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Garten des Bösen
75.3/100

3 Bewertungen

Garten des Bösen

FILM • 1954 • 1 Std. 36 Min.


Regie: Henry Hathaway

Darsteller/-innen: Richard Widmark, Gary Cooper, Susan Hayward, Hugh Marlowe, Rita Moreno, Cameron Mitchell

Genre: Action, Romanze, Western



Leah Fuller heuert vier Männer an, die ihr helfen sollen, ihren in einer Goldmine verschütteten Ehemann zu retten. Hooker, Fiske, Daly und Vincente nehmen den Auftrag an und machen sich auf den Weg durch gefährliches Indianerland. Doch die Absichten der vermeintlichen Retter sind hinterlistig. Sie planen, heimlich das Gold der Mine zu stehlen. Leahs Mann ist noch am Leben, als die Vier ankommen, doch die Indianer setzen alles daran, dass die Rückreise aus dem "Garten des Bösen" verhindert wird.


Filmkommentare (2)


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8martin

8martin


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22.01.20 - 18:01
Der blumige Titel stammt von einem alten Priester, der wohl den Fluch des Goldes gemeint haben muss.
Die äußerst attraktive Leah (Susan Hayward) heuert einige Abenteurer an, um ihren verletzten Mann (Hugh Marlowe) aus ihrer Goldmine zu bergen. Ihnen geht es ums Gold und eventuell auch um bei der Schönen zu landen.
Die auf Sparflamme gehaltene Spannung wird durch die intensive Charakterzeichnung der guten Darsteller ersetzt, bevor der finale Showdown spannungsmäßig doch noch etwas zulegt.
Da ist zunächst Luke (Cameron Mitchell), der sich als erster outet und sein Glück bei Leah versucht. Ernster wird es dann schon bei Fiske (Richard Widmark) einem Spieler, der Leah auch als erster zu durchschauen meint. Getoppt werden alle Bewerber nur von Hooker (Gary Cooper), der auf alles eine Antwort weiß und mit seiner Umsicht das Unternehmen doch noch zu einem Erfolg für die Überlebenden macht. Inklusive Leah als Zugabe.
Anzeichen für die Existenz von Indianern ziehen sich durch den ganzen Film. Am Ende machen sie Ernst. Leahs Mann ist das erste Opfer: gekreuzigt, Kopf nach unten. Da müssen wohl früher einmal Missionare vorbeigekommen sein. So gehen Indianer normalerweise nicht mit Gefangenen um, ist aber auch als Ergebnis optisch beeindruckend. Das Happy End bekommen wir nur aus der Distanz mit: Leah und Hooker. Wer sonst? Anspruchslose Unterhaltung.

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kurenschaub

kurenschaub


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04.04.14 - 23:59
Ein Movie um die Fragwürdigkeiten von Beziehungen, die immer schwieriger werden, je mehr die sich Liebenden voneinander geschnallt haben. wie so viele Filme Hathaways kommt es auch bei "Garden of Evil" neben einer guten Inszenierung auch zu ziemlichen Grausamkeiten, als Beispiel.. Cameron Mitchell , welcher soeben frisch erschossen durch eine Baumkrone auf Suan Hayward zusegelt, bleibt dann ziemlich erschreckend an einem Ast kleben und flattert wie eine gehisste Fahne bei Wind hin und her.
Ansonst eine unschlagbare Landschaft, Wüste und die blauen Berge mit seinen wortkarg vor sich hinreitenden Heros, alles durchaus famos bebildert - nur die ganz großen Western Streifen wie "High Noon" oder "mein großer Freund Shane" sind trotz der enorm gut präsenten Darstellerasse Richard Widmark und Gary Cooper dann doch nicht erreichbar. Aber ein saftiger Western ist dies allemal!

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