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Faust

DEINE MEINUNG?


2011

Genre: Drama

Spieldauer: ~ 134 Minuten

Regie: Aleksandr Sokurov

Cast: Georg Friedrich, Maxim Mehmet, Hanna Schygulla, Isolda Dychauk, Johannes Zeiler, Antje Lewald, Anton Adasinsky, Katrin Filzen

Kurzbeschreibung: Venedig 2011: Der Goldene Löwe der Filmfestspiele geht an FAUST von Alexander Sokurow. In seiner Laudatio sagt Darren Aronofsky, Präsident der Jury: "Es gibt Filme, die dich zum Träumen, zum Weinen, Lachen und Nachdenken bringen, und es gibt Filme, die dein Leben für immer verändern. Dies ist einer dieser Filme". Sokurows FAUST ist nicht nur die Verfilmung von Johann Wolfgang von Goethes Klassiker, sondern auch eine radikale Neuinterpretation des Mythos. In deutscher Sprache mit deutschen, österreichischen und russischen Schauspielern, u.a. Johannes Zeiler (Wiener Schauspielhaus) als Faust, Isolda Dychauk ("Borgia") als Gretchen, Anton Adassinsky (Derevo-Theater) als Pfandleiher/Mephisto und Hanna Schygulla gedreht, schuf Russlands Regiestar Alexander Sokurow einen magischen und zugleich verstörenden Film. Einen "Faust", wie man ihn kennt, aber doch noch nie mit solcher Wucht auf der Leinwand gesehen hat.


Filmkommentare (1)


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8martin
07.10.14 - 13:40
Eine sehr freie, weit weg von Goethe anzusiedelnde Faustinterpretation. Kenner der Materie werden sich am Wiedererkennungswert mit dem deutschen Klassiker erfreuen. Aber auch optisch ist der Film interessant gemacht. Eine düstere fast an einem s/w Format orientierte Fassung. Und hin und wieder Goethezitate oder auch welche von anderen historischen Figuren wie Luther. Ungewöhnliche Highlights sind die sprudelnden Geysire und die Vereinigung von Faust (Johannes Zeiler) und Gretchen (Isolda Dychalk) symbolisiert ein gemeinsamer Fall ins Wasser. Den bösen Verführer Mephisto (Anton Adassinski), der hier ein Pfandleiher und Wucherer ist, wird Faust auch los: er begräbt ihn unter einem Steinhaufen. Seine Frau (Hanna Schygulla) irrlichtert etwas planlos durchs Bild. Sie hat eigentlich keine Funktion.
Manche Szenen sind skurril und grotesk bis an den Rand der Unverständlichkeit. Ein Festivalpublikum würde daran herumrätseln. Außergewöhnlich aber etwas anstrengend.

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