2 Kommentare

Hugo Cabret

DEINE MEINUNG?


2011

Genre: Abenteuer, Drama, Familie, Fantasy, Mystery

Spieldauer: ~ 126 Minuten

Regie: Martin Scorsese

Cast: Jude Law, Ben Kingsley, Christopher Lee, Chloë Grace Moretz, Ray Winstone, Sacha Baron Cohen, Martin Scorsese, Emily Mortimer, Richard Griffiths, Michael Stuhlbarg, Asa Butterfield, Helen McCrory

Kurzbeschreibung: Die Geschichte von HUGO CABRET spielt im Jahr 1931 - unter den Dächern von Paris: Der 12-jährige Waisenjunge Hugo Cabret (Asa Butterfield) lebt alleine in den Gemäuern eines gigantischen Pariser Bahnhofs. Seitdem sein Vater (Jude Law) - ein talentierter Uhrenmacher - bei einem Brand ums Leben kam, wohnt Hugo auf dem Dachboden hinter einer großen Bahnhofsuhr. Denn statt zur Schule zu gehen, möchte Hugo die Tradition seines Vaters fortführen: er hält alle Bahnhofsuhren in Schuss und macht täglich seinen Kontrollweg durch die Bahnhofshallen um sie zu reparieren und aufzuziehen. Dabei muss er sich vor dem strengen Stationsvorsteher (Sacha Baron Cohen) in Acht nehmen, der keine Chance auslässt, seinem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Hugos einzige Erinnerungsstücke an seinen Vater sind ein rätselhaftes Notizbuch und ein kaputter Roboter - eine Art Aufziehfigur - die Hugos Vater vor seinem Tod in seiner Uhrmacherwerkstatt zu reparieren versuchte.


Filmkommentare (2)


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just
28.01.16 - 20:05
Mir hat der Film nicht so gut gefallen.

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Filmosoph
16.02.12 - 17:17
Einer der größten Regisseure unserer Zeit (manche meinen der größte), Martin Scorsese, begab sich mit Hugo Cabret gleich auf zwei neue Felder: Hugo ist der erste Scorsese-Film, der auch ein ausgesprochen junges Publikum zu erreichen sucht. Verfehlt wäre es allerdings, ihn auf einen „Kinderfilm“ zu reduzieren, er lädt vielmehr auch die „Erwachsenen“ ein, mitzuträumen, oder wie es im Film indirekt angesprochen wird: Abenteuer zu erleben. Zweitens experimentierte Scorsese das erste Mal mit der 3-D Technologie, und demonstriert damit idealtypisch, woran die meisten Regisseure der letzten Jahre gescheitert sind: Den zweckmäßigen Einsatz dieses optischen Effektes.
Basis bildet bei Hugo nie die – zweifelsohne beeindruckende – Optik, sondern die Geschichte. Folgend dem Jungen Hugo, der den Pariser Bahnhof (unfreiwillig) wie eine Westentasche kennt und dabei Dinge sieht, an denen andere vorbeigehen. Hugo Cabret ist erzählt wie ein Uhrwerk: Jedes Bild passt. Anders als im Film gibt es nichts zu „reparieren“; ohne die Story nachzuerzählen (wollen) entwickelt sich Hugos Abenteuer zu einer Hommage an die Anfänge des Kinos – „Zauberei, Geisterei“. Dies alles in einen Mantel zu hüllen und dabei stets stimmig zu erzählen ist die Leistung dieses Filmes.
Was von Hugo bleiben wird, ist die Erkenntnis, dass die 3-D Technologie erstmals in einem Film eingesetzt wurde, der nicht in erster Linie auf Effekte gesetzt hat und dennoch dadurch gewinnt. Dass dies gerade Martin Scorsese gelungen ist, zeugt von seinen einzigartigen Qualitäten. Kurz: Eine stark erzählte Story in einem hübschen Gewand.

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