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Der Diktator
53.9/100

Der Diktator

FILM • 2012 • 1 Std. 21 Min.


Regie: Larry Charles

Darsteller/-innen: Ben Kingsley, Anna Faris, Kevin Corrigan, Erick Avari, John C. Reilly, Megan Fox, Sacha Baron Cohen, Bobby Lee, B. J. Novak

Genre: Komödie



Nachdem Admiral General Aladeen (Sacha Baron Cohen) nach Amerika geladen wird, um sein nukleares Atomprogramm zu rechtfertigen, wird er in dem von ihm liebevoll titulierten "Geburtsort von Aids" kurzerhand gekidnappt und durch einen ihm zum Verwechseln ähnlich sehenden Ziegenhirten ersetzt. Der Diktator findet sich daraufhin schutz- und obdachlos in New York wieder, bis er auf einen "kleinen Mann" trifft, der, wie sich herausstellt, die Besitzerin eines veganen Öko-Ladens ist und ihm schließlich Asyl bietet...doch Admiral General Aladeen duldet kein Asyl...sondern will seine 14-stündige Rede vor den Vereinten Nationen halten!


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Filmkommentare (2)


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Chev

Chev


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19.11.13 - 19:13
Der Diktator liefert genau das was man erwartet. Gags am Rande des guten Geschmacks und eine platte Story. Alles aber in Verbindung mit sehr vielen Lachern, sofern man den richtigen Humor besitzt.
Ich musste einige Male richtig lachen. Cohen weiss einfach die Grenzen zu überschreiten und macht aus einem noch so platten Gag eine richtig witzige Szene.

Fazit:
Insgesamt erinnerte mich Der Diktator an die alten Nackte Kanone Filme. Ein Gag jagd den nächsten ohne Rücksicht auf Verluste. Geht ein Gag mal daneben, dann folgt auch schon der nächste Lacher so dass man die miesen direkt wieder vergisst oder sogar übersieht.
Dies ist der erste Film den ich von Sacha Baron Cohen gesehen habe. Weder Borat noch Brüno ist mir bis dato bekannt. Das werde ich aber bestimmt nachholen nun, obwohl ich einige Parallelen zu Leg dich nicht mit Zohan erkannte, der ebenso voll mit flachen Witzen war ist, dieses Filmwerk um einiges sehenswerter.

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Assilsan

Assilsan


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13.03.13 - 08:38
Für mich ist "der Diktator" ein zu 75% gelungener Film und ich war überrascht über seinen Humor und die Unverblümtheit wie an doch brisante Themen herangegangen wird. Er lädt ein, über politische Themen zu lachen und ist für aktuelle Zeitgenossen sicher befreiend, über all dies zum Amüsieren aufgefordert zu werden.

Abstriche entstanden für mich - die ich einfach zu Perfektionssüchtig bin - dadurch, dass nun die Handlung nicht wirklich etwas Neues ist. Das haben wir in 100 Filmen schon gesehen, nur der Zusammenhang ist erfrischend. Die Figur von Aladeen ist toll und wird dann aber wieder zu übertrieben dargestellt - soll scheinbar à la Borat u.ä. gehen, was ich einfach überflüssig finde, aber für ein paar Lacher gut ist. Mir selbst wird auf die einzelnen politischen Zusammenhänge nicht genug oder nur recht platt und oberflächlich eingegangen. Aus der Idee dieses Filmes kann man tolle Sachen machen, die hier nur angerissen sind - aber so geht es mir bei vielen Filmen.

Ich empfehle diesen Film allen für einen netten Unterhaltungsmoment wo man ganz ungezwungen über die Weltereignisse lachen kann und hoffe aber, dass eines Tages das Thema des Films nocheinmal aufgegriffen wird von jemandem, der vielleicht etwas mehr in die Tiefe gehen möchte.

Das Beste im Film ist Aladeens Ansprache zum Schluss!

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