1 Kommentar

The Music Never Stopped

DEINE MEINUNG?


2011

Genre: Drama

Spieldauer: ~ 105 Minuten

Regie: Jim Kohlberg

Cast: Lou Taylor Pucci, Julia Ormond, J.K. Simmons, Tammy Blanchard, Scott Adsit, Cara Seymour, Erica Fae, Peggy Gormley, Josh Segarra, Max Antisell

Kurzbeschreibung: Henry (J. K. Simmons) und sein kleiner Sohn Gabriel (Lou Taylor Pucci) teilen eine große Leidenschaft für Musik. Bis sich Gabriel Ende der 60er Jahre der Anti-Vietnam-Bewegung anschließt und statt Bing Crosby plötzlich die Beatles, Bob Dylan und Grateful Dead verehrt. Der Ingenieur versteht seinen Sohn nicht mehr. Nach einem heftigen Streit verlässt Gabriel das Haus und bricht mit seinen Eltern. Zwanzig Jahre später erreicht Henry und seine Frau Helen (Cara Seymour) ein Anruf aus dem Krankenhaus: Gabriel leidet unter einem Gehirntumor und muss sofort operiert werden. Der Tumor ist zwar gutartig, aber sein Erinnerungsvermögen ist schwer beschädigt, insbesondere sein Kurzzeitgedächtnis, und er selbst ist völlig hilflos. Seine Lebensgeister erwachen nur, wenn er Musik hört. Um endlich wieder Kontakt zu seinem Sohn zu haben, engagiert der verzweifelte Henry die Musiktherapeutin Dr. Dianne Daly (Julia Ormond). Mit Hilfe des legendären Beatles Hits "All You Need is Love" findet sie einen ersten Zugang zu ihrem Patienten. Schnell wecken die größten Songs der 60er und 70er Jahre verschollene Erinnerungen in Gabriel und helfen ihm allmählich auch aktuelle Ereignisse im Gedächtnis zu behalten. Gleichzeitig lässt Henry alle Ressentiments gegen die Musik seines Sohnes fallen. Er entdeckt, dass Bands wie Cream und Sänger wie Bob Dylan auch ihm etwas zu sagen haben. Und schließlich ergattert er sogar Karten für ein ausverkauftes Grateful Dead-Konzert!


Filmkommentare (1)


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8martin
03.03.15 - 18:47
Was für ein lyrischer Titel, der zu Interpretationen geradezu herausfordert. Bedeutet es, dass die einmal gespielte Musik für immer uns umgibt oder hier ganz konkret, dem jungen Gabriel ging sie nicht aus dem Kopf mit all den damit zusammenhängenden Details. Doch es geht hier um ernste Probleme, die Regisseur Kohlberg angenehm verpackt. Dabei gelingt es ihm gerade noch zu vermeiden, die Kitschkante zu streifen.
Wir haben ein Vater-Sohn Problem mit medizinischen Folgen. Sohn Gabriel (Lou Taylor Pucci) ist Rock-Fan, der seine Beziehung zu seinem Vater Henry (J.K.Simmons) wegen Meinungsverschiedenheiten in Bezug auf Rockmusik (Grateful Dead) abbricht.
Durch einen Gehirntumor erleidet Gabriel eine Amnesie, die von einer Musiktherapeutin (Julia Ormond) teilweise behoben werden kann. Und sie ist erfolgreich durch Beatles, Dylan, Donovan und Co. Mit diesem Stilmittel ist schon mal die eine Hälfte des Publikums gewonnen. Die andere kann vielleicht die Lösung des Vater-Sohn Konflikts beeindrucken: gemeinsamer Konzertbesuch. Klingt eindimensional, ist aber überzeugend gemacht. Hierher gehört aber auch noch Gabriels unschuldiger Flirt mit Celia (Mia Maestro, die den Simon & Garfunkel Song provoziert) sowie die Tatsache, dass Vater Henry Hausmann wird, als er seinen Job verliert und Mutter (Cara Seymour) arbeiten geht. Das alles ist die besagte ‘Kante‘ s.o. Am Ende ist nicht alles F.F.E. aber einiges besser. Die Songs haben ja keinen Lourdes-Effekt. POP! Jeder weiß wie sehr Erinnerungen in Zusammenhängen wiederkommen. Es ist aber auch nicht so, dass der Alte auf Ewig-Jungen macht. Da läuft was, zwischen Vater und Sohn. Herzerwärmend.

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