Hosted by World4YouSonntag, 18. November 2018 2 Filme
 

2 Kommentare

Police Academy - Dümmer als die Polizei erlaubt

DEINE MEINUNG?


1984

Genre: Komödie, Krimi

Spieldauer: ~ 92 Minuten

Regie: Hugh Wilson

Cast: Kim Cattrall, Bob Collins, David Graf, Gary Farmer, Leslie Easterbrook, Steve Guttenberg, Bubba Smith, Michael Winslow, Marco Bianco, Michael J. Reynolds, David Clement, George Gaynes, Scott Thomson, Bruce McFee, Don Lake, Bruce Mahler, Roger Dunn, George R. Robertson, Gene Mack, Marion Ramsey, Ruth Sisberg, Donovan Scott, Joyce Gordon, Rob Watson, Kimberley Boorman, Debralee Scott, Ted Ross, Peter Cox, George E. Zeeman, Andrew Rubin, Beth Amos, Brant von Hoffman, Georgina Spelvin, Jayne Broughton, Doug Lennox, J. Winston Carroll, Julie McLeod, Suzanne Barker, Danny Pawlick, Carole Alderson, Fred Brigham, Gary Colwell, Gino Marrocco, Dwayne McLean, Ted Hanlan, Danny Lima, Bill Lynn, Don Payne, F. Braun McAsh, Wally Bondarenko, Barry Greene, Josef Field, Brent Meyer, Karen Robyn, Araby Lockhart, James Bearden

Kurzbeschreibung: Hier tobt die beknackteste, verrückteste und ausgeflippteste Polizei-Truppe aller Zeiten. Ein wild zusammengewürfelter Haufen: Tölpel, Freizeitsheriffs und total unfähige Taugenichtse melden sich zum Dienst. Die Ausbilder versuchen vergeblich, die Rekruten hinzubiegen. Die Witzfiguren in Uniform, die zuerst schießen bevor sie ihr Gehirn einschalten, versetzen die Hilfesuchenden Bürger der Stadt in Angst und Schrecken.


Filmkommentare (2)


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kurenschaub
17.05.10 - 19:26
Wie diese Filmserei ihren Anfang nahm, hat`s ja noch recht vielversprechend begonnen, die Gags saßen einigermaßen und die vertrottelte Polizei samt ihrer Anwärter war recht witzig.
Zudem alles noch neu und nicht ausgelutscht. Unterhaltsam!

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Filmfreak
02.12.09 - 18:30
Eine der wohl bekanntesten amerikanischen Komödien aus dem Jahre 1984. Diese hier bildete der Anfang von insgesamt sieben Kinofilmen (wodurch diese auch zu den längsten Kinofilmserien gehört, ein achter befindet sich in Planung) und zwei TV-Serien.
Dieser erste Police Academy-Film legte dann die Basis, für all die weiteren Filme sowie TV-Serien.
Zum einen wird die Stilform mit vielen Slapstick- und Klamaukelementen gefunden, die hauptsächlich durch die überzogenen Verhaltensweisen der Charaktere erzielt werden, die eben das Kennzeichen der gesamten Serie werden sollte. Wortwitze findet man in dieser Serie vergleichsweise selten, außer bei diesem Film hier, er wird hier im größerem Umfang eingesetzt. Die Hauptakteure erleben - bedingt durch ihr chaotisches Verhalten oder dem Konflikt mit den innerpolizeilichen Gegenspielern - in den meisten Filmen zu Beginn viele Fehlschläge. Am Ende wenden sie dann das Blatt durch Mut und viel Glück wieder zum Guten. Dafür werden sie dann in der Regel belobigt oder befördert, während die Gegenspieler leer ausgehen. Diese Aktionen finden dann immer in einer polizeilichen Zeremonie statt, vor einer Tribüne mit Festschmuck und Blaskapelle und bildet in sehr vielen Teilen immer den Abschluss. Zum anderen werden viele Charaktere eingeführt, die über lange Strecken dieser Polizeifilme Bestand haben sollten. In den ersten drei Filmen dreht es sich um den Jungpolizisten Carey Mahoney alias Steve Guttenberg.

Kurz zum Inhalt:
Die Stadt lockert aus diversen Gründen die Zulassungsbestimmungen zur Polizeiakademie, worauf eben eine Gruppe chaotischer Kadetten die Ausbildung antritt, darauf ist das Hauptaugenmerk von diesem ersten Film ausgelegt. Das Grundthema - die Polizeiausbildung bleibt aber in allen Filmen bestehen bis auf Teil II. Dabei teilen sich die Polizisten in zwei Gruppen: Die Sympathieträger, in der Regel chaotische und schräge Charaktere und eben deren Gegenspieler. Letztere stellen eine wesentlich kleinere Gruppe von Personen dar, die eben versucht, mit Strenge und Intrigen, ihre Ziele auf Kosten der Sympathieträger durchzusetzen. Diese revanchieren sich dann wieder mit bösartigen Streichen.
Genau wg. dieser Rivalität, spielen die eigentlichen Gegner bei dieser Filmreihe, nämlich die Verbrecher, nur eine untergeordnete Rolle und werden daher meist nur gegen Ende eingeführt. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht erwähnen, sollte man einfach einmal ansehen.

Der Hintergrund zu diesem Film schaut wie folgt aus:
Der Produzent dieser Serie, Paul Maslansky, hatte die Idee zu diesem Film, als er in San Francisco eine Menge Polizeikadetten bei der Arbeit sah. Ihm fiel dabei auf, dass die Truppe sehr bunt gemischt war. Es fanden sich darunter Männer und Frauen jeder Größe, jedes Gewichts und jeder Hautfarbe.
Daraufhin fragte Maslansky einen anwesenden Polizeibeamten, warum das so wäre?
Daraufhin gab dieser folgende Antwort:
Weil dass die Richtlinien der Polizei verlangen würde, nahezu jeden unabhängig von deren körperlicher Eignung anzunehmen. Allerdings würde man die Ungeeigneten nach drei Wochen wieder rauswerfen.
Aus diesem Gespräch entwickelte also der Produzent die Idee einen Film mit unfähigen Polizeikadetten zu drehen, bei denen aber die Polizei keinen so leicht rauswirft.
Die Filme zeichnen sich dadurch aus, dass es eben wie oben schon erwähnt, viele verschiedene Figuren gibt, die immer wieder ganz leicht wiederzuerkennen sind und eben in mehreren Filmen auftauchen. Dieser Grund wird auch für den Erfolg dieser Serie genant, da die Zuschauer hierdurch immer auf ihnen bekannte Figuren treffen, was eben zu einer starken Identifikation mit dem Publikum führt.
Die Hauptcharaktere werden auch immer wieder von denselben Darstellern verkörpert. Wirkt ein bestimmter Schauspieler in einem Teil einmal nicht mit, dann fällt die entsprechende Rolle weg. Einige Rollen sind fortlaufend in allen sieben Teilen vertreten, die meisten aber beschränken sich jedoch auf wenige Teile.
Es gibt auch keinen einzelnen Hauptdarsteller, auf der sich die Serie konzentriert.
Jede Hauptfigur trägt mehr oder weniger stereotype Charakterzüge, wie ein Sunnyboy, Frauenschwarm, Waffenfanatiker oder gar ein Mauerblümchen.
Eine Sonderrolle hat der oberste Polizeichef Commissioner Hurst, der meist eine neutrale Position einnimmt.
Ich möchte jetzt an dieser Stelle die ganzen Charaktere nicht auflisten, schaut Euch einfach die Filme an dann werdet Ihr sie auch kennenlernen. Es sind wirklich ein paar ganz abgefahrene dabei, die unterschiedlicher in jeglicher Form nicht sein könnten.

Noch ein paar lustige Dinge am Rande:
# Die Kussszene zwischen Mahoney & Thompson brauchte ganze sechs Tage bis diese im Kasten war.
# Der Regisseur dieses Filmes Hugh Wilson hat einen Cameo-Auftritt, als verärgerter Fahrer eines Autos, den Hightower und Mahoney bei ihrem nächtlichen Auftritt rammen.
# Der rassistische Ausfall Copelands, der Hightower zum Ausrasten bringt, ist aus der Sicht des Bubba Smith (aka Hightower) einzigartig für die 1980er Jahre, da hier ein Schwarzer für einen anderen Schwarzen einsteht und dabei seinen Job riskiert. Dies habe er in anderen Filmen nie gesehen.
# Der Parplatz, bei dem Mahoney am Anfang des Films arbeitet, ist an der Stelle, an der heute die Hockey Hall of Fame in Toronto steht.

Dieser erste Film war 1984 ein großer Erfolg an den Kinokassen sowie im Heimkinobereich und wird auch als der beste dieser sieben Filme gesehen.
In Amerika spielte dieser Film seinerzeit ca. 81 Millionen Dollar ein, was einem Drittel der Einnahmen der ganzen Serie entspricht. In Deutschland war er mit über 5 Millionen Kinobesuchern der meistgesehene Kinofilm des Jahres!

Ich habe mich wieder einmal köstlich amüsiert, nach all den Jahren als ich diesen Film zuletzt als kleiner Junge gesehen habe und er gefiel mir heute genau so gut wie damals.
Dieser Film ist wirklich gelungen, wenn man einfach einmal den Kopf ausschalten möchte und dieses Szenario auf sich wirken lässt (vorausgesetzt man kann dies auch ), sicherlich diese Filmreihe wird nicht Jedermanns Geschmack treffen und heute würde man evtl. sagen wie man über diese Szenen noch lachen kann, aber für all die Filmnostalgiker unter uns eine willkommene Abwechslung in der Filmwelt.
Daher vergebe ich hierfür auch 4 von 5 Popcorntüten für einen sehr lustigen Polizeikadettenfilm.

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