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Mad Max: Fury Road 3D
76.8/100

12 Bewertungen

Mad Max: Fury Road 3D

FILM • 2015 • 2 Std. 0 Min.


Regie: George Miller

Darsteller/-innen: Charlize Theron, Angus Sampson, Nathan Jones, Tom Hardy, Nicholas Hoult, Megan Gale, Hugh Keays-Byrne, Rosie Huntington-Whiteley, Josh Helman, Abbey Lee, Zoe Kravitz, Riley Keough, Richard Carter, Courtney Eaton, Debra Ades

Genre: Abenteuer, Action, Thriller




Copyright: 2014 WV FILMS IV LLC AND RATPAC-DUNE ENTERTAINMENT LLC - U.S., CANADA, BAHAMAS & BERMUDA © 2014 VILLAGE ROADSHOW FILMS (BVI) LIMITED - ALL OTHER TERRITORIES (Photo Credits: Jasin Boland)

Mad Max kann seine wilde Vergangenheit nicht vergessen und beschließt, dass er allein die besten Überlebenschancen hat. Dennoch gerät er in der Wüste an eine Gruppe Flüchtlinge in einem Kampfwagen – am Steuer sitzt die elitäre Herrscherin Furiosa. Die Gruppe ist aus der Zitadelle des Tyrannen Immortan Joe entkommen, dem etwas Unersetzliches gestohlen wurde. Also setzt der wütende Warlord seine Banden in Marsch, um die Rebellen zu verfolgen – ein temporeicher Straßenkrieg beginnt.



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Filmfreak

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02.11.15 - 08:26
Max Rockatansky ist nun auch im Jahre 2015 in den Kinos angekommen! Wir haben hier die mittlerweile 4. Produktion in diesem Franchise. Das Gute daran ist, dass Regisseur George Miller wieder auf dem Regiestuhl Platz nahm um den Plot ins rechte Licht zu rücken, da man durchaus Skeptisch drein blicken kann. Wie Mad Max ohne Mel Gibson??? Dies kann ja nicht gut gehen, mögen sich viele Cineasten gedacht haben. Schließlich war er es, der diese Filmfigur prägte. Beinahe jeder Actionfreund kennt die Abenteuer von Max Rockatansky. Nun, diese Inszenierung hier spaltet die Filmfans. Die einen finden ihn spitzenmäßig, die anderen können damit recht wenig anfangen.

Erwähnenswert an dieser Stelle sei auch, dass es bereits im Jahre 1999 die Idee von George Miller zu einem 4. Mad Max-Film gab, doch dieser eine ewig lange Odyssee im Entwicklungsdschungel verbrachte, dazu kamen auch noch politische Komplikationen der Amerikaner und einiger anderer Länder welche die Produktion in Namibia unmöglich machten und so ruhte das Projekt bis auf Weiteres auf Eis. Wie sollte es auch anders sein, so gab Mel Gibson nach Abbruch der Produktion seinen Ausstieg von diesem Projekt bekannt. Somit musste man auch einen neuen Hauptdarsteller suchen, der dieser Rolle gerecht werden konnte. Man einigte sich auf den britischen Schauspieler Tom Hardy, der schon in einigen anderen namhaften Hollywoodverfilmungen durch seine Schauspielkönnen auf sich aufmerksam machte. Ihm zur Seite stellte man Kollegin Charlize Theron. Der Gegenspieler von Max besetzte man mit Hugh Keays-Byrne, welcher bis Ende der 1990er Jahre ausschließlich in TV-Produktionen mitwirkte.

Natürlich sah man dieser Produktion in jeder Filmsekunde an, dass es sich um eine hochglanzpolierte Produktion aus den Staaten und Australien aus dem Jahre 2015 handelte, so war es George Miller wichtig gewesen, dass alles echt aussah, die ganzen Fahrzeuge, die Stunts und auch die Wüste und man hierbei auf möglichst viele Effekte am PC zu verzichten. Dies muss man jener Produktion auch zugute halten, daran gibt es nichts zu rütteln.

Doch was mir persönlich stark missfiel, ist für mich die Tatsache, dass man mMn mit diesem 4. Teil die Reihe ins Lächerliche zog. Wie komme ich zu so einer Aussage? Zu keiner Sekunde, konnte ich den Antagonisten von Max, Immortan Joe und seine Armee (die Warboys) ernst nehmen, da sich diese (so kam es mir vor) im Film selbst nicht ernst nahmen. Es kam bei mir nie das Gefühl auf, dass sich Max von ihnen jemals hätte fürchten müssen. Außerdem, wenn sich beinahe alles nur um eine Verfolgungsjagd in der Wüste mit einem Truck abspielt, benötige ich zu keiner Sekunde im Film, fanatische Anhänger (zumindest sollten sie den Eindruck vermitteln, dass sie es sind) die mit einer E-Gitarre (aus der auch noch Feuerstöße rauskamen) auf einem Truck mit zig Boxen die Gefolgsleute mit Musik beschallen, dies war in meinen Augen nur lächerlich und keines Mad Max-Filmes würdig. Ein weiteres Manko war für mich außerdem, dass es gefühlt Stunden dauerte, bis Max Rockatansky einen einigermaßen vernünftigen Satz rausbrachte, bei dem man von ihm alles verstand, zu Beginn stammelte Tom Hardy in seiner Verkörperung des Max nur unvollständige Sätze herum, oder gestikulierte und fuchtelte mit seinen Händen umher. Die Darstellung bzw. Verkörperung von ihm war für mich eines Mad Max einfach nicht stimmig bzw. passend, da sah ich ihn schon in wesentlich stärkeren Rollen spielen. Der einzige Lichtblick für mich war Actress Charlize Theron, bei der man zu jeder Sekunde das Gefühl hatte, sie schrie, rannte und kämpfte um ihr Leben. Ich vermisste bei dem Film auch ein wenig mehr Härte an dieser Stelle. Für einen Mad Max-Teil war er mir persönlich zu weich gespült und auch die Gegner von Max waren mir zu lasch. Das erwarte ich einfach nicht bei einem Film mit dem Titel Mad Max!

Auch wenn diese Produktion durchweg mit sehr guten Kritiken wegkam, bei mir tat sie es nach der Sichtung nicht. Ich hatte mich wirklich auf die Inszenierung gefreut, obwohl bei mir natürlich eine Grundskepsis vorhanden war, aufgrund der ersten drei Filme mit Mel Gibson, wollte ihr dennoch eine Chance geben. Letztlich war ich nach den 120 Filmminuten mehr als enttäuscht. Das einzig positive was ich hier hervorheben kann, war Schauspielerin Charlize Theron und wie man den Film inszenierte, alles andere konnte und wollte mich nicht überzeugen, egal wie oft und wie lange ich darüber nachdenke.

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