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Lasst uns töten, Companeros
77.3/100

3 Bewertungen

Lasst uns töten, Companeros

FILM • 1970 • 2 Std. 0 Min.


Regie: Sergio Corbucci

Darsteller/-innen: Tomas Milian, Jack Palance, Franco Nero, Gino Pernice, Iris Berben, Fernando Rey

Genre: Komödie, Western



Der schwedische Waffenhändler Yodlof Petersen will den in einem amerikanischen Gefängnis einsitzenden Revolutionsführer Professor Xantos befreien, denn der kennt als einziger die Kombination eines Safes. Auf dem Weg nach Mexiko erwartet die beiden eine Überraschung...


Filmkommentare (2)


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8martin

8martin


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29.08.15 - 18:08
Der Film hat alles, was ein Italo Western Fan erwartet plus einem zusätzlichen Schuss Humor, was an den pfiffigen Dialogen liegt.
Ein munterer Westernspaß also, der sich selber nicht ganz ernst nimmt. Öfters gibt es äußerst brenzlige Situationen begleitet von lockeren Sprüchen (-‘Bei der Hitze schmilzt dir ja der Arsch weg!‘ – ‘Wenigstens kann er dann nicht einfrieren!‘) und immer wieder gibt es eine überraschende Lösung. ‘Für ‘n guten Scherz beißt man doch gern ins Gras‘. Da explodieren Brücken genau im richtigen Moment oder ganz kurz vor dem Feuerbefehl tut sich ein Loch in der Mauer genau hinter dem zu Exekutierenden auf. Der sie verfolgende Jagdfalke endet als Grillhähnchen und der befreite Professor reist im Sarg mit vielen kleinen Wasserschildkröten.
Die Handlung ist eigentlich egal. Es ist einfach spaßige Unterhaltung: ‘Der Professor ist so schwer, weil er so viel im Kopf hat‘.
Es geht um die Revolution in Mexico, um viel Geld und natürlich um Waffen. Echte Revolutionäre werden vom ‘Basken‘ (Thomas Milian) und dem Theoretiker Professor Xantos (Fernando Rey) angeführt. Mit von der Partie ist hier die junge Iris Berben als Lola in ihrem ersten internationalen Erfolg. Der Gegenspieler vom Basken ist der ‘Schwede‘ (Franco Nero), ein Söldner genau wie John der Bösewicht vom Dienst (Jack Palance).
Der hohe Unterhaltungswert ist auch der Tatsache geschuldet, dass sich der Baske und der Schwede gegenseitig verladen und wieder aus der Patsche helfen. Ein Dauerbrenner zieht sich durch den ganzen Film: der Baske will wissen, warum ihm der Schwede einen Dollar gegeben hat. Das fragt er ihn immer wieder und bekommt erst ganz am Ende eine Antwort. Da stehen sich aber beide zum Shoot-Out gegenüber. Das ist der Rahmen. Die Handlung kehrt zur Eingangsszene zurück. Spannung ist angesagt. Die Trauung zwischen Lola und dem Basken hingegen ist ein Scherz, wie ein Großteil des ganzen Films. (‘Selber küssen macht fett‘). Die Musik stammt unverkennbar von Ennio Morricone und vergoldet den Klamauk.

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kurenschaub

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18.11.14 - 09:46
Django Erfinder Sergio Corbucci in einem Film, welcher der mexikanischen Revolution gewidmet ist.
Verschwommene Tele Panoramaeinstellungen, grobe Späße und zuweilen auch ganz schön brutal, auch spannend.
Franco Nero als gut aufspielender Waffenhändler Peterson, Regiezampano Corbucci mit gewohnter Handschrift, dazu die
beeindruckende Musik von Ennio Morricone und die blutjunge Iris Berben ist auch schon im Westerneinsatz.
Nur die Synchronisation verblasst ein wenig im Kalauer des Berliner Kneipenjargons.

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