorgesetzte nicht, dass er für Costello arbeitet – der Unterweltboss ist der Polizei immer einen Schritt voraus. Beiden Männern steigt dieses Doppelleben zu Kopf: Sie sammeln Informationen über die Pläne und strategischen Reaktionen der Systeme, in die sie eingedrungen sind. Doch sowohl die Gangster als auch die Cops merken, dass in ihren Reihen ein Maulwurf tätig ist, und plötzlich laufen Billy und Colin Gefahr, entdeckt und gefasst zu werden - hektisch versuchen beide, den anderen zu enttarnen, um selbst unerkannt zu bleiben.

Mom? Ich werd's nicht rechtzeitig schaffen. Zum Abendessen. Entschuldige, ich wurde aufgehalten. Nein - iss ruhig ohne mich weiter. Ja später sehen wir uns noch ok - bye."
"Alle sofort raus"

Zum Film: The Departed

Mike Newell ist als Regisseur zunächst für die Verfilmung von "Die eiserne Maske" bekannt. Er drehte bereits mit Schauspielgrößen wie etwa Leonardo DiCaprio, Richard Chamberlain und Hugh Grant. Mehr oder weniger erfolgreich. Auch er versuchte sich an einem Mafiafilm - der zum Erfolg führte.

Platz 9

Donnie Brasco, 1997

"Verstehe, manchmal bin ich so beschäftigt, dass ich auch nicht mehr weiß, wie ich heiße!" - "Und wie unterschreiben sie dann ihre Schecks?"

FBI-Spitzenmann Joe Pistone schleust sich als Undercover-Agent Donnie Brasco in die Mafia ein. Vier Jahre liefert er - völlig auf sich und seine Fähigkeiten angewiesen und unter ständiger Lebensgefahr - dem FBI wichtige Informationen über den Gangster-Clan, um die Bande für immer zu zerschlagen. Immer tiefer und tiefer gerät Donnie (Johnny Depp) in den Sog der Kriminalität. Schließlich wird er zur rechten Hand des berüchtigten Mafioso Lefty Ruggiero (Al Pacino), dessen Vertrauen und Freundschaft er gewinnen kann. Als den Gangstern klar wird, dass in ihren Reihen ein Verräter sitzt, bleibt Donnie Brasco nur noch eine Chance. Auf der Flucht vor den skrupellosen Killern der Mafia muss er Lefty dem FBI ans Messer liefern, bevor es ihm selber an den Kragen geht...
Zum Film: Donnie Brasco

Als letzter Mafiafilm in dieser Liste kommt noch einmal Ridley Scott auf den Plan. Nach all den Jahren konnten sich neue Schauspieler unter Beweis stellen und so wählte er für sein Format Denzel Washington & Russell Crowe aus. Ein etwas außergewöhnlicher Film in dieser Top10, der für mich aber dennoch hier hineingehört. Der jüngste Film des Genres der es in die Top10 schaffte.


Platz 10

American Gangster, 2007

Frank Lucas:" 'Nen Scheiß machen wir damit. Wir packen es zurück, fahren alle nach Hause und essen Obstkuchen und trinken Tee."
Der unbarmherzige Verbrecherboss Frank Lucas (Denzel Washington) beherrrscht die skrupellose Drogen-Unterwelt von Harlem mit einem striktem Ehrenkodex und gerissener Machttaktik. Mit unverschnittenem Heroin zu konkurrenzlosen Billigpreisen sticht Lucas nach und nach alle Rivalen aus, bis er sogar über der Mafia steht. Als sich der Underdog-Cop Richie Roberts (Russell Crowe) daran macht, Lucas‘ Multi-Millionen-Imperium zum Einsturz zu bringen, beginnt für beide Männer ein schicksalhafter Zweikampf auf Leben und Tod ...
Zum Film: American Gangster

Natürlich sind die Geschmäcker unterschiedlich und eine Top10 spiegelt nur selten genau die Meinung ALLER Filmfans wieder, weil eben unterschiedliche Maßstäbe und Kriterien angelegt werden.

Was waren die Kriterien für diese Liste?

Mafiafilme sollten in meinen Augen authentisch sein. Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit? Na um so besser ! Der Film hat wenigstens Bezug zur Realität und es werden Personen des realen Lebens eingebunden? Sehr schön. Die Handlung ist nachvollziehbar und man kann sich komplett mit den Gedanken darin verlieren? Perfekt. Die schauspielerische Leistung weiß zu überzeugen?

Was fällt auf?

Robert DeNiro! Ihm ist die Rolle als Bösewicht, Gangster, Mafiatyp, Krimineller ... geradezu auf den Leib geschrieben. Er taucht in so vielen der Topfilme dieses Genres auf, wie kein anderer. Scheinbar scheint jeder Film unter seiner Mitwirkung eine Erfolgsgarantie zu werden. Was ist bloß sein Geheimnis? Heat, Kurzer Prozess, Taxi Driver, Ronin, Sleepers, Fesseln der Macht... Robert hat ein Gespür für seine Rollen.

Weiter ist es so, dass man einen Mafiafilm nie ohne eine gewisse Sympathie anschaut. Obwohl wir wissen, dass wir hier gerade zum Fan eines Kriminellen gemacht werden, schämen wir uns zu keiner Zeit für unsere Emotionen - ganz im Gegenteil. Wir suchen gar nicht nach einer Rechtfertigung, sondern akzeptieren die Gewalt und die Ungerechtigkeiten die uns vor Augen geführt werden. Wir distanzieren uns nicht von den Mitteln die eingesetzt werden, um das Ziel zu erreichen. In jedem von uns schlummert scheinbar ein kleiner Teil krimineller Energie. Wir sind nur nicht bereit, diese Grenze zu überschreiten. Trotzdem erliegen wir dieser Faszination und leben sie durch dieses Genre insgeheim aus.

Hollywood sei Dank!

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Kommentare (2)


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Filmosoph
16.01.16 - 10:29
Sehr feine Liste und Beschreibungen. Ich würde nur "GoodFellas" auf Platz 2 platzieren, ansonsten hätte meine Liste auch sehr ähnlich ausgesehen. Freut mich auch, dass "Donnie Brasco" Platz findet, der wird immer wieder gerne übersehen, dieser feine Film.
De Niro fällt tatsächlich auf! Er hadert aber selbst ein wenig mit der Zuschreibung als "Parade-Mafioisi im Film", weshalb er keine solche Rolle mehr spielen will, was schade ist. Vielleicht klopft aber Martin Scorsese mal wieder an für eine Zusammenarbeit...

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eichi
15.01.16 - 22:14
Hammer-Beitrag, Marco - wirklich!!!

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