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Klassentreffen
81.0/100

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Klassentreffen

FILM • 2004 • 1 Std. 30 Min.


Regie: Marc Hertel

Darsteller/-innen: Devid Striesow, Lisa Martinek, Barbara Philipp, Frank Giering, Johann von Bülow, Harald Koch, Oliver Böttcher, Sandra Nedeleff

Genre: Drama, Komödie



Sind die besten Jahre schon vorbei oder geht das gute Leben gerade erst los? 15 Jahre sind vergangen, seit Nick, Connie, Tanja, Stütze, Lutz und Bert in einer Kleinstadt im Taunus zusammen Abitur gemacht haben. Nun sind sie Mitte 30 und treffen sich auf ihrem Klassentreffen wieder. Was ist aus ihnen geworden? Erkennen sie sich überhaupt wieder? Ein Abend, eine Nacht bis zum nächsten Morgen, verzaubert und bitter zugleich. Vieles hat sich geändert, manches wird sich nie ändern: Nick, der Kleinstadtcasanova mit einer vergeigten Musikerkarriere, wickelt die Frauen immer noch um den Finger - und merkt doch, dass er an die Grenzen seines Rock'n'Roller-Lebens stößt. Connie, Nicks erste große Liebe, die unnahbare Jahrgangsschöne, ist mit ihren hohen Ansprüchen am Leben gescheitert - und findet heraus, dass vielleicht nicht das Leben, sondern die Ansprüche schuld sind. Tanja, Mutter von Zwillingen und kurz vor ihrer ersten Scheidung, hat sich immer nach anderen gerichtet - und erkennt in dieser Nacht etwas über ihre eigenen Wünsche. Stütze, unentdecktes Musikgenie, zurückgeblieben in den Abgründen der Provinz, arrangiert sich mit einer tragischen Vergangenheit - und blickt zum ersten Mal in die Zukunft. Und die Jahrgangsloser Lutz und Bert entdecken, dass man machen kann, was man will: Auf dem Klassentreffen ist man doch wieder derselbe Loser wie auf der Schulbank. Was die ehemaligen Computernerds nicht daran hindert, ihr Leben einer gnadenlosen Prüfung zu unterziehen, die für Lutz im Knast und für Bert in den Armen von Connie endet. Klassentreffen. Eine Nacht, in der sich ein Leben bündelt, melancholisch, mutig, märchenhaft und albern. Wer weiß schon, was am nächsten Morgen wartet. In dieser Nacht sind sie wieder die Alten, Freunde fürs Leben, eine verschworene Gemeinschaft, die alte Clique, die sich ewige Treue schwört - bis zum nächsten Klassentreffen.


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kurenschaub

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05.07.12 - 10:34
Ein Klassentreffen nach 15 Jahren wird organisiert und durchgezogen. Einstige Freunde erkennen sich kaum wieder, auf der Fete mit Live Musik wird auch gerauft, gestritten, Neuanfänge gewagt, hinterfragt und auch übermittelt, was der oder die in all den Jahren schon oder nicht erreicht hat.
Da kommt auch einiges an Altlasten hoch,
werden vergangene Wunden wieder aufgerissen,und die kauzige, gestrenge (nicht besonders beliebte) Direktorin von einst ist auch eingeladen und die jetzige Oma sülzt wie in einstiger Manier.
Im großen und ganzen ein wehmütiger Film mit einem genialen Soundtrack aus den Eighties, lehrreich, ein klein wenig philosophisch und viel mehr als nur ein winziger Fernsehfilm. Abschied nehmen und erneut aufeinander zugehen ist die Grundessenz in diesem gut bewegten fallweise auch berührenden nostalgischem Bilderbogen und er wird uns mit einem großen Darstellerensemble in spielerischer Leichtigkeit vorgeführt.
Das macht ihn so interessant und lehrreich!

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