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3 Kommentare

Schindlers Liste

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1993

Genre: Krieg, Biographie, Drama, Geschichte

Spieldauer: ~ 187 Minuten

Regie: Steven Spielberg

Cast: Liam Neeson, Ralph Fiennes, Ben Kingsley, Caroline Goodall, Embeth Davidtz, August Schmölzer, Mark Ivanir, Jonathan Sagall, Norbert Weisser, Friedrich von Thun, Béatrice Macola, Malgorzata Gebel, Harry Nehring, Andrzej Seweryn, Krzysztof Luft, Shmuel Levy


Trailer:

Kurzbeschreibung: Schindlers Liste schildert einprägsam die wahre Geschichte des Oskar Schindler, Mitglied der NSDAP, Frauenheld und Kriegsgewinner, der das Leben von mehr als 1100 Juden während des Holocaust rettete. Es ist der Triumph eines couragierten Mannes und das Drama derer, die durch seinen Beitrag eines der dunkelsten Kapitel der Geschichte überlebt haben.


Filmkommentare (3)


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Kiddow
18.10.10 - 02:29
„Die Liste ist das Leben und um sie herum ist nur Tod“ Das dieses Zitat für ca. 1.200 gerettete Menschenleben steht ist kaum vorstellbar. Oskar Schindler war ein Industrieller der zur Zeit des Zweiten Weltkrieges Juden aus den besetzten Ländern von Polen und der Tschechoslowakei in seinen Rüstungsbetrieben anstellte. Sie standen somit auf seiner „Liste“ und das bewahrte die Schindler Juden vor dem Konzentrationslager in Auschwitz und somit vor dem sicheren Tod, den Millionen von Juden in den Jahren 1939 bis 1945 zum Opfer fielen.

Da dieser Film auf Tatsachen beruht wurde der Regisseur Steven Spielberg mit der Auszeichnung des „Großes Verdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland“ geehrt. Roman Herzog war zu dieser Zeit der Bundespräsident und er sagte in seiner Rede zu dieser Ehrung: „Und je mehr uns die Gegenwart lebendiger Zeitzeugen abhanden kommt, desto wichtiger wird es, andere Formen zu finden, die uns unsere Geschichte sinnlich erfahren lassen. Mit Ihrem Film Schindlers Liste haben Sie dem Grauen und der Hoffnung Gesichter gegeben. Und Ihr Film hat gezeigt, dass die persönliche Verantwortung des einzelnen niemals erlischt – auch nicht in einer Diktatur. Wir müssen keine perfekten Helden sein, aber wir haben die Pflicht zu handeln, selbst wenn es scheint, dass wir mit einem Löffel den Ozean ausschöpfen. ‚Wer nur einem Menschen das Leben rettet, rettet die ganze Welt.‘ Das ist die Botschaft des zu Ende gehenden 20. Jahrhunderts an die kommenden Generationen.“

Ein Film wird somit zum Zeitzeugen für die Nachwelt, damit die Menschheit nie vergisst wie grausam und schrecklich die Vergangenheit war, wie Unmenschlich Menschen miteinander umgegangen sind. Ein Mahnmal für die Nachwelt!

Oscar Schindler (Liam Neeson) ist zu Beginn für den Krieg und vertritt auch teilweise die Meinung der Nationalsozialisten. Auf seinen eigenen Vorteil bedacht schreitet er durch das Leben. Aber Oscar durchlebt eine Wandlung, denn die Grausamkeiten der Nazis gegenüber dem jüdischen Volk lassen den Lebemann nicht kalt. In seiner Rüstungsfabrik stellt er Juden an und dieser „Job“ und der unermüdliche Einsatz und Kampf von Schindler schützt diese Menschen vor dem Gaskammer Tod. All das Geld, das er zuerst durch die Ausbeutung verdiente, investierte er nun in die Rettung von Menschenleben. Er hätte auch so gern noch mehr aus der Gefahr befreien wollen, aber auch ihm waren Grenzen gesetzt und seine Taten waren nicht gefahrenlos.
Welch eine Courage er hier zeigte in einen Kampf der für viele so Aussichtslos schien. Ein Leben zu retten ist so bedeutsam, vor allem in dieser fürchterlichen Zeit der Geschichte. Jeder einzelne trägt Verantwortung und Schindler war einer der sich dessen bewusst wurde.
Der Film ist in schwarz-weis und wird nur durch eine farbige Einfügung unterbrochen….das Mädchen mit dem roten Mantel, das Tot auf der Barre aus dem Ghetto transportiert wird. Teilweise wirkt der Film fast wie eine Dokumentation, denn die Szenen scheinen sehr real und alles wurde an originalen Schauplätzen inszeniert. Ganz klar muss man hier sagen, dass man es nicht hätte authentischer gestalten können. Aber dadurch wird auch eindeutig wie ungeheuer fürchterlich die Zeit im Dritten Reich für alle Verfolgten gewesen sein muss. Oft möchte man als Zuschauer weg sehen, da die Bilder kaum zu ertragen sind.


Ich möchte hier nicht sagen perfekt oder genial und auch das Wort Meisterwerk kann diesen Film nicht ausreichend definieren. Was ich sagen kann ist, das dieser Film traurig ist, das die Geschichte traurig und unvorstellbar ist, das die Realität widerlich verabscheuenswürdig und seelenlos ist, das man hier gezwungener Maßen tränenlos weint, denn so viele Tränen hat kein Mensch um dieses Leid und den Schmerz zu ertragen.

Eine absolute und unvorstellbare Frechheit und Dreistigkeit ist es da von Universal diesen Film auf zwei Discs zu teilen, da fehlen einen glatt die Worte. Nicht einmal die meisten Fernsehsender wagen sich eine Werbeunterbrechung, wenn sie Schindlers Liste ausstrahlen. Enttäuschung ist da jetzt noch gelinde ausgedrückt.

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Spoon
18.05.10 - 03:34
In meinen Augen ein absolutes Meisterwerk. kurenschaub bringt es mal wieder auf den Punkt: "erschütternd, ergreifend, berührend und gnadenlos realistisch" Dem ist nichts hinzuzufügen ^^

Liam Neeson als Oskar Schindler in seiner besten Rolle neben 96 Stunden.
Absolut berechtigter Oscar als Bester Film!

und ich sage es wieder einmal: MUSS man gesehen haben!

Lg Andy

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kurenschaub
08.02.10 - 22:24
erschütternd, ergreifend, berührend und gnadenlos realistisch.Oscar!
Ein Film, der betroffen macht, weil man sowas nicht sehen will.
Ich für meinen Teil schon gar nicht.

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