House at the End of the Street
73.3/100

House at the End of the Street

FILM • 2012 • 1 Std. 37 Min.


Regie: Mark Tonderai

Darsteller/-innen: Gil Bellows, Jonathan Malen, Elisabeth Shue, James Thomas, Max Thieriot, Nolan Gerard Funk, Krista Bridges, Jennifer Lawrence, Jordan Hayes, Eva Link, Allie MacDonald, Joy Tanner

Genre: Horror, Thriller



Elissa (Jennifer Lawrence) und ihre frisch geschiedene Mutter Sarah (Elisabeth Shue) sind gerade in ein Traumhaus in einer beschaulichen Kleinstadt gezogen und freuen sich über den Neuanfang. Doch schon bald müssen sie feststellen, dass der Ort ein düsteres Geheimnis birgt. Jahre zuvor hat im Nachbarhaus ein Mädchen seine Eltern getötet und verschwand anschließend spurlos. Zurück blieb nur der Bruder, Ryan (Max Thieriot). Gegen den Willen Sarahs beginnt Elissa eine Beziehung zu dem zurückgezogen lebenden Ryan und je näher sie sich kommen, desto mehr mysteriöse Details offenbaren sich. Tiefer und tiefer geraten alle Beteiligten in ein abgründiges Geheimnis, das sich als weitaus gefährlicher entpuppt, als sie sich jemals vorgestellt hätten...


Filmkommentare (1)


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Filmfreak
21.10.15 - 20:42
Nach der Trailersichtung habe ich mir sehr auf diesen Thriller mit Actress Jennifer Lawrence gefreut und mir dabei einiges erhofft.
Die Geschichte beginnt auch gar nicht so verkehrt, natürlich wenn man schon ein paar Jahre intensiv Filme schaut, überrascht einen die Grundidee hierzu nicht mehr sonderlich bzw. ist diese kein Neuland mehr.
Die Geschichte nimmt ihren Lauf, führt die Charaktere gekonnt ein, zwischendurch gibt es ein paar "Schreckmomente" und am Ende war ich von der Inszenierung von Filmemacher Mark Tonderai doch sichtlich enttäuscht, da riss dann der Extended Cut (läuft eine Minute länger als die Kinofassung) auf BD leider auch nichts mehr raus.

Mir sagte die Rolle von Ryan (Max Thieriot) ungefähr bis zur Hälfte zu und dann gefiel sie mir leider gar nicht mehr, aber so setzte es der Regisseur eben in Szene. Der hier vorliegende Film ist eher ein ruhiger seiner Art, er versucht auf die subtile Art ein Puzzle um eine Person aufzubauen was dem Regisseur leider nur sehr bedingt gelingt, denn das Ganze dauert leider viel zu lange damit es den Filmfan in den Bann zieht und jedesmal wenn man als Cineast dachte, nun wird die Spannungsschraube angezogen versagt diese kläglich und verkommt als armseliges "Schräubchen". Leider fehlt es der Inszenierung hier an guten Überraschungen die dem Ganzen hier die Prise Thrill geben würden, so verkommt die Inszenierung leider nur zu einem lauen Lüftchen. Folgerichtig können die Schauspieler hier ihre Stärken nicht wirklich ausspielen. Jennifer Lawrence kann man dagegen in anderen Produktionen wesentlich stärker sehen.

Wer ein geneigter Kenner von guten Thriller- oder Horrorfilmen ist dem kann ich von dieser hier nur abraten - es lohnt sich nicht wirklich, dies gab es in der Vergangenheit schon deutlich besser und stärker zu sehen.
Alle anderen könnten mit dieser Produktion vermutlich leben.

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