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My Week with Marilyn
71.4/100

7 Bewertungen

My Week with Marilyn

FILM • 2011 • 1 Std. 39 Min.


Regie: Simon Curtis

Darsteller/-innen: Dougray Scott, Emma Watson, Derek Jacobi, Judi Dench, Julia Ormond, Michelle Williams, Philip Jackson, Miranda Raison, Dominic Cooper, Eddie Redmayne, Kenneth Branagh

Genre: Biographie, Drama, Geschichte




Copyright: © Szenenbild aus My Week with Marilyn

Im Sommer 1956 will der junge Oxford-Abgänger Colin Clark (Eddie Redmayne) in das Filmbusiness einsteigen und ergattert sich einen Job auf dem Set von „The Prince and the Showgirl“ mit Marilyn Monroe (Michele Williams). Der Film basiert auf den Tagebüchern des Filmemachers Colin Clark, welche 40 Jahre nach den Ereignissen veröffentlicht wurden. In der ersten Fassung dieser Autobiografie fehlte eine Woche. Die Geschichte dieser Woche wurde später unter dem Titel MY WEEK WITH MARILYN publiziert und nun endlich verfilmt.



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Filmkommentare (3)


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8martin

8martin


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26.09.14 - 10:32
Michelle Williams hat die Marilyn sehr gut drauf: ihr Lächeln, den Schmollmund, ihre Bewegungen und ihren hüftenschwingenden Gang. Aber natürlich ist sie nur eine gute Kopie der Leinwandgöttin. Dabei kommt eine Fülle von Facetten ihres Wesens zum Vorschein, die wir zwar alle bereits kannten, aber hier werden sie nochmals gebündelt. Angefangen von Äußerlichkeiten wie denen, dass ein ganzes Filmstudio stundenlang auf sie warten musste oder ihr Gedächtnis, das man mit einem Schweizer Käse verglichen hat (Ihre legendären Hänger!). Neben ihrer Unzuverlässigkeit kommen aber auch ihre Verletzlichkeit und Unsicherheit zum Vorschein oft gemischt mit einem Touch Naivität. Auch ihre Alkohol- und Tablettenabhängigkeit wird erwähnt. Diese Informationen verdanken wir Colin Clark, der siehe Titel mit MM befreundet war. Der Wahrheitsgehalt lässt sich schwerlich nachprüfen, aber es entsteht ein in sich schlüssiges Bild der Norma Jean mit all dem Starrummel, der Fehlgeburt und letztlich immer wieder ihrer Liebesbedürftigkeit. Ihr Leben war ein Drama voller menschlicher Tragik. Dazu kamen stets die falschen Ehemänner. Wenn sie Kollegen und Regisseure (Kenneth Branagh) an den Rand des Wahnsinns trieb (außer Billy Wilder) erfuhr sie möglicherweise auch Zuspruch von Vivien Leigh (Julia Ormond) und Sybil Thorndike (Judi Dench).
Die Beziehung zu Colin Clark – egal ob wahr oder übertrieben – fährt voll auf der emotionalen Schiene und beeindruckt durch Tiefgang. In diesen Szenen ist Eddie Redmayne ihr durchaus ebenbürtig.
Simon Curtis‘ Debutfilm ist eine eindrucksvolle Charakterstudie voller Details. Man kann ihn aber auch als einen Beitrag zur Wahrheitssuche verstehen. Als Film kann es über ihn keine zwei Meinungen geben. Star ist, wenn alles um sie herum verblasst!

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Chev

Chev


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29.01.14 - 21:50
Meiner Erwartungen konnte der Film leider nicht erfüllen. Obwohl ich ihn streckenweise recht nervend, bzw anstrengend fand, muss ich doch sagen das er mir gut gefallen hat. Besonders überzeugend fand ich Michelle Williams, die als Marilyn Monroe den Film quasi alleine getragen hat. Nun verstehe ich auch warum sie für den Oscar nominiert wurde. Natürlich ist die Ähnlichkeit nur geringfügig, aber es wird auch niemals eine zweite Monroe geben und es ist schon fast gefährlich solch einen Versuch überhaupt zu unternehmen - genauso wie die zahlreiche Elvis Darsteller nie das Original wiedergeben können. Das es aber Ausnahmen gibt, das hat neben Michelle als Marilyn auch Joaquim Phoenix als Johnny Cash bewiesen.
Das tat meinem Filmvergnügen zumindest keinen Abbruch. Williams gelingt es sehr gut die einzelnen Facetten nachzuspielen. So kann sie bestens nachvollziehen wie Marilyn mit der Kamera spielt, sich bei den Fragen der Journalisten tapfer verhält und im nächsten Augenblick kommt auch schon der Wechsel zur privaten, unsicheren und von Selbstzweifel geplagten Marilyn.
Das es sich hier um eine betont wahre Geschichte handeln soll, das wage ich zu bezweifeln. Möglich - vielleicht, aber doch zu fantastisch um es so einfach zu glauben.
Auf jeden Fall zeichnet My week with Marilyn ein ziemlich deutliches Bild der einstigen Hollywood Filmdiva. In etwa so spiegeln es auch einige Dokumentationen, die ich gesichtet habe, wieder. Nur mit wesentlich mehr Niveau. Fast erscheint das ständige Räkeln und kokette Posieren etwas billig. Auch wenn Michelle Williams es sich leisten kann zu zeigen was sie hat und die Monroe sicherlich kein Unschuldsengel war, so finde ich das Original in den altengedienten Filmen doch wesentlich erotischer und natürlich-verspielter in Szene gesetzt.
Wenn man erstmal die erste halbe Stunde überstanden hat und in die Filmhandlung eingeweiht ist, dann tritt Marilyn Monroe so richtig in den Vordergrund und ab hier beginnt der eigentliche Filmspaß. Immer wieder gebremst allerdings durch die Erzählerpespektive des jungen Regieassistenten. Diese Rolle ist ziemlich uninteressant gestaltet und degradiert geradezu zum Fan Marilyns durch fast sämtliche anderen (Neben)Figuren im Film.

Alles in allem sollte man sich alleine wegen Michelle Williams eine Sichtung gönnen, in meine Sammlung würde es der Film aber nur wegen meiner Leidenschaft schaffen, denn so schnell werde ich ihn sicherlich kein weiteres Mal anschauen.

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kurenschaub

kurenschaub


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24.04.12 - 11:13
Colin Clarke (Eddie Redmayne) ergattert mühsam einen Job als dritter Regieassistent (das bedeutet Laufbursche) und ist bei den Dreharbeiten zu dem Lustspiel " der Prinz und die Tänzerin" dabei. Dort lernt er die neben Theaterschauspieler Sir Laurence Oliver (Kenneth Branagh) weibliche Hauptdarstellerin Marilyn Monroe (Michelle Williams) kennen, mit all ihren Sonderheiten, enorme Sexausstrahlung umwerfendes Talent, wenn`s grad passt, aber auch der bekannten Pillenschluckerei, Unsicherheiten, Textausfällen inkl. Männer mordender blonder Unschuld.
Er verfolgt ihre am Set ständig passierenden Ausfälle, die Streitereien mit Sir Laurence Oliver und wird ihr eine Woche lang ein wichtiger Vertrauter.
Der unerfahrene 23 jährige verfängt sich auch mal kurz in den Schlingen des zerissenen Vamps und verbringt mit ihr auch romantische "Bademomente" an einem idylischen See...
Die Weinstein Company bringt uns einen sichtlich in Low Budget gehaltenen Film im schönen Dekor näher und zeigt uns eine oscarnominierte und Golden Globe ausgezeichnete Michele Williams, die überzeugend ihr bestes aus der Rolle herausholt. Einge Gestiken und Mimiken gehen wirklich auf den Punkt und obwohl die Ähnlichkeit mir der Original Marilyn nicht allzu groß ist, weiß sie in " der Rolle ihres Lebens" durchaus zu gefallen.
Der Film selbst, angefangen von Script, Regie und Handlungsfluss ist eher schwach zu bewerten. Zuviele Längen, zuwenig eingefangene coole Atmosphäre der damaligen Zeit und noch dazu kein oder fast kein Pfeffer in den ersten 50 Minuten.
Einzig der tolle Soundtrack aus den Fifties überzeugt und eben Michele Williams, um die sich so gut wie alles dreht.
Auch die anderen Darsteller bleiben eher blass, alles kommt very british und Emma Watson hat eine vom Script zugeordnete kaum bedeutsame Rolle.
Eddie Redmayne als Colin wirkt symphatisch, besitzt aber dann doch zuwenig Charisma
um restlos zu überzeugen.
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