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Was macht Literatur aus? Strenge Form oder unbändige Phantasie? Der erste Trailer zu "Genius".

Bildrechte: © Wild Bunch Germany
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Max Perkins entdeckte Ernest Hemingway und F. Scott Fitzgerald. Aber er traf noch nie zuvor jemanden wie Thomas Wolfe.

Neue Worte, radikale Ideen – für Lektor Maxwell Perkins (Colin Firth) ist klar, was einen grandiosen Roman ausmacht: Im New York der 1920er Jahre nimmt er gegen alle Widerstände seines Verlagshauses „Scribner’s Sons“ noch unbekannte aber höchst talentierte Autoren wie Ernest Hemingway oder F. Scott Fitzgerald erstmals unter Vertrag. Als der junge Thomas Wolfe (Jude Law) mit einer losen, tausendseitigen Blättersammlung in Perkins' Büro auftaucht, sagt ihm sein Instinkt sofort: Hinter diesem Chaos verbirgt sich ein literarisches Genie! Perkins versucht, die überschäumenden Texte des exzentrischen Künstlers zu bändigen, Lektor und Autor kämpfen um jede Formulierung. Es entsteht eine Freundschaft, die sowohl Wolfes Geliebte Aline (Nicole Kidman), als auch Perkins' Ehefrau Louise (Laura Linney) eifersüchtig macht und ihre Geduld strapaziert. Dabei gerät Perkins selbst in den Bann von Wolfes faszinierendem Geist. Als der Roman „Schau heimwärts, Engel“ dann tatsächlich ein durchschlagender Erfolg wird, verändert sich die Freude des Schriftstellers jedoch in eine böse Paranoia: Ist es wirklich sein Buch, das die Begeisterungsstürme der Kritiker auslöst? Oder hofiert die Presse statt dessen Perkins' „untrügliches Gespür“ für das Neue?

Genius kommt am 11. August 2016 in unsere Kinos und wird von Regisseur Michael Grandage in Szene gesetzt.

Kommentare (2)


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Filmosoph
15.04.16 - 12:45
Filme über Literatur sind grundsätzlich schwierig. Aber freilich nicht unmöglich.

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Jason
12.04.16 - 18:14
Sieht gut aus, mir gefällt die Komposition der Handlung und der Epoche.

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