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Lincoln
69.7/100

12 Bewertungen

Lincoln

FILM • 2012 • 2 Std. 26 Min.


Regie: Steven Spielberg

Darsteller/-innen: Daniel Day-Lewis, Sally Field, Jared Harris, Tim Blake Nelson, David Strathairn, John Hawkes, Tommy Lee Jones, Lee Pace, Joseph Gordon-Levitt, Bruce McGill, Jackie Earle Haley, James Spader, Hal Holbrook, Joseph Cross, David Costabile

Genre: Biographie, Drama, Geschichte, Krieg




Copyright: © Szenenbild aus Lincoln

Steven Spielbergs neuester Film LINCOLN ist eine aufregende Chronologie der letzten vier Monate im Leben des einflussreichsten Präsidenten der Vereinigten Staaten. Als Lincoln 1864 seine zweite Amtsperiode als 16. Präsident antritt, steht die junge Nation durch den blutigen Bürgerkrieg vor der Zerreißprobe. Mit Mut und Entschlossenheit widmet sich der republikanische Politiker der fast unlösbaren Aufgabe, den Krieg zu beenden, Nord- und Südstaaten zu versöhnen und die Sklaverei abzuschaffen. In jenen wenigen Monaten vor seiner Ermordung am 15. April 1865 durch einen Attentäter wird Lincoln in einem unerhörten Kraftakt die entscheidenden Weichen für das Schicksal kommender Generationen stellen.



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Filmkommentare (2)


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Filmosoph

Filmosoph


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18.06.13 - 10:19
Einzig ein gewisses historisches Grundinteresse für die Thematik Lincoln, Bürgerkrieg, Abschaffung der Sklaverei sollte man vor Sichtung dieses Films mitbringen. Denn bei Lincoln handelt es sich weniger um ein mitreißendes Drama, denn um ein präzises Protokoll eines wichtigen Abschnitts in Lincolns Leben. Politik ist eben nicht geradlinig, eindeutig. Politik ist kompliziert. Hier ist Lincoln nahe an der Realität.
Spielberg möchte mit diesem Film die historische Figur gleichsam von seinem Sockel holen, um sie zu "vermenschlichen". Dies gelingt ihm zunächst auch recht gut. Schließlich kommt er aber nicht umhin, ihn ob seiner zweifelsohne großen Verdienste wieder auf den Sockel hinaufzustellen. Man kann sagen, nach Sichtung des Films weiß man ganz genau, warum es ein Lincoln-Monument gibt. Dass dies mit einer Spur weniger Pathos erzählt hätte werden können, lasse ich als einzigen wirklichen Kritikpunkt gelten. Die unten stehende "Kritik" entbehrt jeglicher Grundlage.
Ein großer Film, bei dem Spielberg und Day-Lewis einmal mehr zeigen, was sie können.

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8martin

8martin


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04.03.13 - 10:37
Wer geglaubt hat, dass nach dem ‘War Horse‘ vom Vorjahr Spielberg wieder einen besseren Film abliefern würde, sieht sich enttäuscht. Hier konnte er dem Amerikanismus bis zum Abwinken frönen. Er bietet eine hochprozentige Mischung aus Pathos und Patriotismus, gestützt auf tiefes Gottvertrauen mit der Botschaft ‘Am amerikanischen Wesen soll die Welt genesen.‘ Dreiviertel des Films sind Dialoge. Hier wird versucht, Dramatik durch das sich gegenseitige Anschreien der Akteure zu erreichen. Die zwischengeschalteten Szenen aus dem Privatleben des Präsidenten passen zur Umgebung wie der Fisch zum Fahrrad. Von den Darstellern möchte ich nur Sally Field als Mrs. Lincoln und Tommy Lee Jones als Senator Stevens hervorheben. Die Präsidentengattin (etwas auf Queen Victoria aufgeplüscht) trägt die auffälligste Garderobe und zeigt etwas persönliche Tragik neben spitzzüngiger Ironie. Der Senator legt am Ende vor dem Zubettgehen nicht nur seine schlecht sitzende Perücke ab, sondern hat auch noch eine interessante Enthüllung neben sich. Von Daniel Day-Lewis fallen mir spontan fünf Filme ein, in denen er mich weit mehr beeindruckt hat. Es will einfach keine Spannung aufkommen, weil man den Zusammenhang nicht immer nachvollziehen kann. Die historische, namentliche Abstimmung der Abgeordneten gerät dann zur albernen Lachnummer auf Bingo-Niveau. Die historischen Ungenauigkeiten kann man getrost vernachlässigen. In Europa ein Flop, für Amis Top und viele Nominierungen gingen vorbei.

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