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1 Kritik   3 Kommentare

The Machinist

DEINE MEINUNG?


2004

Genre: Drama, Thriller, Mystery

Spieldauer: ~ 98 Minuten

Regie: Brad Anderson

Cast: Christian Bale, Jennifer Jason Leigh, Michael Ironside, Colin Stinton, Aitana Sánchez-Gijón

Kurzbeschreibung: Der Maschinist Trevor Reznik (Christian Bale) hat seit einem Jahr nicht mehr geschlafen. Seine Schlaflosigkeit hat zu einem schockierenden Verfall seiner körperlichen und geistigen Verfassung geführt, den seine Kollegen mit Argwohn, seine einzigen Bezugspersonen - die Prostituierte Stevie (Jennifer Jason Leigh) und die Kellnerin Marie (Aitana Sánchez-Gijón) - mit Sorge verfolgen. Dann verschuldet Trevor auch noch einen Arbeitsunfall, bei dem ein Mann einen Arm verliert. Seine Schuldgefühle weichen jedoch bald einem wachsenden Misstrauen und schließlich einer ausgewachsenen Paranoia, als er in seiner Wohnung kryptische Notizen findet und von einem mysteriösen neuen Arbeitskollegen verfolgt wird, den es gar nicht geben soll. Sind all die Vorkommnisse Teil einer großen Verschwörung, die Trevor in den Wahnsinn treiben soll? Oder ist es nur seine Müdigkeit, die ihm langsam aber sicher den Verstand raubt? Entschlossen macht sich Trevor daran, die Lösung eines Rätsels zu finden, das sein Leben in einen schlaflosen Albtraum zu verwandeln droht. Doch je mehr er herausfindet, umso weniger will er wissen...


Filmkommentare (3)


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kurenschaub
26.02.12 - 17:02
starker spanischer Thriller, in dem der Fabriksarbeiter Trevor (Christian Bale ) immer mehr den Verstand zu verlieren scheint..
Der Film hat einiges an Kopfkino und klugen Verschlüsselungen zu bieten, hält aber in der Endabrechnung nicht die oberste Spur an Qualität.
Auf jeden Fall ist er beklemmend und äußerst düster und holt sich seinen Verweil in einer oberen Liga der Mysterythriller einzig und allein durch die ungeheuere Performance des Christion Bale.
Dieser hat (um seine psychische Schwäche im Film zu unterstreichen) ein Drittel seines Gewichtes abgenommen und sieht mit nur mehr 50 kg wahrlich gespenstisch aus.

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Chev
01.02.12 - 21:54
Man, hab ich mich eben durch diesen Film gequält. Die ganze Zeit über passiert eigentlich gar nix und spätenstens als einem klar wird, das niemand etwas von so einem belanglosen Normalo will, wird der Film einfach nur noch zäh wie Kaugummi.
Christian Bale spielt ohne Frage großartig, aber der Rest ist einfach mal so gar nix.
Ich habe mich jedenfalls gelangweilt. Dieser Film ist von der Machart dem Fight Club sicher sehr ähnlich, nur das in dem genannten wenigstens mal etwas passiert und es Dialoge gibt.
Hier ist alles nur auf Sparflamme und so auch mein Eindruck. Die letzten 30 Minuten noch duchzuhalten war wirklich anstrengend.
Die 2.5 Punkte gibts in erster Linie für Bale´s Leistung

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Filmosoph
25.02.09 - 13:07
Der Maschinist
Nach „American Psycho“ ist hier Christian Bale wieder in einer durchaus vergleichbaren Geschichte vor der Kamera, nur sieht er diesmal um einiges verändert aus; dabei werden die Ähnlichkeiten erst gegen Ende des Films klar.
Es wurden für diesen Film erst in Spanien Geldgeber gefunden, die diesen Film dann (endlich) finanzieren sollten. Und es hat sich gelohnt – herausgekommen ist ein spannender Thriller, der aber recht langsam erzählt wird. Allerdings steigerte in diesem Film diese Inszenierungsart die „Authentizität“ (gibt es die überhaupt jemals?) und zumindest Glaubwürdigkeit enorm. Bale vollbrachte eine medizinisch-schauspielerische Meisterleistung, die so manchen Gruseleffekt hervorrufen wird, sieht man seinen abgemagerten Oberkörper.
Im Prinzip wird die unglaubliche Geschichte eines Maschinenarbeiters erzählt, der seit einem Jahr (! – frage nicht nach Wirklichkeitsbezug) nicht mehr geschlafen hat. Auch wenn er hin und wieder eine kleine Schwäche hat, funktionieren seine Sinne dennoch den Umständen entsprechend sehr gut. Aber es ist gerade die Schlaflosigkeit, sowie die absolute Düsterheit im Film, welche diese einzigartig-dürr-metallische Atmosphäre entstehen lässt. Selbst die Szenen bei Tag sind künstlich ausgebleicht, womit diese Atmosphäre auch bei „Licht“ erhalten bleibt.
Für wen ist der Film zu empfehlen? Für Fans recht anspruchsvoller Mystery-Thriller, die auch vor einem unkonventionellen Erzählstil nicht zurückschrecken. Letztlich wird das zunächst wenig verständliche Puzzle verständlich und doch mit viel Nerven zusammengebastelt; Bale verleiht mit seiner minimalen Ausdruckskraft eine gewisse Nachvollziehbarkeit für seine Situation, auch wenn sie – und das muss sie auch – unerklärlich bleibt. Die Deutung der Schlaflosigkeit bleibt letztlich in ihren Grundfesten im Dunkeln, ähnlich wie in „Phenomenon“, wo bestenfalls ein Symptom, nicht aber die Ursache aufgeklärt wird.
Besonders gefallen hat mir der untypische Ansatz, nicht unbedingt von der Story her, sondern von den Ideen und der Umsetzung. Man merkt es, dass dieser Film in Spanien gedreht wurde und nicht in Hollywood. Bale ist eine Klasse für sich, und die Auflösung ist letztlich plausibel, auch wenn ein schwarzer Fleck bleiben muss. Sehenswert!

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