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1 Kommentar

Das Bourne Vermächtnis

DEINE MEINUNG?


2012

Genre: Action, Abenteuer, Thriller

Spieldauer: ~ 130 Minuten

Regie: Tony Gilroy

Cast: Edward Norton, Rachel Weisz, Jeremy Renner, Scott Glenn, David Strathairn, Oscar Isaac, Albert Finney, Stacy Keach, Corey Stoll, Joan Allen, Elizabeth Marvel, Donna Murphy, Dennis Boutsikaris, Michael Chernus, Sheena Colette

Kurzbeschreibung: Der Bourne-Skandal hat massiven Wirbel verursacht; deshalb ist die CIA gezwungen, die "Operation Outcome" - das Nachfolge-Programm der Jason-Bourne-Operation - fürs Erste auf Eis zu legen. Aaron Cross (Jeremy Renner) ist einer der Agenten aus der "Outcome"-Abteilung. Er wacht in Isolationshaft auf, nur um festzustellen, dass er genau wie der Rest der Abteilung eliminiert werden soll. Die attraktive Ärztin Dr. Marta Shearing (Rachel Weisz) hat an der "Verbesserung" der Agenten mitgearbeitet und ist schockiert über die Entscheidung, dass so viele Menschen getötet werden sollen. Also beschließt sie, Cross bei der Befreiung aller "Operation Outcome"-Agenten zu helfen. Auf ihren Fersen ist CIA-Agent Byer (Edward Norton), der das Duo unter allen Umständen stoppen muss, da sonst die komplette Integrität seiner Firma in Frage steht.


Filmkommentare (1)


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Chev
20.11.13 - 18:39
Jeremy Renner? Groooßartig !
Jeremy Renner als Bourneverschnitt? Einfach nicht das Selbe ...
Matt Damon ist Bourne und da geht einfach nix dran vorbei. Das sei erstmal so in Stein gemeisselt!

Zum Film kann ich nur sagen das er mir schon gut gefallen hat. Alles in Allem lag es sicherlich auch an Jeremy Renner der wiedermal absolut überzeugen kann. Die Story braucht mir zu viel Zeit. So benötigt der Film ganze 30 Minuten Einleitung die zeitweise echt lähmend sind. Erst nach 60 Minuten kommen Spannung und Action a la Jason Bourne auf. Jeremy Renner spielt/ersetzt hier allerdings nicht den ursprünglichen Bourne, wie ich zuerst dachte, sondern ist ein weiterer Agent der Zucht der CIA. Ein weiterentwickelter Killer, der durch medikamentöse Behandlung seiner DNA als Mensch perfektioniert werden soll. Natürlich perfektioniert im Sinne der Agency.
Angelehnt an die vorherigen Bournefilme durchstreift auch Aaron Cross (Jeremy Renner) die Pläne seiner Erschaffer und setzt seine verbesserten Fähigkeiten dazu ein zu überleben. Wilde Jagden etc ... alles wie gehabt.

... und dennoch ...

besser wäre es gewesen das Bourne aus dem Titel zu streichen und eine eigene neue Figur zu kreieren. Zuviel Zeit wird dafür aufgebracht die Parallelen zwischen Bourne und Cross zu ziehen. Die Rückblenden sind oftmals störend und eigentlich nicht wirklich wichtig. Das hätte man alles besser verpacken und vor allem kompremieren können. Damit der Zuschauer sich auf die eigentliche Handlung konzentrieren kann. Auf den neuen Helden Aaron Cross.
Oder aber man hätte es wie bei James Bond machen müssen. Bourne als amerikanischen James Bond. Der erste war Matt Damon, nun kommt Jeremy Renner.... wer wird der nächste Bourne sein?

Beides hätte man sicher besser zusammenbasteln können als einen völlig eigenen Film mit einer Anlehnung an die Bourne Trilogie die eigentlich überhaupt keine Bedeutung für den Film haben müsste. Sicherlich hat - aber das musste nicht zwingend sein, da es hier um eine ganz eigene Story geht. Um andere Motive und andere Gegner. Noch dazu um eine andere, wenn man so will verbesserte, Art von Agenten.

In meinen Augen kann man diesen Film daher nur als Puffer bezeichnen. Das einizige was diesem Streifen einen Sinn geben würde, wäre das er das Sprungbrett ist für 2 weitere Filme mit der Überschrift Bourne. Dieses Mal dann mit Aaron Cross und ohne Rückblicke. Bourne beschränkt sich einfach nur noch auf den Titel, als Marke.

Fazit:

Jeremy Renner macht seine Sache wirklich gut und die Story ist ebenfalls ansprechend. Es macht Spaß den Film zu schauen, obwohl er einige Längen hat. Das liegt aber an den Rückblicken etc.
Ich kann hier nicht genauso bewerten wie bei den Bournefilmen die mir insgesamt wesentlich besser gefallen haben. Trotzdem hat mir der Film absolut zugesagt und wird es in meine Sammlung schaffen.

Etwas lachen musste ich bei dem Ende. Mal abgesehen davon das es kein richtiges Ende ist sondern einfach nur ein Cut. Als die Abspannmusik anfing dachte ich sofort an James Bond. Dann fährt die Kamera vom Boot weg wo Cross und Martha Shearing an einem Tisch sitzen und sie kurz vorher noch eine - naja - fast eindeutige Bemerkung macht. Mit dem Wegzoomen und der James Bond Musik hat man genau das Ende was man aus den Bondfilmen kennt. Nur das hier im Verborgenen bleibt wie die beiden gleich wild rumknutschen und M nicht eben noch auf dem Funkgerät zu hören ist.

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