1 Kommentar

Geständnisse - Confessions of a Dangerous Mind

DEINE MEINUNG?


2002

Genre: Biographie, Komödie, Krimi, Drama, Thriller

Spieldauer: ~ 108 Minuten

Regie: George Clooney

Cast: Julia Roberts, Brad Pitt, Matt Damon, George Clooney, Drew Barrymore, Sam Rockwell, Rutger Hauer, Maggie Gyllenhaal, Richard Kind, Robert John Burke, Michael Cera, Jennifer Hall, Carlos Carrasco, Claudia Besso, Sean Tucker, David Julian Hirsh, Michelle Sweeney, Ilona Elkin, Dick Clark

Kurzbeschreibung: Chuck Barris träumt schon in frühen Jahren von einer Blitzkarriere im TV-Geschäft. Schöne Frauen, heiße Nächte, das schnelle Geld - all das soll für den bislang an Minderwertigkeitskomplexen leidenden jungen Mann Wirklichkeit werden. Mit den US-TV-Shows "The Dating Game" und "The Gong Show" moderiert er sich in die Herzen der Zuschauer. Sein privates Glück findet er bei Penny. Anscheinend vermisst er den gewissen Kick im Leben, denn er lässt sich auf ein gefährliches Angebot des geheimnisvollen Jim Byrd ein: Chuck wird als Auftragskiller der CIA rekrutiert. Man trifft ihn an den Krisenherden der Welt, er nimmt an Ausbildungscamps teil und trifft auf die Femme fatale Patricia. Doch die Konkurrenz schläft nicht: Plötzlich wird Chuck vom KGB verfolgt und muss feststellen, dass sein Doppelleben zwischen Entertainment und Spionage in Gefahr ist...


Filmkommentare (1)


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8martin
13.02.14 - 11:14
Egal ob der Film auf der Wirklichkeit basiert oder nicht, er ist ungemein unterhaltend. Das liegt zum einen am Helden Chuck Barris (überzeugend Sam Rockwell), der eine ungewöhnliche Mischung aus Entertainer und Auftragskiller ist. Das hervorragende Drehbuch setzt eine Reihe von Figuren ein, die je nach Ansatz Spannung bzw. Emotionen transportieren. So steht Penny (Drew Barrymore) für Emotionen bis hin zu einem Touch von Schmalz, Patricia (Julia Roberts) ist fürs eiskalte Killen zuständig und Jim (Regisseur George Clooney) hat den wohligsten Abgang der Filmgeschichte, die Beine im Pool. Es gibt sarkastische Seitenhiebe auf Talentshows (Amerika sucht den Superstar), die hier zu unserem Bohlen-Format für die Beteiligten nicht erniedrigend sind und die Cameos von Brad Pitt und Matt Damon. Für den psychologischen Tiefgang werden Rückblenden von einer problematischen Mutter-Sohn-Beziehung eingeblendet und das Publikum durch Berge von Leichen symbolisiert. Gegen Ende geht dem Film etwas die Luft aus. Nicht ganz: ein Vergiftungspielchen im Sinne von ‘Wer übertölpelt hier wen?‘ zwischen Chuck und Patricia setzt ein letztes Glanzlicht. Spannend und lustig zugleich. Ähnlich wie am Ende als Chuck seiner Angetrauten die Wahrheit über sich erzählt. Das ist so unglaublich, dass beide darüber nur lachen können.
Der ringförmige Aufbau verrät eine durchdachte Konzeption.
Sexy, ironisch, unterhaltsam.

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