suche
Filme, News, Kritiken, Stars, ...

Registrieren | Passwort vergessen?
Allgemein
Kino
Tabu - Es ist die Seele ein Fremdes auf Erden

ab 31.05.12

FE Kritiken


Allgemein
Aktuelle Meldungen
Special-Review: Max Payne 3 (Multi)

17.05.2012

Jeffrey Dean Morgan in Trailer zum Horrorstreifen The Possession

17.05.2012

Bradley Cooper und Kristen Bell im ersten Trailer zu Hit and Run

16.05.2012

Hitzige Diskussionen
Supernatural: Staffel 6 bei Sky ab 2012

Kommentare 2159 63

Twilight-Verarsche: BEILIGHT - Biss zum Abendbrot

Kommentare 960 52

Gern gelesen
The Expendables - erstes Filmposter & -bild

Kommentare 166 53.945

Twilight-Verarsche: BEILIGHT - Biss zum Abendbrot

Kommentare 960 51.491


Allgemein
Unser aktuellstes Special
FE-User und ihre Lieblingsfilme
FE-User und ihre Lieblingsfilme
Unser bisher beliebtestes Special
Die Filmposter 2010
Die Filmposter 2010
Das Herzstück von FE
Userlisten
Gratis DVDs und Blu-rays?
Unsere TOP5-User
97.269 Pkt.
Filmfreak
49.670 Pkt.
kurenschaub
42.313 Pkt.
eichi
23.166 Pkt.
brittlover
13.656 Pkt.
Filmosoph
Neu bei FE
5 Pkt.
sabisch
29 Pkt.
filmlover
58 Pkt.
bartman22
154 Pkt.
Tallula
Decostreifen
Vorheriger Beitrag
Nächster Beitrag

4 Kritik - Prince of Persia: Der Sand der Zeit


Wo Namen wie Jerry Bruckheimer und Mike Newell fallen, werden Erwartungen wach. Beide Herren haben mit Filmen wie »Donnie Brasco« und »Fluch der Karibik 3« Millionen Zuschauer begeistern können. Bei »Prince of Persia - der Sand der Zeit« machte es sich Newell auf dem Regiestuhl bequem, während Kollege Bruckheimer als Produzent im Hintergrund die Fäden sponn. Schaffen die beiden es, mit der Geschichte des jungen persischen Prinzen zu verzaubern - oder ist es nur eine weitere Spielverfilmung, die sich die Filmbranche hätte sparen können?

Nein. Sie ist gut. Und das seit Beginn. Dastan (Jake Gyllenhaal) ist am Anfang ein kleiner armer Junge, der allein auf der Straße aufwächst und keine besonders großen Zukunftsperspektiven hat. Bis eines Tages der König vorbeireitet und von seinem Kämpferherz derart begeistert ist, dass er ihn spontan adoptiert und in den Adelsstand hebt. Damit sind seine Probleme allerdings nicht gelöst, denn getreu dem Satz »same shit different social status« verändern sich seine Schwierigkeiten nur. Fünfzehn Jahre später steht er mit seinen Brüdern Tus (Richard Coyle) und Garsiv (Toby Kebbell) mit der königlichen Armee vor den Toren Alamuts und nimmt die heilige Stadt ein. Eigentlich keine Besonderheit, damals wie heute gab es ständig irgendwo (sinnlose) Kriege. Nur bei diesem fällt Dastan ein geheimnisvoller Dolch in die Hände, mit dem man mehr kann als Menschen töten. Dummerweise weiß er davon nichts.

das leben

Erst später, als der König ermordet wird und man Dastan dafür verantwortlich macht, er fliehen muss und sich näher mit Prinzessin Tamina (Gemma Arterton) beschäftigt, findet er heraus, was es mit der mysteriösen Waffe auf sich hat. Fortan nimmt die Geschichte rasant an Tempo zu, wird frech und frisch, gleichsam zauberhaft und konservativ. Dastan versucht verzweifelt, das Gleichgewicht zwischen Interesse und Abneigung gegenüber seiner neuen Bekanntschaft zu finden, erntet aber immerzu Hohn und Spott von Tamila. Verständlich, immerhin hat der Prinz mit seinen Soldaten ihr Städtchen besetzt. Dabei ist von vornherein offensichtlich, dass mehr als nur Feindseligkeit zwischen den beiden Adligen liegt. Damit verrate ich nicht zu viel, denn man muss nur logisch denken und sich fragen, warum sich Regisseur und Drehbuchautoren die Chance entgehen lassen sollten, ein wenig Romantik einzubauen. Zwar ist die Liebesgeschichte kaum außergewöhnlich, doch die Beziehung der beiden und vor allem deren Konversationen sind absolut unterhaltsam - sofern sich ihnen die Möglichkeit zum Plaudern bietet. Wir dürfen ja nicht vergessen, dass sie auf der Flucht sind und sich obendrein gegenseitig bekämpfen.

Die Kämpfsequenzen, die insbesondere vom Jake Gyllenhaal alles abverlangen, sind als blütenreine Actionkost zu verstehen. In seiner Rolle muss er sich mit Dutzenden Soldaten und Assassinen anlegen, darf durch die Gegend hopsen wie die Figur in der Videospielvorlage und lässt freilich den ein oder anderen coolen Spruch los. Seine Verkörperung von Dastan ist so glaubhaft wie es die Handlung eben zulässt. Besonders gepasst hat sein verschmitztes Lächeln im Beisein von Tamila und seine Interpretation des Konfusen Charakters des Prinzen, der einerseits seinem Stand gerecht werden will, andererseits aber doch nur ein »Junge von der Straße« ist. Für die Rolle von Prinzessin Tamila hätte kaum eine andere Schauspielerin besser gepasst als Gemma Arterton, die als Thronfolgerin zauberhaft aussieht und spielt. Richard Coyle und Toby Kebbell sind deutlich seltener zu sehen, können aber mühelos mit dem Niveau ihrer Cast-Kollegen mithalten.

Fazit:
Für eine Videospielverfilmung gar nicht übel, ehrlich. »Prince of Persia - der Sand der Zeit« punktet mit einwandfreien Darstellern, einer guten Regieführung, einem guten Schnitt und solider Action. Sicher, die Geschichte hätte realistischer sein können, die Romantik ein bisschen weniger plump, die Vergangenheit Dastans im Armenviertel besser ausgearbeitet und dargestellt. Aber insgesamt bieten Bruckheimer und Newell einen recht guten Pseudo-Historienfilm, der auch jene begeistern kann, die mit den Games nichts anfangen können, sondern sich nur für etwas weniger als 2 Stunden unterhalten lassen wollen.

Wertung: 7,5/10

Dein Kommentar

Kommentare (2)

eichi
30.05.2010 - 10:43
danke für die kritik. hätte auch nicht mit so einer hohen wertung gerechnet. bin aber trotz deiner tollen review noch immer nicht motiviert genug, mir diesen film anzusehen.
mir fehlt einfach der reiz dazu! Sad

kein Bild vorhanden
GAST
06.06.2010 - 12:30
Ich war gestern drin und kann ihn nur empfehlen. Schönes solides, unterhaltsames Actionkino.

Was den Film mit Sicherheit nochmals besser gemacht hätte wäre wenn man auf die übertreben aufgesetzten wirkenden "Videospiel Jump'run" Einlagen verzichtet hätte. Sie sind sehr gut gemacht, keine Frage. Aber weniger wäre mehr gewesen.

Aber darüber kann man im Großen und Ganzen hinwegsehen. Der Film ist zumindest gefühlte 10 mal besser als Kampf der Titanen.


Registrierte User
können hier einen Beitrag hinterlassen.

Aktuelle Filmkommentare

(T)Raumschiff Surprise - Periode 1

Ich finde den Film klasse. Ich sehe darin auch keinen Affront gegen Schwule....

Anti78 — vor 2 Tagen

Caveman - Der aus der Höhle kam

Diesen Film habe ich als Jugendlicher mind. 5 Mal gesehen. Trash pur aber funny ohne Ende....

Anti78 — vor 2 Tagen

The Quest - Jagd nach dem Speer des Schicksals

Auch wenn es vielleicht einige nicht verstehen können. Aber ich mag die "The Quest" Filme sehr gerne. Macht einfach Spaß, sie anzuschauen. U...

Anti78 — vor 2 Tagen

Eichmann

Wie zu Beginn des Filmes zu lesen ist, gedenkt sich die Handlung an die Verhörprotokolle von Adolf Eichmann in Israel 1960/61 zu halten. Di...

Filmosoph — vor 2 Tagen

Aktuelle Bewertungen

90,00%
90,00%
brittlover  ➧  Papillon
vor 1 Tag
65,00%
brittlover  ➧  Dead Snow
vor 1 Tag
66,00%
brittlover  ➧  The Informers
vor 1 Tag
82,00%
63,00%
Seth0487  ➧  Dick und Jane
vor 1 Tag
87,00%
60,00%

Demnächst im Kino

Act of Valor
24. 05. 2012
Gangster Squad
25. 12. 2012
Wie zwischen Himmel und Erde
31. 05. 2012
Mes - Lauf!
24. 05. 2012
The Raven
13. 09. 2012
Tabu - Es ist die Seele ein Fremdes auf Erden
31. 05. 2012
Wanderlust
21. 06. 2012
Der kleine Rabe Socke
06. 09. 2012
Decostreifen
RSSWARUM FE?REDAKTIONMEDIADATENIMPRESSUMSHOP
© 2007-2012 by www.filmempfehlung.com — Developed by Jürgen Eichinger