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Mord in Ludwigslust
70.0/100

1 Bewertung

Mord in Ludwigslust

FILM • 2012 • 1 Std. 30 Min.


Regie: Kai Wessel

Darsteller/-innen: Anja Kling, Florian Bartholomäi, Peter Prager, Mark Waschke, Michael Ihnow, Ina Weisse

Genre: Krimi



Eine Frau liegt tot im barocken Brunnen von Ludwigslust. Ausgestellt, drapiert, zur Schau gestellt wie eine Puppe. Es handelt sich um Lulu Schuster, verheiratet mit dem Mäzen der kleinen Kreisstadt im Mecklenburg-Vorpommern. Eigentlich schien hier das Leben noch in Ordnung zu sein. Die Mordkommission ist sichtlich überfordert. Doch Verstärkung naht: Sophie Eichstätt, Analytikerin beim LKA Kiel, die eine überregionale Mordserie wittert, und Mark Condor, ein Kollege vom LKA-Schwerin. Ausgerechnet. Die beiden hatten vor zwei Jahren eine Affäre, an der beinahe die Eichstätt-Ehe kaputt gegangen wäre. Condor hat offensichtlich überall was am Laufen. Auch mit der Toten. Dummerweise am Abend vor ihrer Ermordung. Was er natürlich nicht sagt. Noch steht sein Sperma nicht unter Verdacht.


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kurenschaub

kurenschaub


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08.02.12 - 22:02
Wieder mal eine Frau ermordet, starrt uns nun aus einem Brunnen an und die Ermittlerin Sophia Eichstädt (Anja Kling) ist schon unterwegs. Kollege Mark Condor (Waschke)ist auch mit dabei, wirkt ein wenig fahrig und nicht besonders cool, als man erfährt, das bei der Toten ausgiebig Spermaspuren festgestellt wurden und dann stellt sich auch noch heraus, das gerade er die Tote LuLu (Lea Mornar) besonders gut kannte (schon beim Schriftintro zu Beginn sieht man ihn beim heftigen Sex mit der lebenshungrigen Dame). Aber auch einige mehr teilten sich dieses schlüpfrige Mädchen, die besonderen Zugang in der Kunstszene pflegte und einen ihr näherstehenden Fotographen für softporno
mäßigen Sexphotos mit immer neuen hübschen Girls versorgte.
Tja und mit dem einflußreichen Stadtzampano Udo Schuster (Michael Grimm) ist sie ja auch noch verheiratet gewesen, ein Verwirrspiel, welches sich erst nach 90 Minuten lüftet....
Guter ZDF Reißer mit feiner Story und satten Darstellerleistungen, wie sollte es diesmal anders sein, die Kling spielt wieder köstlich. gegen Mitte des Krimis werden russische Figuren in`s Storygefüge eingeschleust samt Pistolero Leibwächter, ob man das gebraucht hätte sei in Frage gestellt, aber gegen Ende des Filmes hat man eine zufriedenstellende Aufklärung ujnd hat die Sichtung nicht zu bereuen.
Kein überwältigender Kinoblockbuster, aber viel mehr als solid biedere Tatort Krimikost.

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