1 Kritik   3 Kommentare

John Carter - Zwischen zwei Welten

DEINE MEINUNG?


2012

Genre: Action, Abenteuer, Fantasy

Spieldauer: ~ 127 Minuten

Regie: Andrew Stanton

Cast: Bryan Cranston, Willem Dafoe, Mark Strong, Dominic West, Taylor Kitsch, Thomas Haden Church, James Purefoy, Lynn Collins, Daryl Sabara

Kurzbeschreibung: John Carter (Taylor Kitsch) glaubt, alles schon erlebt, alles schon gesehen zu haben. Doch dann gerät der ehemalige Offizier, der nicht mehr kämpfen will, in einen Konflikt, der alle Vorstellungskraft sprengt. Auf unerklärliche Weise findet er sich auf einem geheimnisvollen Planeten wieder, den man auf der Erde als Mars kennt, den die Bewohner aber Barsoom nennen. Exotische Geschöpfe bevölkern diese Welt, aber auch fremdartige Stämme und Kulturen, die sich bekriegen und damit ihren eigenen Untergang heraufbeschwören. Auf seiner abenteuerlichen Odyssee durch eine fremde Welt, die am Abgrund steht, begegnet John Carter dem charismatischen Anführer Tars Tarkas (Willem Dafoe) und verliebt sich in die bezaubernde, selbstbewusste Prinzessin Dejah Thoris (Lynn Collins). Von unbekannten Gefahren bedroht und unglaublichen Eindrücken überwältigt, entdeckt Carter wieder, was er als ehemaliger Soldat verloren zu haben glaubte: seine Menschlichkeit. Und schließlich erkennt er, dass die Zukunft des Planeten und das Überleben seiner Bewohner in seinen Händen liegen ...


Filmkommentare (3)


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kurenschaub
27.10.14 - 19:13
Ein ordentliches Sci Fi Spektakel - die real Filmpremiere des Animationsspezialisten Andrew Stanon, welcher inFindet Nemo und Wall-E schon ein gutes Händchen hatte.
Einiges an skurillen Lebewesen läuft durchs Bild, die Story ist vernünftig und die vierarmigen TarsTarkas lassen einem erstaunen. dazu gibt es jede Menge an schrägen Ideen und auch die Trickserei beeindruckt.
Im Kino war dem Abenteuer kein großer Erfolg gegönnt und die Ausgaben waren größer als die Einnahmen.
Teil 2 wird daher vorerst nicht kommen, irgendwie auch schade!°

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Chev
19.02.13 - 10:20
Ich kann hier Filmosoph 100%ig zustimmen. Popcornkino vom Allerfeinsten. Obwohl die Handlung ein wenig dünn ist, ist das ganze Filmwerk dennoch sehr unterhaltsam - für einen guten Filmabend durchaus geeignet. Die Hauptdarstellerin macht ihre Sache gut, John Carter selbst hingegen hätte man besser besetzen können.
Ein SiFi-Film der wirklich gut gemacht wurde. Ordentliche Bilder wissen zu beeindrucken. Schade nur das alles mehr oder weniger Wüstenlandschaft ist.

John Carter sollte man gesehen haben, jedoch nicht weil er so super ist, sondern einfach um sich selber ein Urteil zu bilden. Einige werden ihn sicherlich mögen und die anderen werden wenigstens unterhalten. Enttäuscht sein wird glaube ich niemand.

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Filmosoph
25.03.12 - 12:32
Rezensiert wird hier die 3-D Kino-Version.

John Carter ist einer der teuersten Filme aller Zeiten und, um dies vorwegzunehmen, man sieht es in jeder einzelnen Sekunde. Geboten wird astreine Unterhaltungs-Science-Fiction. Gleichzeitig wird der Film schon jetzt als möglicher "größter Kassenflop aller Zeiten" gehandelt.
Zumindest aus nicht-kommerzieller Sicht ist dies nicht verdient. John Carter ist ein solider SF-Film, der ob seiner spektakulären Bilder, die auf der 3-D Leinwand natürlich doppelt opulent wirken, sehr zu unterhalten weiß. Dabei wurde die Story nicht völlig aus dem Nichts erschaffen, sondern basierte auf einer teilweise weit zurückliegenden Comic- und Buchserie.
Über die Story möchte ich wenige Worte verlieren. Richtig gefesselt hat sie mich nämlich nicht; gleichzeitig hat sie einen durchaus nennenswerten Anspruch, über die übliche SF-"Alibi-Handlung" hinweg so etwas wie eine "allumfassende Erlärung" des Filmgeschehens zu geben, was bei einer derart überlaufenen Abfolge von Geschehnissen natürlich schwierig war.
Bleibt noch der Hauptdarsteller, Taylor Kitsch, der mich nicht wirklich überzeugt hat. Ein charasmatischerer Darsteller hätte dem Ganzen sicher gut getan.

Was bleibt: Bombastische Bilder, eine mittelmäßige Story und ein Hauptdarsteller, der wie ein Platzhalter wirkt. Ergibt insgesamt gehobener Durchschnitt, wobei Filmfreunde, die Popcornkino suchen, hier richtig sein werden.

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