2 Kommentare

Breaking and Entering - Einbruch und Diebstahl

DEINE MEINUNG?


2006

Genre: Drama, Romanze, Thriller

Spieldauer: ~ 116 Minuten

Regie: Anthony Minghella

Cast: Jude Law, Martin Freeman, Vera Farmiga, Ray Winstone, Robin Wright, Juliette Binoche, Rafi Gavron, Branka Katic, Ed Westwick, Velibor Topic, Juliet Stevenson, Caroline Chikezie, Mark Benton, Rad Lazar, Poppy Rogers

Kurzbeschreibung: Will Francis (Jude Law) und sein Partner Sandy (Martin Freeman - "Per Anhalter durch die Galaxis") betreiben in London ein erfolgreiches Architekturbüro. Doch die modern ausgestatteten Büroräume inmitten des riesigen Sanierungsbezirks locken regelmäßig lokale Diebesbanden an. Als wiederholt eingebrochen wird, begibt sich Will selbst auf die Spur des Täters und verfolgt den jungen Dieb Miro bis zu dessen Wohnung. Um die Einbrüche weiter zu untersuchen, freundet sich Will mit dessen Mutter Amira (Oscar®-Preisträgerin Juliette Binoche) an. Entfremdet von seiner Lebensgefährtin Liv (Robin Wright Penn - "Unbreakable-Unzerbrechlich") und ermüdet von dem gemeinsamen Leben, das geprägt ist von Livs ständiger Sorge um ihre Tochter, fühlt sich Will immer stärker zu Amira hingezogen. Diese neue Welt, die immer stärker von ihm Besitz ergreift, setzt eine Kette von Ereignissen in Gang, die Wills Leben unerwartet völlig aus den Fugen geraten lässt... © 2007 Buena Vista Home Entertainment, Inc


Filmkommentare (2)


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kurenschaub
13.09.13 - 20:10
Zweimal wird bei Architekt Will (Law) im Haus eingebrochen, eine bosnische Gang steckt dahinter, ein Fünfzehnjähriger Langfinger
führt Will bis zum Haus seiner Mutter (Binoche)- kompaktes Drama - Einbruch und Diebstahl
zeigt Jude Law als Liebesopfer bei Juliette Binoche, glaubwürdig, mit Gefühl, melancholisch und mit sanfter Spannung versehen.
Die beiden Hauptdarsteller Law und Binoche aber nicht am Zenit ihrer Darstellkunst.
Von Regiemann Anthony Minghella, der auch schon den Blockbuster !Unterwegs nach Cold Mountain inszenierte, aber sicher auf Spur gebracht.

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8martin
14.04.13 - 10:30
Das Ende schmerzt
Der Film ist eine Mischung, die in ganz unterschiedliche Kapitel eingeteilt werden kann. Und jedes Element gehört einem anderen Genre an. Es beginnt mit einer Feld- Wald- und Wiesenstory aus dem Familienleben. Es plätschert so tra-la-la-mäßig vor sich hin. Vater (Jude Law) bekommt ebenso wenig Profil wie Mutter (Robin Wright Penn). Und von der angeblich autistischen Tochter ist so gut wie nichts zu sehen, was auf diese Krankheit hinweist. Schlagartig geht es in Richtung Krimi, was den Titel rechtfertigt. Und ab der Hälfte wird’s richtig gut: ein Problemfilm tut sich auf, mit Emigrantenschicksal und Mutter-Sohn Konflikt. Auch die Zusammenführung der beiden Handlungsstränge durch parallele Schnitte ist durchaus gelungen. Dann entwickelt sich eine seltsame Liebesgeschichte, in der Juliette Binoche für die Tränen zuständig ist. Die Wendung: Erpressung mit Fotos gegen Rückzug der Anzeige überrascht. Die Dialoge bewegen sich auf gehobenen Niveau: ‘Die Polizei hat angerufen. Es war der reinste Kafka‘ oder ‘Hast du geweint?‘ – ‘Nein, nur mit der falschen Seite gelacht.‘ Vera Farmiga sorgt in einer eindrucksvollen Nebenrolle als Prostituierte für gute Laune. Aber dann: Das Finale ist einer Seifenoper würdig. So viel Friede, Freude, Eierkuchen (FFE) in geballter Form sind kaum auszuhalten. Das wird ganz offensichtlich durch Lug und Trug so hingebogen. Gute alte Tradition der Traumfabrik. Diese letzte Viertelstunde ist nur peinlich und zerschlägt das bis dahin heilgebliebene Porzellan.

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