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RoboCop
61.3/100

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RoboCop

FILM • 2014 • 2 Std. 1 Min.


Regie: Jose Padilha

Darsteller/-innen: Gary Oldman, Samuel L. Jackson, Miguel Ferrer, Zach Grenier, Jay Baruchel, Abbie Cornish, Marianne Jean-Baptiste, Jackie Earle Haley, Joel Kinnaman, Michael Keaton, Aimee Garcia, Jennifer Ehle, John Paul Ruttan, Melanie Scrofano, Michael K. Williams

Genre: Action, Krimi, Sci-Fi, Thriller



Im Jahr 2028 ist der multinationale Megakonzern OmniCorp globaler Marktführer für Robotertechnologie. Die von ihm produzierten Drohnen werden weltweit eingesetzt und sichern OmniCorp ein beachtliches Vermögen. Zu dieser Zeit versucht der engagierte Polizist Alex Murphy (Joel Kinnaman) die steigende Kriminalität und Korruption in seiner Heimatstadt Detroit mit allen verfügbaren Mitteln zu bekämpfen. Als er im Dienst schwer verletzt wird, ist dies für OmniCorp die Gelegenheit, seine umstrittene Technologie endlich zum Einsatz zu bringen. Der Plan ist, im von Verbrechen verwüsteten Detroit den perfekten Polizisten zu schaffen: einen Gesetzeshüter, der halb Mensch und halb Roboter ist. Als Murphy im Krankenhaus erwacht, versteht er, dass er als unverwundbarer und gleichzeitig kontrollierbarer Prototyp dieser Erfindung den Reichtum von OmniCorp vervielfachen soll. Doch mit einer Sache hat der Konzern dabei nicht gerechnet: Sein Produkt besteht, zumindest in Teilen, aus einem menschlichen Wesen, das sich nicht vollständig kontrollieren lässt. Und mit Alex Murphy hat OmniCorp eindeutig auf das falsche Versuchsobjekt gesetzt – denn er ist fest entschlossen, seine neu gewonnene Kraft für die Gerechtigkeit einzusetzen.



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08.04.14 - 20:04
Die Vereinigten Staaten von Amerika sind “robophob”! Dieser Meinung ist zumindest der Showmaster Pat Novak (Samuel L. Jackson), da sich die USA immer noch weigern, vollautomatische Gesetzeshüter auf die Straßen zu schicken. Während einer Liveübertragung aus einem arabischen Land kommt es zu einem Angriff auf die Roboterkolonne, der dem zynischen Novak in die Karten spielt, da jegliche Gefahr ohne einen Verlust auf der amerikanischen Seite eliminiert wird. Die Bevölkerung ist sich unschlüssig darüber, ob die Verwendung von Maschinen die richtige Entscheidung wäre, da eine wichtige Komponente, die nur ein Polizist, der aus Fleisch und Blut besteht, besitzt, fehlt. Ein Gerät hat kein Gewissen, was jede Menge ethischer Probleme auf dem Silbertablett, das normalerweise Geldscheine für das Unternehmen bereithält, serviert. Diese Tatsache bringt den Präsidenten von der Firma “Omnicorp”, die den potentiellen Markt der automatisierten Ordnungshüter erschließen möchte, Raymond Sellars (Michael Keaton) an den Rand der Verzweiflung, weshalb er den führenden elektronischen Prothesenspezialisten Dr. Dennett Norton (Gary Oldman) beauftragt, einen Kompromiss zu finden, der die Skeptiker verstummen lässt. Norton stößt bei seinen Recherchen auf viele potentielle Kandidaten, die in ihrem Beruf als Polizist erheblichen physischen Schaden erlitten haben, und deswegen für ein Forschungsprojekt in Frage kommen würden. Die Wahl fällt auf den Familienvater Alex Murphy (Joel Kinnaman), der von korrupten Kollegen an ein Waffenkartell verraten worden ist. Durch einen Brandanschlag ist er auf die Wunder, zu denen “Omnicorp” fähig ist, angewiesen. Seine Frau übergibt ihn in die Obhut von Norton und schon bald sorgt Alex als “Robocop” für Sicherheit in Deroits Straßen. Bald muss Alex feststellen, dass Raymond Sellars der Profit wichtiger ist als das Wohl von ihm und seiner Familie…

Die Neuinterpretation von José Padilha ist ein Film, der mit Sicherheit von den meisten Kinobesuchern nicht unbedingt mit Freudensprüngen herbeigesehnt wurde. Die Skepsis war groß, da die Befürchtungen, dass das Remake zu einer hirnlosen Actionorgie verkommen würde, natürlich nicht ganz unberechtigt waren. Viele Kinozuschauer hatten noch das modernere “Total Recall” in den Hinterköpfen, was dem Klassiker nur einen aufpolierten Look verpasst hat, aber einen erzählerischen Mehrwehrt komplett hat vermissen lassen. Bei diesem “Robocop” verhalten sich die Dinge glücklicherweise anders und wir bekommen einen überraschenderweise ernsthaften Science-Fiction-Film, der neben der genreüblichen Actionsequenzen auch die erzählerische Ebene nicht vernachlässigt und allerhand an Gesellschaftskritik in das Gedächtnis des Zuschauers einbrennt. Wer in den Nachrichtenszenen beispielsweise ganz genau hinsieht und den Meldungen, die im unteren Newsflash eingeblendet werden, Beachtung schenkt, wird garantiert nicht mehr aus dem Grinsen herauskommen. Die Informationsmedien haben eben eine traurige Richtung eingeschlagen, was nicht nur der Kultfigur eines Will Ferrel zu Ohren gekommen ist. Überhaupt sieht die Zukunft,wenn es nach Hollywood geht, sowieso nur dysotopisch aus, also kann man es auch einmal mit einem Augenzwinkern vortragen, wie es hier sehr gut gemacht wurde. Der Fokus liegt erfreulicherweise auf Michael und seiner Familie, die einfach nur wieder mit dem liebevollen Menschen, der vor dem Anschlag unversehrt durch die Welt gewandelt ist, zurückhaben möchte. Wie weit würde man selbst in so einer lebensverändernden Situation reagieren ist eine Frage, der man sich nicht entziehen kann. Die erste Konfrontation von Michael mit seinem neuen Ich lässt ist unglaublich intensiv und man kann trotz des aufkommenden Ekels einfach nicht seinen Blick von den lebenserhaltenden Maßnahmen richten, die die Hauptfigur mit Schrecken erfüllen. Neben den ernsteren Tönen gibt es natürlich auch noch handfeste Auseinandersetzungen mit Menschen und Maschinen, bei denen Michael ordentlich auf den Putz hauen darf. In bester Videospieloptik schaltet das Projekt “Robocop” Androiden, große Kampfroboter und den menschlichen Abschaum, der in den Straßen von Detroit sein Unwesen treibt, aus. Neue Maßstäbe setzen diese Abschnitte nicht, allerdings sind sie handwerklich von guter Qualität und doch in unterschiedlicher Art und Weise inszeniert, sodass man in Bezug auf die Action keine Kritik anführen muss, da sich die Szenen auch ausgezeichnet in die Handlung eingliedern. Das darstellerische Zugpferd des Filmes ist eindeutig Gary Oldman, der den hin und hergerissenen Dr. Norton verkörpert und eine überzeugende Performance abliefert. Das Spiel von Joel Kinnaman ist sehr eingeschränkt, da er den Großteil des Filmes nur sein Gesicht zur Verfügung hat, um Emotionen zu vermitteln, was ihm in manchen Szenen konstant gelingt, allerdings muss man doch einige Qualitätsunterschiede, die im verlauf des Filmes sichtbar werden, feststellen. Furioses Scheitern sieht auf alle Fälle anders aus! Samuel L. Jackson hat eine Rolle, die die Bezeichnung klein aber fein wirklich verdient hat.

Fazit: Aus der nicht so tollen Ausgangslage hat man wohl das Beste gemacht. Dieser “Robocop” ist ein kurzweiliger Blockbuster, der den Fokus erfreulicherweise auf die Geschichte einer Familie, die aus dem normalen Leben gerissen wurde, legt und nicht zu einer hirnlosen Actionorgie, wie man sie heutzutage so oft finden kann, verkommt. Wer mit nicht allzu hochgesteckten Erwartungen diesen Film sieht, wird mit Sicherheit positiv überrascht werden!

Bewertung: 7/10
Genre: Science-Fiction, Action
FSK: Ab 12 Jahren
Laufzeit: 117 Minuten

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