Donnerstag, 21. Juni 2018
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1 Kommentar

Das Zeichen des Engels

DEINE MEINUNG?


2008

Genre: Drama

Spieldauer: ~ 90 Minuten

Regie: Safy Nebbou

Cast: Catherine Frot, Sandrine Bonnaire, Antoine Chappey, Michele Moretti, Michel Aumont, Wladimir Yordanoff, Sophie Quinton

Kurzbeschreibung: Elsa Valentin hat sich kürzlich von ihrem Mann getrennt. Die bevorstehende Scheidung und der Sorgerechtsprozess um ihren Sohn belasten die psychisch labile Mutter. Als sie Thomas eines Tages von einer Geburtstagsfeier abholt, bemerkt sie die 6-jährige Lola. Vom ersten Moment an ist Elsa davon überzeugt, dass Lola in Wirklichkeit die Tochter ist, die sie vor Jahren kurz nach der Geburt bei einem Krankenhausbrand verloren hat. Der Wunsch, Lola wieder zu treffen, ist so groß, dass Elsa immer neue Wege findet, in Lolas Leben zu treten. Deren Mutter Claire findet Elsas Verhalten äußerst merkwürdig und reagiert zunehmend gereizt auf Elsas Übergriffe. Auch Elsas Familie fragt sich bald, ob sie möglicherweise unter Wahnvorstellungen leidet. Als Elsa schließlich einen DNA-Test einfordert, um die Mutterschaft des Kindes eindeutig zu klären, eskaliert der Konflikt zwischen den beiden Frauen.


Filmkommentare (1)


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kurenschaub
12.07.12 - 16:00
Elsa (Catherina Frot) ist angeschlagen, Trennung vom Mann. Thomas - ihr Sohn bekommt bei einer Birthday Party eine neue Freundin. Lola, die Sechsjährige. In ihr erkennt Elsa ihre eigene Tochter ( die aber bei Geburt bei einem Brand um`s Leben kam) und wird sich zusehends immer sicherer. Die Mutter von LOLA, Claire ( Sandrine Bonnaire) wirkt symphatisch, ist gut situiert und verteidigt natürlich ihr Kind (und sich selbst) gegen die in ihr Familienleben eingedrungene Frau.
Aber Elsa, der man bereits psychophatische Züge attestiert, läßt nicht locker...
Ein gemächlich beginnender Film, der einem nicht ahnen läßt wie gut er noch werden wird, ein kammerspielartiger Aufbau in höchster Klugheit und Sensibilität.
Das sich steigernde Psychoduell zweier enorm starker Frauen, wer die Symphathieträgerin sein darf, da kann sich der Betrachter nur schwer entscheiden.
Auch mit der Klarheit, was denn hier eigentlich genau vorgeht, wird der Cineast locker über 80 Minuten alleine gelassen.
Die beiden Hauptdarstellerinen zeigen sich auf höchsten Niveau, Script ist schwer in Ordnung und wie Anfangs erwähnt, ich hätte mir nicht gedacht, das dieses
wunderbar inszenierte Drama von Safy Nebbou sich so spitzenmäßig steigern wird, nach der Sichtung hat man hat sprichwörtlich was "Gscheites" hinter sich gebracht.
Und wieder mal ein Film aus Frankreich - ich liebe französische Filme mit ihrem eigenen Flair.
Auch hier wieder!

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